Geldpolitik
Ist der Rat der EZB über die Geldpolitik uneinig? Nein, sagt Frankreichs Notenbankgouverneur Christian Noyer im Gespräch mit der F.A.Z: Es gebe kein Nord- und Südlager.
Frankreichs Notenbank lobt die Einigkeit in der EZB

GeldpolitikIst der Rat der EZB über die Geldpolitik uneinig? Nein, sagt Frankreichs Notenbankgouverneur Christian Noyer im Gespräch mit der F.A.Z: Es gebe kein Nord- und Südlager.
Frankreichs Notenbank lobt die Einigkeit in der EZB

Geht es um die Nutzung von Finanzprodukten, gibt es zwischen Männern und Frauen noch immer große Unterschiede, zeigt eine aktuelle Studie.
Haben Kundinnen andere Bedürfnisse, wenn es um Finanzprodukte geht als männliche? Dieser Frage ist die Unternehmungsberatung A. T. Kearney mit einer Studie in fünf europäischen Ländern machgegangen. Je tausend Interviews wurden in Deutschland, Spanien, Italien, Großbritannien und Frankreich durchgeführt. Dabei hat sich gezeigt: Das Alter und das Land spielen bei dieser Frage eine wesentliche Rolle.
Männer halten sich in Finanzdingen für gebildeter

Schluss mit zaghaft und nett: In Karriereseminaren sollen Frauen lernen, mit mehr Selbstvertrauen und Eigenlob den Weg nach oben zu schaffen. Der Schlüssel ist ein gutes Selbstmarketing, glauben Experten. Doch nicht nur die Frauen müssen umdenken.
An der Spitze wird es für Frauen in vielen Unternehmen einsam. Den Weg dorthin schaffen noch immer nicht alle, die das Zeug dazu hätten. In Karriereseminaren speziell für Frauen arbeiten Mitarbeiterinnen an ihrem Auftreten und ihrer inneren Haltung, um überhaupt als potenzielle Führungskraft wahrgenommen zu werden: Wie präsentiere ich mich? Was tun gegen Widerstände? Wie trete ich in einem männerdominierten Umfeld auf? Und vor allem: Was machen Männer anders?
Von den Männern lernen Frauen-Karriereseminare in Firmen

Weidmann warnte vor den falschen Anreizen, welche entstehen, wenn sich in einer Währungsunion einzelne Mitglieder verschulden und die Kosten dafür über eine Erhöhung des allgemeinen Zinsniveaus auf die anderen abwälzen können. Dagegen brauche es mehr Selbstverantwortung. Diese könne durch eine glaubwürdige Nichtbeistandsklausel (no «bail-out») und eine damit einhergehende Risikodifferenzierung hergestellt werden, wie das im Falle von Leukerbad bewährte Beispiel der Schweizer Kantone zeige, die nicht für Gemeinden einstehen müssten. Weidmann plädierte zudem für ein Ende des «Basler Sündenfalls», wonach in eigener Währung begebene Staatsanleihen als risikolos behandelt werden und von Banken nicht mit Eigenkapital unterlegt werden müssen. Staatsanleihen müssten gleich behandelt werden wie andere Obligationen. Und Staaten sollten genauso wie grosse Banken auch in Konkurs gehen können, forderte Weidmann.
Wenig verspricht sich der in letzter Zeit öfters als relativ einsamer Warner fungierende Bundesbank-Chef davon, wenn «potenzielle Sünder über aktuelle Sünder richten».
Eine stabilere Währungsunion brauche verankerte Schuldenbremsen und eine starke EU-Kommission, die Fiskalregeln unabhängig überwachen und durchsetzen könne.
Weidmann für Begrenzung des Bank-Engagements bei nur einem Staat
Europaweit entscheiden Männer in der Beziehung über Finanzfragen; Frauen dürfen höchstens handeln, wenn es kriselt, besagt eine Studie.
Männer sind fast in ganz Europa im Haushalt vor allem für die Großinvestitionen verantwortlich, Frauen hingegen entsprechend einer „traditionellen“ Rolle für Ausgaben für Kinder und den täglichen Bedarf.
Männer bestimmen das große Geld, Frauen den Alltag
Die baltischen Staaten sind nicht nur geografisch weit von den europäischen Krisenherden entfernt. Auch bezüglich der Konjunkturentwicklung heben sich derzeit vor allem Lettland und Litauen von der nur zögerlichen Wirtschaftserholung auf dem alten Kontinent ab.
Seit Januar haben die Börsen von Vilnius (Litauen), Tallinn (Estland) und Riga (Lettland) um 17,3%, 15,0% bzw. 12,1% zugenommen; der aus den zehn gewichtigsten Titeln zusammengesetzte OMX Baltic Benchmark GI stieg um 15,7%. Die Kursavancen fielen damit etwas schwächer aus als an den europäischen Hauptbörsen, heben sich aber deutlich positiv ab von den übrigen mittelosteuropäischen Handelsplätzen. Seit Anfang 2012 summieren sich die Kursanstiege an der estnischen Börse auf fast 60% und an der litauischen Börse auf 40%. Baltische Aktien sind damit nach Ansicht von Beobachtern recht teuer geworden
Wenig liquide Handelsplaetze
Unterschiedliche Meinungen:
Die Schweiz ist nach den Worten ihres Bundespräsidenten offen für eine Neuverhandlung des auf Eis liegenden Steuerabkommens mit Deutschland. Dazu sollten zunächst „vertrauliche Verhandlungen am Runden Tisch“ stattfinden, sagte Ueli Maurer
Es wäre ein Affront gegen jeden ehrlichen Steuerzahler gewesen, wenn Schäuble das Gesetz zur Legalisierung von Steuerhinterziehung und Betrug durchbekommen hätte.
Schweiz überweist 1,5 Mrd. nach London und Wien
Das Steuerabkommen mit der Schweiz lohnt sich für Österreich und Grossbritannien. Sie erhalten nicht nur eine hübsche Summe Geld, sondern profitieren von Tausenden von Selbstanzeigen.
Streit um Steuer-CDs: Kommt doch noch ein Abkommen mit der Schweiz?
Die SPD zeigt sich offen, das gescheiterte Steuerabkommen mit der Schweiz neu zu verhandeln. NRW-Finanzminister Walter-Borjans fordert die Union zum Umdenken auf: Ein neues Abkommen unter einer schwarz-roten Koalition müsse „gerechter und fairer“ sein. Schweiz Steuerabkommen mit Deutschland