Gefordert wird mehr Schutz für Whistleblowern in Europa

Es ist nicht akzeptabel, dass Europa mutige Bürger im Regen stehen lässt, die große persönliche Nachteile im Interesse des Gemeinwohls auf sich genommen haben. Die EU-Kommission muss direkt nach dem Sommer eine Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern vorlegen, wie es das Europaparlament mehrfach parteiübergreifend gefordert hat.

Der skandalöse LuxLeaks-Prozess zeigt, dass wir dringend einen europäischen Schutz von Whistleblowern in ganz Europa brauchen.

Luxemburg fordert harte Strafen gegen Enthüllungs-Journalist.
Die Luxemburger Staatsanwaltschaft ist gegen ein Urteil zum LuxLeaks-Prozess in Berufung gegangen. Offenbar strebt sie härtere Strafen gegen einen Journalisten und zwei Whistleblower an, welche die dubiosen Steuerpraktiken des Fürstentums offengelegt haben. Kritiker sprechen von einem Anschlag auf die Pressefreiheit.
EU fordert entschlosseneres Vorgehen gegen Steueroasen
Luxemburg fordert harte Strafen gegen Enthüllungs-Journalist

Der wirtschafts- und finanzpolitische Sprecher der Grünen im Europaparlament, Sven Giegold, kritisiert die Entscheidung zur Berufung scharf:

Das ist ein dreister Angriff auf die Pressefreiheit. Luxemburg will noch härtere Strafen gegen die LuxLeaks-Whistleblower Antoine Deltour und Raphaël Halet und vor allem den Journalisten Edouard Perrin. Die beiden Helden der Steuergerechtigkeit haben mehr im Kampf gegen Steuerdumping erreicht als 20 Jahre europäischer Politik. Es gehört zur Berufsbeschreibung von Journalisten, geheime Informationen zu verbreiten und mit Hinweisgebern zu arbeiten. Es ist unerträglich, dass die Whistleblower überhaupt bestraft wurden. Die Berufung der Luxemburger Justiz ist jedoch der Gipfel der Ungerechtigkeit. Offensichtlich sieht die Luxemburger Justiz den Freispruch für den Journalisten Perrin als Standortnachteil für den Finanzplatz.


Whistleblower

 

Geldwäsche Erdogans Sohn Bilal

Geldwäsche: Die Staatsanwaltschaft von Bologna ermittelt gegen Erdogans Sohn Bilal.

Gegen Bilal Erdogan, der – mit Frau und Kindern – im Sommer 2015 plötzlich seinen Wohnsitz nach Bologna verlegt hat, offiziell um seine Doktorarbeit an der John Hopkins University fertig zu stellen, hat die Bologneser Staatsanwaltschaft ein offizielles Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche eröffnet. Ausschlaggebend war die Anzeige des türkischen Unternehmers Murat Hakan Huzan, der als politischer Gegner des türkischen Präsidenten Erdogan nach Frankreich geflüchtet ist und dort um politisches Asyl gebeten hat. Bilal Erdogan wird beschuldigt, bei seiner Einreise riesige Geldsummen nach Italien geschmuggelt zu haben, die er aus dem Verkauf von Erdöl des Islamischen Staates an Abnehmer-Staaten erzielt haben soll.

In einem Interview, das der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan dem Fernsehsender RAINews24 gegeben hat, teilt das Staatsoberhaupt der Türkei nach allen Seiten aus: Seine Vorwürfe richten sich gegen Barack Obama und die USA, gegen Europa – und explizit gegen Italien. „Die Mogherini (Vertreterin der Außenpolitik in Brüssel) eilt sofort nach Paris, wenn dort 5 oder 6 Leute sterben. In der Türkei spielt sich ein Staatsstreich gegen die Demokratie ab, und zu uns ist niemand gekommen!“ empört er sich. Aber noch viel schlimmer ist seiner Meinung nach das in Bologna eröffnete Verfahren gegen seinen Sohn Bilal: Ermittlungen – „und keiner weiß, warum.“ Und er fährt fort: „ Diese Sache könnte die Beziehungen Italiens zu Ankara gefährden, Italien sollte sich lieber um die Mafia kümmern als um meinen Sohn.“

Kurz darauf meldet sich der italienische Premier Matteo Renzi zu Wort: „In Italien gibt es eine autonome und unabhängige Justiz, die gemäß den Gesetzen agiert und gegen jede Form der Illegalität vorgeht. Unsere Richter sind der italienischen Verfassung verpflichtet und nicht dem türkischen Präsidenten. Dieses System heißt bei uns „Rechtsstaat“ und wir sind stolz darauf!“ Auch das italienische Außenministerium äußert sich zu Erdogans Vorwürfen: „Die italienische Justiz und die Polizei bekämpfen erfolgreich die Mafien und brauchen deshalb keine Ermunterung von irgendeiner Seite.“ Außerdem verurteilt es noch einmal ausdrücklich den versuchten Staatsstreich des 15. Juli und äußert seine Sorge, die es mit der ganzen Europäischen Union teile, über die Vorfälle, die im Augenblick in der Türkei im Gange seien.

Zu ergänzen ist vielleicht, dass diese Nachricht in den italienischen Online-Zeitungen als eine der letzten erscheint.

Tjeerd Royaard www.tjeerdroyaards.com/

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Eva Klose Antimafia

In Asien leben die meisten Reichen

Nordamerika ist  nur noch auf Rang zwei. Weltweit gibt es immer mehr Millionäre. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Reichen. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Capgemini hervor.

In Europa stieg die Zahl der Millionäre um 4,8 Prozent auf 4,2 Millionen. Deutschland verzeichnete ein überdurchschnittliches Plus von 5,1 Prozent auf 1,2 Millionen Vermögende. „Mit einer der größten Treiber war der deutliche Anstieg der Immobilienpreise“, sagte Capgemini-Experte Klaus-Georg Meyer.

Nordamerika rutschte den Angaben zufolge im weltweiten Vergleich auf Rang zwei ab. Dort besaßen 4,8 Millionen Reiche (plus zwei Prozent) 16,6 Billionen Dollar. Weltweit stieg das Vermögen der Millionäre um 4 Prozent auf 58,7 Billionen Dollar. Bis 2025 könnten es 100 Billionen Dollar sein, sagte Meyer. Nicht berücksichtigt wurden selbst genutzte Immobilien, Sammlungen wertvoller Objekte und Verbrauchsgegenstände.

Original: Waldemar Mandzel www.w-t-w.org/en/waldemar-mandzel www.w-mandzel.de

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Schneller, billiger, schlauer

Die Roboter-Weltstatistik 2016 der International Federation of Robotics IFR zeigt beim weltweiten Absatz von Industrie-Robotern im Jahr 2015 eine Rekordmarke von 248.000 Einheiten. Der weltweite Absatz von Industrie-Robotern hat 2015 einen neuen Höchstwert von 248.000 Einheiten erreicht. Das ist ein Plus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit setzt sich der globale Automationsboom fort, der nach der Wirtschaftskrise 2009 einsetzte.

Schon jetzt lohnen sich Industrieroboter nicht mehr nur in den klassischen Hochlohnländern. In China sind in den vergangenen Jahren Dutzende Millionen Jobs in der Industrie verlorengegangen. Ein Elektroteilehersteller lässt im Süden des Landes gerade eine Fabrik bauen, in der Roboter 90 Prozent der menschlichen Arbeiter ersetzen.

Der Arbeitsmarkt steht vor einem schnellen, allumfassenden und potenziell zerstörerischen Wandel. Industrieroboter werden immer günstiger und leistungsfähiger; gleichzeitig macht die künstliche Intelligenz rasante Fortschritte. Im Agrar-, Industrie- und Dienstleistungssektor sind Millionen Jobs gefährdet. Die Produktivität dürfte indes deutlich steigen. Manche Experten fürchten soziale Unruhen, andere glauben, dass die Sozialleistungen bald großzügiger ausfallen und die Menschheit deutlich weniger arbeiten muss.

Arbeitsmarkt der Zukunft: Die Jobfresser kommen
Der Gesellschaft könnte bald die Arbeit ausgehen. Die Folge davon müssten aber nicht zwangsläufig soziale Unruhen sein. Zumindest dann nicht, wenn die Politik auf den Wandel geschickt reagiert.

Die Maschinen-Revolution könnte einen entscheidenden Vorteil haben. Die Produktivität würde so stark ansteigen, dass sich die Gesellschaft bald deutlich stärkere soziale Netze leisten könne. Selbst ein bedingungsloses Grundeinkommen sei denkbar.

Zumindest in diesem Szenario bräuchte der Mensch künftig kaum noch zu arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Er hätte dann plötzlich sehr viel Zeit, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Er müsste sich dann fragen, wozu er eigentlich auf der Welt ist. Es sei denn, er baut sich auch dafür eine Maschine. Einen Computer, der die Frage, was der Mensch ist, ein für alle Mal klärt.
Industrieroboter

Wetterfrosch und Börsenguru

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Herri.

Haben sie nicht auch das Gefühl, Wetterprognosen würden immer besser, aber Börsenprognosen würden immer gleich schlecht bleiben? Wir gehen diesem Phänomen analytisch auf den Grund und zeigen woher es kommt, und dass es so bleiben wird.

Videos Kategorie Finanzkompetenz

Banken Stress Test

Beim Banken Stresstest geraten Deutsche Bank und Commerzbank unter Druck. Allerdings, Europas Großbanken haben von der Bankenaufsicht ein insgesamt recht ordentliches Zeugnis für ihre Krisenfestigkeit bekommen.

„Das Ergebnis zeigt Widerstandsfähigkeit im EU-Banken-Sektor als Ganzes dank erheblicher Kapitalaufstockung“, heißt es in dem Bericht der Bankenaufsicht EBA, der am Freitag in London veröffentlicht wurde.

Demnach erwiesen sich die in den vergangenen Jahren deutlich erhöhten Kapitalpuffer als vergleichsweise stabil. Bei der Commerzbank und der Deutschen Bank riss der Test zwar überdurchschnittlich große Löcher in die Kapitaldecke. Sie behaupteten sich aber dennoch über den zuvor als kritisch erachteten Marken

Beim Stresstest haben italienischen Banken insgesamt nicht so schlecht abgeschnitten wie befürchtet. Es wurden stärkere Ausreißer erwartet. Die italienische Bankenkrise ist damit aber nicht überstanden. Der Markt wird weiter Druck auf sie ausüben, ihre Bilanzen zu bereinigen.
2016-EU-wide-stress-test-FAQ
2016-EU-wide-stress-test-Results
Europa braucht endlich starke Medikamente in heilsamer Dosis – nicht in trügerischer Sicherheit wiegende Beruhigungsmittel. Der derzeitige Stresstest ist wenig geeignet, das Vertrauen in die europäische Bankenlandschaft wiederherzustellen. NZZ

Roger Schmidt www.karikatur-cartoon.de

Roger Schmidt
www.karikatur-cartoon.de

Wenn einem alles gehört

«Putin gehört in Russland alles» Die Panama Papers zeigen konkret, wie der russische Präsident seine Kassen füllt, sagt Antikorruptionskämpfer Alexei Nawalny.

@juli_anh berichtet: Ihr Blog über Korruption in Russland machte Sie zu einem der bekanntesten Oppositionellen. Was ist für Sie an den Panama Papers, die Steuer- und Geldwäscherei­delikte ans Licht bringen, neu?

Wir wussten ungefähr, wie die putinsche Korruption funktioniert: Er hat Freunde, diese Freunde gewinnen staatliche Ausschreibungen und verdienen damit Milliarden. Diese Milliarden sind wie ein gemeinsamer Topf, aus dem er sich bedienen kann. Jetzt stellt sich heraus, dass es ausserdem noch eigene Kassen Putins gibt. Und wir sehen, wie sie gefüllt werden. Dass das, was dem Cellisten Sergei Roldugin gehört, eine Kasse von Putin ist, daran habe ich keinen Zweifel.

Aber der Name Putin taucht nicht auf in den Dokumenten auf.
Die Indizien sind eindeutig: Erstens: Roldugin ist ein enger Freund Putins. Zweitens: Es gibt keine Erklärung dafür, weshalb er auch nur annähernd über solche Summen verfügen sollte. Mit zwei Milliarden Dollar wäre er der reichste Musiker auf dem Planeten. Drittens: Die Art und Weise, wie diese Kasse gefüllt wurde – indem Staatsunternehmen Straftaten begangen haben, durch Insiderhandel, nicht zurückgezahlte Kredite. Warum sollten die so etwas tun?…..tagesanzeiger.ch
Putin gehoert in Russland alles
Liebesgrüsse aus Moskau

Arend van Dam www.w-t-w.org/en/arend-van-dam/ www.arendvandam.com

Arend van Dam
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Bangt Grossbritannien um seine Vermögensverwaltung?

Grossbritannien hat in der Vermögensverwaltung für institutionelle Kunden europaweit einen Marktanteil von 37%. Könnte das  ein Grund sein, für eine gute Verhandlungsposition beim Brexit?

Das Vereinigte Königreich verwaltet einen Marktanteil von rund 37% und ist mit Abstand der grösste Markt für institutionelle Vermögensverwaltung in Europa. Es handelt sich um rund 6100 Mrd. Euro, dreimal so viel wie das britische Bruttoinlandprodukt. Darin spiegelt sich, dass Kunden aus anderen Ländern, wie etwa Fonds aus Luxemburg, Irland oder von den Cayman Islands, ihre Vermögensverwaltung aus London heraus betreiben. Frankreich als Nummer Zwei hat einen Marktanteil von 20% und verwaltet viel weniger ausländisches Kapital. Als Absatzmarkt ist Grossbritannien hinter Deutschland die Nummer Zwei. Es gibt in Britannien viele Pensionskassen und Versicherer, die nicht vorwiegend in Obligationen investieren, sondern auch stark in Aktien und alternative Anlagen.

Bei Immobilienanlagen gibt es bereits erste Brexit-Opfer. Die größten britischen Immobilienfonds haben ihre Pforten geschlossen. Zwei Wochen nach dem Brexit-Votum haben sie 18 Milliarden Pfund (rund 21 Milliarden Euro) an Anlegergeldern weggeschlossen, die Sparer kommen vorläufig nicht an ihr Geld.

Neuanleger sollten auf jeden Fall den rechtlichen Status im Auge behalten, den die EU und Großbritannien aushandeln werden.

Joep Bertrams www.yoopdeloop.com

Joep Bertrams
www.yoopdeloop.com

Eva Klose Antimafia Engagement

Eva Klose und ihr Team berichten für W-T-W Women and Finance über Korruption, Organisierte Kriminalität und die Antimafia Bewegung. Eines der Ziele ihrer Beiträge ist es, in Italien vorhandenes Knowhow auch für deutschsprachige Länder verfügbar zu machen.

Eva führt zusammen mit Kollegen und Kolleginnen in den Gymnasien Baden-Württembergs ein interdisziplinäres Projekt zum Thema Antimafia durch. Sie steht seit  Jahren in ständigem Kontakt mit verschiedenen Institutionen, Vereinen und Experten in Deutschland und Italien.

Designed Dieter Huthmacher www.w-t-w.org/en/dieter-huthmacher www.dieter-huthmacher.de

Designed
Dieter Huthmacher
www.w-t-w.org/en/dieter-huthmacher
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Eva Klose/ Porträt

Team Beiträge
Der leitende Oberstaatsanwalt aus Palermo schlägt Alarm
Das Erfolgrezept der Mafia Unsichtbarkeit
Italien Streit um die strengen Haftbedingungen für Mafiabosse
Beschlagnahmung wirksame Waffe gegen OK
Ndrangheta kauft im Tessin alles auf

Crowdinvesting-Plattformen

Crowdinvesting hat in Österreich 2016 im ersten Halbjahr 13,5 Millionen Euro gesammelt.
Trotz rasanten Wachstums ist das Aufkommen in Österreich noch bescheiden. Die britische Plattform www.crowdcube.com allein hat zwischen 2011 und 2016 426 Projekte finanziert und dafür umgerechnet 207,4 Millionen Euro gesammelt. Auf den deutschen Plattformen www.seedmatch.de und www.companisto.com wurden zwischen 2011 und 2015 38,8 Millionen Euro für Investitionen aufgetrieben.

Im gesamten Jahr 2015 waren es 8,7 Millionen Euro Wien – Im ersten Halbjahr 2016 wurde um 4,8 Millionen Euro mehr Geld über heimische Internetplattformen investiert als im ganzen Jahr 2015, zeigt die Statistik der heimischen Crowdinvesting-Plattformen der Wirtschaftskammer Österreich. 13,5 Millionen Euro waren es im Halbjahr, 25,3 Millionen Euro insgesamt seit 2013. Unter Crowdfunding versteht man Investitionen von Privatpersonen über Internetplattformen für dort präsentierte Projekte. Diese fallen meist in die Kategorien Start-up, Immobilien oder Umweltprojekte.

Die Personen, die ab einem fixierten Beitrag investieren können, hoffen bei Umsetzung des Projekts auf eine hohe Rendite. Bei höheren Investitionen winken zusätzliche Vergünstigungen. Besonders hoch war die Anzahl der Projekte im ersten Quartal 2016. Es gab 18 erfolgreiche Finanzierungen und nur eine gescheiterte. Im ersten Halbjahr wurden 34 Projekte über Crowdfunding finanziert. Ein Anstieg sei auf das Alternativfinanzierungsgesetz zurückzuführen. Seitdem die Investitionsmöglichkeit 2013 auch in Österreich angekommen ist, wurden insgesamt 106 Projekte über zehn Websites mit insgesamt 25.298.586 Euro finanziert – darunter über 13,5 Millionen in den ersten sechs Monaten 2016. Derzeit sind in Österreich diese zehn Crowdinvesting-Plattformen tätig. ..
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Crowdfunding