Milliarde Euro für die Quantentechnologie

EU will eine Milliarde Euro für Quantentechnologie ausgeben. Die Revolution wird im Nebensatz angekündigt: Eine Milliarde Euro solle in den nächsten Jahren in ein Mega-Forschungsprojekt zur Quantentechnologie gesteckt werden, verkündet die EU-Kommission.

Kai Kupferschmidt berichtet: Das Flaggschiff-Projekt soll Europas Beitrag zur „zweiten Quantenrevolution“ sein, die eines Tages etwa Quantencomputer hervorbringen könnte, heißt es aus der Kommission. Das Dokument war bereits am Dienstag veröffentlicht worden, aber erst ein Bericht des Fachblatts Nature hatte für Aufmerksamkeit gesorgt.

Wie genau das Projekt aussehen soll, ist noch unklar. Die Europäische Kommission bereite die Initiative zurzeit vor und plane einen Start 2018, sagt eine Sprecherin. Forscher aus der ganzen EU sollen daran zusammenarbeiten. Ein Teil des Geldes wird voraussichtlich von der EU-Kommission kommen, ein Teil von Mitgliedsländern und Industriepartnern.

Kritik am bestehenden „Human Brain Project“

Die leise Ankündigung steht in krassem Kontrast zu dem Wirbel, der um die beiden bereits laufenden Flaggschiff-Projekte gemacht wurde. 2014 waren aus Dutzenden Bewerbungen zwei Milliarden-Euro-Projekte ausgewählt worden: Eines erforscht das vor wenigen Jahren entdeckte Material Graphen, das aus einer einzigen Lage von Kohlenstoffatomen besteht und etwa als Energiespeicher oder im Flugzeugbau Anwendung finden könnte. Das andere, das Human Brain Project, war angetreten, das menschliche Gehirn im Computer zu simulieren und hatte unter anderem damit geworben bei der Entwicklung neuer Medikamente gegen Alzheimer und andere Leiden helfen zu können. Human Brain Project – Harte Landung auf dem Weg zur Weltspitze..
EU will eine Milliarde Euro fuer Quantentechnologie ausgeben
Nachwuchs-Physikerinnen sind Spitze

Schema einer linearen Ionenfalle. Eine Kette von Ionen wird von elektrischen Wechselfeldern und den Feldern der Endringe festgehalten, ähnlich wie in einer Paul-Falle. Die Ionen können einzeln mit Lasern manipuliert werden und wechselwirken untereinander aufgrund ihrer gegenseitigen elektrostatischen Abstoßung. In dieser Darstellung wurde eine echte Messung von gefangenen Kalziumionen – stark vergrößert – in das Schema der Falle kopiert. Quelle: F. Schmidt-Kaler und R. Blatt/Universität Innsbruck

Schema einer linearen Ionenfalle. Eine Kette von Ionen wird von elektrischen Wechselfeldern und den Feldern der Endringe festgehalten, ähnlich wie in einer Paul-Falle. Die Ionen können einzeln mit Lasern manipuliert werden und wechselwirken untereinander aufgrund ihrer gegenseitigen elektrostatischen Abstoßung. In dieser Darstellung wurde eine echte Messung von gefangenen Kalziumionen – stark vergrößert – in das Schema der Falle kopiert.
Quelle: F. Schmidt-Kaler und R. Blatt/Universität Innsbruck

Die Rückkehr Argentiniens an den Kapitalmarkt

Die Rückkehr Argentiniens an den Kapitalmarkt war ein voller Erfolg. Mauricio Macri
Neue und alte Risiken wurden ausgeblendet. Argentiniens erfolgreiche Bond-Emission. Zu schön, um wahr zu sein?

Die Rückkehr Argentiniens an den Kapitalmarkt war ein Paukenschlag. Das südamerikanische Land konnte an diesem Dienstag problemlos 16,5 Mrd. $ einsammeln – die Gebote waren sogar deutlich höher. Auch die verlangte Verzinsung liegt unter dem Durchschnitt von Schwellenländer-Emittenten mit vergleichbaren Bonitätsnoten. Laut Analytikern der Credit Suisse spiegelt das grosse Interesse der Anleger deren erneut zunehmende Risikobereitschaft auf der Suche nach höheren Renditen. Das zeige sich derzeit besonders bei Investitionen in den so genannten Emerging Markets. Die durchschnittlichen Renditen für Schwellenländer-Anleihen sind in den vergangenen Wochen auf die niedrigsten Werte seit rund drei Jahren gefallen.

Marktbeobachter befürchten, Anleger könnten dabei die potenziellen Risiken dieser Investments unterschätzen. Trotz den bereits erfolgreich durchgeführten Reformen bleibt die Liste der ungelösten Probleme in Argentinien lang – allen voran die nach wie vor hohe Inflation von 25%, die einen guten Teil der Währungsabwertung wieder zunichtemacht. Es überrascht zudem, dass sich Anleger nicht von der Geschichte Argentiniens, die von regelmässig wiederkehrenden Zahlungsausfällen gekennzeichnet ist, abschrecken lassen. Zuletzt wurde das Land 2014 faktisch zahlungsunfähig.

Von Investoren werden vor allem die marktfreundliche Haltung von Präsident Mauricio Macri und die attraktiven Renditen als Argumente für eine Investition in Argentinien-Bonds genannt. Das höchste Volumen, in Höhe von 6,5 Mrd. $, wurde mit der Placierung 10-jähriger Papiere erzielt. Die Rendite dieser Anleihen liegt bei 7,5%. Griechische Staatsanleihen mit dieser Laufzeit werden derzeit zu 8,5% gehandelt. Die hohe Nachfrage der Investoren nach den Zinspapieren des argentinischen Staates hat den Weg geebnet für die Provinzen, Städte und Firmen des Landes, die mit Placierungen neuer Obligationen in den kommenden Monaten einen Teil dieser Nachfrage abschöpfen werden.

www.taylorjonescartoonist.com

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Rentenkrise nicht nur in Deutschland

Renten-Krise: US-Pensionsfonds muss Auszahlungen kürzenPension

Ein großer amerikanischer Rentenfonds hat um die Erlaubnis gebeten, die Auszahlungen an seine Kunden zu kürzen. Zudem gab der Fonds bekannt, dass man unter den gegebenen Umständen im Jahr 2025 bankrott wäre. Hilfe vom staatlichen Sicherungssystem ist nicht zu erwarten: auch dieses gab inzwischen an, dem Bankrott entgegen zu gehen…
US-Pensionsfonds muss Auszahlungen kuerzen

Renten-Krise: Deutsche sollen länger arbeiten
Die CDU erwartet, dass das Renten-System nur finanzierbar bleibt, wie der Renten-Eintritt verschoben wird. Die Rente mit 70 könnte schon in wenigen Jahren zum Normalfall werden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble spricht sich angesichts der Alterung der Gesellschaft für einen späteren Rentenbeginn in Deutschland aus. Er glaube, es mache relativ viel Sinn, die Lebensarbeitszeit und die Lebenserwartung in einen fast automatischen Zusammenhang auch in der Rentenformel zu bringen, so Schäuble. Die Altersgrenze sollte auch stärker flexibilisiert werden. Auch müsse das Erwerbspotenzial in Deutschland erhöht werden…..
Deutsche sollen laenger arbeiten

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

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Zwanzig-Dollarschein mit dem Porträt einer schwarzer Frau

Bislang zeigten US-Geldscheine fast ausnahmslos die Konterfeis weißer Männer. Nun hat das Finanzministerium entschieden: Eine berühmte Schwarze soll die Zwanzig-Dollarnote zieren.

Der neue 20-Dollar-Schein birgt eine ÜberraschungHarriet Tubman
Die US-Regierung will drei Dollarnoten multikulturell
umdesignen. Mehr Frauen und mehr Schwarze sollen darauf künftig zu sehen sein. Doch ein altbekanntes Porträt darf bleiben – wegen eines Musicals.

Mit der Nominierung von Harriet Tubman als Porträt für die neue 20-Dollar-Note kommt der US-Finanzminister Forderungen aus der Bevölkerung nach

Ein Musical hat am Ende einen der amerikanischen Gründerväter gerettet. Eigentlich wollte Finanzminister Jack Lew seinen Ur-Vorgänger Alexander Hamilton von der Zehn-Dollar-Note schmeißen und durch eine Frau ersetzen, um in den amerikanischen Portemonnaies mehr Geschlechtergerechtigkeit herzustellen. Doch dann feierte das Historien-Musical „Hamilton“ einen der größten Erfolge am Broadway in den vergangenen Jahren. Und plötzlich sah sich der Finanzminister enormem Druck ausgesetzt, Verfassungsvater Hamilton dort zu lassen, wo er war.

Nun muss eben der Herr auf dem 20-Dollar-Schein dran glauben. Wie am Mittwoch bekannt wurde, will das Finanzministerium den siebten Präsidenten und Gründer der demokratischen Partei, Andrew Jackson, auf die Rückseite der Note verbannen. Jackson war der erste „Populist“ unter den US-Präsidenten und der erste, der nicht aus der Patrizierschicht stammte. Er war aber in letzter Zeit immer mehr in die Kritik geraten, weil er als Indianerhasser gilt, der für mehrere expansive Feldzüge gegen Indianerstämme verantwortlich war.
Der neue 20-Dollar-Schein birgt eine Ueberraschung
Harriet Tubman als Portraet fuer die neue 20-Dollar-Note

Kranke Banken?

Finanzsektor unter Druck: Europas Bankenbranche geht es schlecht. Nur die konsequente Neuaufstellung von Aufsicht und Abwicklung kann den Sektor von Grund auf erneuern und Europa vor finanzieller Stagnation bewahren.

Claudia Aebersold berichtet: In Europa lässt die dringend notwendige Flurbereinigung auch acht Jahre nach der Krise noch immer auf sich warten Das Vertrauen in Europas Bankensystem ist schwer angeschlagen. Das schwache Wachstum und die Altlasten aus der Ära vor der jüngsten Finanzkrise machen es verletzlich. (Verweis) Das Zusammenspiel aus strukturellen Problemen im Finanzsystem und zyklischer Konjunkturschwäche in der Euro-Zone ist ein giftiges Gebräu, das die Bankenbranche der Währungsunion mächtig unter Druck setzt. Wie stark, war zu Jahresbeginn ersichtlich, als die Aktien der Grossbanken innert kürzester Zeit einen Fünftel ihres Wertes verloren. Der Internationale Währungsfonds (IMF) warnt denn auch in seinem neusten (Verweis) Bericht zur Finanzstabilität vor den Schwachstellen im Euro-Bankensystem, die er mit den Begriffen Überkapazität, notleidende Kredite sowie veraltete Geschäftsmodelle umschreibt.

Die amerikanischen Banken stehen heute viel besser da als die europäische Konkurrenz, und dies nicht nur, weil die US-Wirtschaft im Konjunkturzyklus weiter fortgeschritten ist und eine Normalisierung der Geldpolitik in den USA eher in Reichweite ist. Amerika hat auch schneller und beherzter auf die Finanzkrise reagiert. Die amerikanische Aufsicht etwa hat nach dem Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers die Strukturbereinigung im Bankensektor dezidiert vorangetrieben. In Europa lässt die dringend notwendige Flurbereinigung hingegen auch acht Jahre nach der Krise noch immer auf sich warten. Die Zahl der Banken in der Euro-Zone hat sich seit 2007 nur halb so stark verringert wie jene in den USA (vgl. Grafik). So werden die Aktien europäischer Geldhäuser heute an der Börse zu einem rekordhohen Bewertungsabschlag gegenüber jenen amerikanischer Wettbewerber gehandelt – der Markt traut den europäischen Banken nicht. Besonders jenen nicht, die am stärksten unter den genannten Krankheiten leiden: die griechischen, die italienischen und die portugiesischen Institute sowie die deutschen Grossbanken. Auch bei den «schlechten» Aktiva wie illiquiden Positionen oder notleidenden Krediten haben die Europäer bisher zu wenig auf das Tempo gedrückt.

Der IMF schätzt, dass die Euro-Banken heute notleidende Kredite in der Höhe von 900 Mrd. € in den Büchern halten. Viele Euro-Banken haben das Zeitfenster für den Verkauf illiquider Aktiva, das sich nach dem Lehman-Kollaps durchaus geöffnet hatte, schlicht nicht genutzt. Heute sitzen sie nicht nur auf diesen toxischen Altlasten, sondern auch auf einem Berg an Problemkrediten, der in der gegenwärtigen Konjunkturlage anwächst statt kleiner wird. In einzelnen Fällen, wie in Deutschland, wiegen auch Rechtsrisiken aus der Vorkrisenzeit schwer. Politischer Filz als Erblast…
Die Bank ist krank

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

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Deutschland ein Mekka für Geldwäsche

Nur Bares ist Wahres? Besonders bargeldintensive Geschäfte wie der Immobiliensektor, der Autohandel, der Kunstmarkt und die Gastronomie sind besonders anfällig für Geldwäsche – und das in weit höherem Maße als bislang vermutet.

Das Geldwäschevolumen in Deutschland – einschließlich Gastronomie und Glücksspiel – könnte sich auf mehr als 100 Milliarden Euro im Jahr belaufen. Das wäre etwa doppelt so viel wie die bisher angenommene Summe. Das geschätzte finanzielle Volumen der nicht gemeldeten Verdachtsfälle sei erheblich, heißt es unter Berufung auf eine Studie von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für das Finanzministerium. Es dürfte allein im Nicht-Finanzsektor 20 Milliarden bis 30 Milliarden Euro umfassen. „Das gesamte Geldwäschevolumen des Finanz- und Nicht-Finanzsektors Deutschlands zusammengenommen dürfte sich in der Größenordnung von 100 Milliarden Euro jährlich bewegen“, heißt es.

Das „Dunkelfeld im Nicht-Finanzsektor“, zum Beispiel bei Immobiliengeschäften, im Autohandel oder auf den Kunstmarkt – ist demnach auf mindestens 15.000 bis 28.000 Verdachtsfälle jährlich zu schätzen. Das sind weit mehr als die tatsächlichen Anzeigen, heißt es im Monatsbericht des Finanzministeriums.

Das Finanzministerium hatte jüngst Lücken im Kampf gegen Geldwäsche auf Ebene der Bundesländer eingeräumt. In Deutschland sind die Bundesländer für die Kontrolle im Nicht-Finanzsektor zuständig- also für Immobilien- und Baugeschäfte, Kfz-, Boots- und Jachthandel sowie Geschäfte mit Schmuck und Kunst. Anfällig sind auch bargeldintensive Hotel- und Gastronomiebetriebe, die als Deckmantel zur Geldwäsche betrieben würden.

Den Finanzsektor überprüft die Aufsicht Bafin.
Die Studie zeige, dass Deutschland aufgrund seiner Attraktivität als Wirtschaftsstandort ein erhöhtes Geldwäscherisiko aufweise. Die Gelder kämen zu einem großen Teil auch aus dem Ausland. Als Gegenmaßnahme werde unter anderem ein Höchstbetrag bei der Bezahlung mit Bargeld vorgeschlagen. Zudem müsse der „Geldwäscheprävention in der gesamten den Bundesländern unterliegenden Aufsicht des Nicht-Finanzsektors in Deutschland ein sehr viel größerer Stellenwert eingeräumt werden als bisher“.
Geldwaesche Deutschland Studie
GeldwaescheKorruption schädigt Zukunft

Fintechs auf der Überholspur?

Banken können mit Fintechs kaum mithalten

Die traditionellen Banken könnten bald ausgedient haben, wenn sie sich nicht auf die veränderten Marktbedingungen einstellen. Fast zwei Drittel aller weltweiten Bankkunden nutzen Produkte oder Dienste von Fintechs. Klassische Banken haben diesen Konkurrenten bisher nichts entgegenzusetzten. Das hat der „World Retail Banking Report“ von Capgemini und Efma ergeben. Der Report skizziert aber auch einen möglichen Ausweg.

In der Wahrnehmung der Kunden sind Fintechs in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Kunden sind heute eher bereit, Freunden und Familie ihren Fintech-Anbieter zu empfehlen (55 Prozent) als ihre Bank (38 Prozent). Kunden aus Deutschland sind mit 66 Prozent sogar noch affiner als der weltweite Durchschnitt. Dementsprechend würden sie noch öfter (66 Prozent) ihren Fintech-Anbieter weiterempfehlen als ihre Bank (43 Prozent).

Der Bedrohung durch neue Konkurrenten sind sich Bankmanager weltweit durchaus bewusst. 96 Prozent stimmen zu, dass sich der Sektor eines digitalen Bankenökosystems, indem Fintechs eine wichtige Rolle spielen, weiter entwickeln wird. Gleichzeitig können jedoch nur 13 Prozent bestätigen, dass sie ein Systems einsetzen, das diese Entwicklung mitträgt.

Die Nutzung von Fintechs ist besonders in aufstrebenden Märkten und unter jüngeren Kunden verbreitet. Aus Kundensicht sind deren Dienstleistungen leicht zu nutzen (82 Prozent), sie bieten einen schnellen Service (81 Prozent) und ein gutes Kundenerlebnis (80 Prozent). Die Sicht der Banken auf ebendiese Vorteile ist aber eine andere: So stimmen weniger als die Hälfte (40 Prozent) der Banken zu, dass Fintechs ein gutes Kundenerlebnis bieten (ein Unterschied von 40 Prozentpunkten). Dass sie einen schnelleren Service bieten, wollen sogar nur 36 Prozent der Banken bestätigen (ein Unterschied von 45 Prozentpunkten).

Insgesamt steigt die Zufriedenheit der Kunden mit ihrer Bank jedoch. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Capgemini Customer Experience Index (CEI), der um 2,9 Prozentpunkte gestiegen ist, wider. In Deutschland stieg der Wert sogar um 6,3 auf 77,1 Punkte (von 100) an. Dieser Fortschritt lässt sich allerdings nicht greifbar in gewinnbringendes Kundenverhalten, wie Kundenbindung, Weiterempfehlungen oder den Verkauf zusätzlicher Dienstleistungen übertragen. So sind beispielsweise weltweit lediglich 16 Prozent und in Deutschland 15 Prozent der Kunden gewillt, zusätzliche Dienstleistungen ihrer Bank in Anspruch zu nehmen…
Banken können mit Fintechs kaum mithalten
PWC-retail-banking-2020-evolution-or-revolution

Was ist eigentlich «Fintech»?

Mehr Informationen zu „Fintech“ Suchbegriff nutzen bei W-T-W Women and Finance

Deutschlands Pressefreiheit verschlechtert sich

Reporter ohne Grenzen. Angriffe auf Journalisten:Censorship

In allen Weltregionen ist laut Reporter ohne Grenzen ein Rückgang der Freiräume für Medien zu beobachten. Deutschland verschlechterte sich in der aktuellen Rangliste der Pressefreiheit um vier Plätze.

Wie sieht es mit der Pressefreiheit weltweit aus? Die aktuelle Rangliste der Reporter Grenzen sieht einige Absteiger. Journalisten und unabhängige Medien stehen nach Angaben der Reporter ohne Grenzen (ROG) weltweit unter zunehmendem Druck. Deutschland verschlechterte sich in der aktuellen internationalen Rangliste der Pressefreiheit um vier Plätze auf Rang 16.
Das sei „eine Folge der stark gestiegenen Zahl von Anfeindungen, Drohungen und gewalttätigen Übergriffen gegen Journalisten“, erklärte die Medienorganisation.

Rückgang der Pressefreiheit
In allen Weltregionen sei ein Rückgang der Freiräume für Medien zu beobachten. „Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen zu diesem Trend ebenso bei wie die bewaffneten Konflikte etwa in Libyen, Burundi und dem Jemen“, heißt es. Negative Folgen hätten auch die Bestrebungen der Regierungen in Ländern wie Polen und Ungarn, staatliche und private Medien stärker zu kontrollieren.

In Deutschland hätten vergangenes Jahr Gewalt und Anfeindungen bis hin zu Todesdrohungen gegen Journalisten „massiv zugenommen“. Es gab demnach mindestens 39 gewaltsame Übergriffe gegen Journalisten, etwa bei Demonstrationen der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung.
Auf Platz 1 der Rangliste steht Finnland, gefolgt von den Niederlanden und Norwegen. Am schlechtesten ist es dem Ranking zufolge um die Pressefreiheit in den Diktaturen Turkmenistan, Nordkorea und Eritrea bestellt. Sie landeten wie im Vorjahr auf den letzten drei Plätzen der 180 Länder.

Türkei nur auf Platz 151
In Syrien (177) seien Journalisten gezielter und teils bestialischer Gewalt ausgesetzt. In Ägypten (159) sind laut ROG mehr als 20 Journalisten wegen ihrer Arbeit in Haft. Die Türkei steht ebenfalls weit hinten – auf Platz 151.
Zu den Ländern, die deutlich abrutschten, gehört Polen, das mit seiner neuen Regierung einen strengeren Kurs fährt. Das Nachbarland Deutschlands fiel um 29 Plätze auf Rang 47. Absteiger sind auch Brunei und Tadschikistan. Als größten Aufsteiger wertete ROG Tunesien (96), das sich um 30 Plätze verbesserte.

Die Rangliste versucht, den Grad der Freiheit wiederzugeben, die Journalisten, Blogger und Medien in 180 Ländern haben. Ihre Grundlage ist ein Fragebogen zu unabhängiger journalistischer Arbeit, den Reporter ohne Grenzen in 20 Sprachen an Journalisten, Wissenschaftler, Juristen und Menschenrechtsverteidiger weltweit verschickt. Das aktuelle Ranking bezieht sich auf das Jahr 2015.

https://en-gb.facebook.com/alexei.talimonov

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Sell in May …..

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Herri.

Ein weiteres Video zu (vermuteten) Saison-Anomalien. Viele empirische Arbeiten zeigen, dass Aktienportfolios über die Wintermonate eine bessere Rendite erbringen als „Sommerportfolios“ – deswegen der Claim „Sell in May and go…
Sommer-Winter- Portfolios
Videos Kategorie Finanzkompetenz

AsienKurse werden von Talfahrt der Ölpreise mitgerissen

Die gescheiterten Gespräche der Ölförder-Länder über eine Drosselung der Ölproduktion haben den asiatischen Börsen am Montag schwer zugesetzt.

Die Opec ist de facto am Ende, die Rohölpreise stürzen ab. Das freut die Verbraucher hierzulande. Doch andernorts drohen Aufstände, Tumulte und Staatskrisen, mit gefährlichen Folgen – auch für uns.nicht auf eine Begrenzung ihrer Förderung zur Stützung des Ölpreises einigen

In Doha konnte sich eine Runde aus Opec und Russland am Sonntagabend nicht auf eine Begrenzung der Öl-Fördermengen einigen. Gleichzeitig debattierte Tausende Kilometer entfernt das brasilianische Parlament über eine Amtsenthebung der Präsidentin. Zwei Ereignisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Doch dieser Eindruck trügt. Mehr noch: Beide Ereignisse könnten Fanale für eine heftige Erschütterung der geopolitischen Weltlage mit kaum auszumalenden weltweiten Folgen sein.

Die Nichteinigung von Doha nach monatelangem Hin und Her bedeutet de facto das Ende des Ölpreiskartells der Opec.

Die Ölpreise gingen erneut auf Talfahrt und rissen die meisten Aktienmärkte im Fernen Osten mit sich. In Japan, wo der Nikkei-225-Index um mehr als 3 Prozent einbrach, wurden die Börsenkurse zusätzlich vom schweren Erdbeben auf der Insel Kyushu im Südwesten des Landes belastet. Der japanlastige Sammelindex Stoxx 600 Asia/Pacific büßte zuletzt 2,08 Prozent auf 155,45 Punkte ein.

„Die starken Kursverluste an den Börsen sind eine Kurzschlussreaktion auf die wieder kräftig gefallenen Ölpreise“, kommentierte ein Portfolio-Manager. Gewinnmitnahmen seien angeheizt worden, zumal viele Unternehmen mit Blick auf ihre Ergebnisentwicklung die zuletzt sehr positive Stimmung nicht rechtfertigten, ergänzte er.

Die wichtigsten Öl-Förderländer hatten sich am Wochenende nicht auf eine Deckelung der Produktion einigen können, um so dem Verfall der Ölpreise entgegenzuwirken. Ein neues Treffen ist offenbar für Juni geplant. Daraufhin sackten die Ölpreise ab und büßten zuletzt um mehr als 2 US-Dollar oder 5 Prozent ein. Öl der US-Sorte WTI kostete etwas mehr als 38 Dollar das Barrel. Für die Sorte Brent wurden knapp unter 41 Dollar gezahlt…
AsienKurse werden von Talfahrt der Oelpreise mitgerissen
Talfahrt