Als Kleinanleger in Startups investieren

Beteiligungen für private Investoren

In der Schweiz häufen sich die Beispiele erfolgreicher Startups, weshalb auch Kleininvestoren dem Trend folgen und in diesem Segment investieren wollen. Bei aller Euphorie gibt es aber besonders für Privatpersonen erhebliche Risiken zu beachten.

Der jüngste Verkauf von Whatsapp an das soziale Netzwerk Facebook hat einen Mann besonders gefreut, von dem man nur selten in der Presse liest: Jim Goetz, Gesellschafter des Wagniskapitalgebers Sequoia Capital. Goetz beteiligte sich im Namen von Sequoia in den vergangenen Jahren mit rund 60 Mio. $ an dem Kurznachrichtendienst; dieser Anteil ist seit Anfang Februar 3 Mrd. $ wert. Eine Verfünfzigfachung des eingesetzten Kapitals ist wohl die Ausnahme in der Startup-Szene – dennoch bewegen derartige Beispiele auch private Kleinanleger dazu, sich für Investitionen in Startups zu interessieren. In der Schweiz erstreckt sich die Bandbreite erfolgreicher Startups vom Halbleiterhersteller Sensirion bis zum Umfragewerkzeug Doodle. Ein Unternehmen zu gründen, liegt seit einigen Jahren im Trend, und auch Privatanleger würden gerne einen Hauch von Startup-Luft schnuppern. Doch wie kann man sich als solcher an einem Schweizer Startup beteiligen?
Als Kleinanleger in Startups investieren

Als Kleinanleger in Startups investieren

Der Haushalt der Großen Koalition

Nur scheinbar ambitioniert

Wolfgang Schäuble ist kein Taschenspieler. Dennoch greift auch er in die Trickkiste, wenn es darum geht, wählerwirksam einen ausgeglichenen Staatshaushalt für 2015 zu präsentieren. Es bleibt ihm angesichts der mangelnden Ausgabendisziplin der schwarz-roten Koalition nicht viel anderes übrig. Der erste ausgeglichene Haushalt seit 1969 – das klingt ambitioniert. Ist es aber nicht. Schließlich waren in der alten Finanzplanung für die Jahre 2016 und 2017 sogar Überschüsse von 15 Milliarden Euro angepeilt. Davon ist nun keine Rede mehr.

Der Staat spart nicht originär an sich. Es ist keine Rede davon, etwa die Beamten Schritt für Schritt in die gesetzlichen Sozialversicherungen zu überführen. Wer, wenn nicht eine Große Koalition, sollte sich an die Herkulesaufgabe machen, die finanzielle Zeitbombe Beamtenpensionen zu entschärfen? Das im Wahlkampf der SPD oft gefallene Wort Bürgerversicherung ist heute nicht mehr zu hören. Auch der Union fehlt der Wille, die verkrusteten Strukturen des Staatsapparats zu modernisieren.
Nur scheinbar ambitioniert

Der Haushalt der Großen Koalition

Weltweit demonstrieren Menschen gegen Korruption

Korruption:  Das Ende der Bestechlichkeit?Stop Corruption

Ukraine, Venezuela, Türkei: Weltweit demonstrieren Menschen gegen Korruption. Es gibt Konzepte, wie sie besiegt werden kann.

Vergoldete Wasserhähne, antike Möbel, ein privater Golfplatz hinter dem Haus und eine Garage voll schicker Sportwagen: Als die Ukrainer nach der Flucht des entmachteten Präsidenten Viktor Janukowitsch dessen Wohnsitz zum ersten Mal bestaunen durften, fanden sie ihren Aufstand im Nachhinein einmal mehr gerechtfertigt. Wer so schamlos im Luxus schwelgt, kann nicht sauber regiert haben. Der muss noch korrupter sein, als sich das selbst die wütendsten Demonstranten auf dem Maidan hätten vorstellen können. Der gehört abgesetzt.

Korruption muss aufhören

Korruption muss aufhören

Zwar ist jede Revolution anders. Doch zumindest in einem Punkt gleichen sich derzeit die meisten: Egal ob in der Ukraine, in Venezuela, Ägypten oder der Türkei – immer demonstrieren die Bürger laut gegen die Bestechlichkeit ihrer Eliten. Dort, wo die Despoten stürzen und ihre Paläste gestürmt werden, bestätigt sich der Vorwurf. Das war bei Janukowitsch so wie bei Muammar al-Gaddafi, beim ehemaligen tunesischen Machthaber Ben Ali wie beim Ägypter Hosni Mubarak. Und überall lautete deswegen auch der erste Vorsatz ihrer Nachfolger: Die Korruption muss aufhören.
Das Ende der BestechlichkeitHow Can Women Fight Corruption

US-Behörde verklagt Deutsche Bank und WestLB

Libor-Skandal

In den USA werden 16 Finanzkonzerne vor Gericht gebracht, weil sie den Zinssatz Libor
manipuliert haben sollen. Auch deutsche Banken stehen auf der Anklageliste.

Die US-Einlagensicherung FDIC verklagt die Deutsche Bank und 15 weitere Geldhäuser wegen Zinsmanipulationen. Die staatliche Behörde wirft den Finanzkonzernen vor, den Interbanken-Zinssatz Libor unerlaubt beeinflusst zu haben. Der Zinssatz bestimmt maßgeblich, zu welchen Konditionen Banken untereinander Geld verleihen.

Die Manipulationen hätten zu sehr großen Einbußen bei 38 Banken geführt, die im Zuge der Finanzkrise abgewickelt wurden, teilte die FDIC mit. Die Einlagensicherung ist selbst davon betroffen, weil sie Verluste der gescheiterten Banken übernehmen musste. Wie hoch der geforderte Schadensersatz ist, geht aus der in New York eingereichten Klage nicht hervor….

Von dem Referenzsatz Libor hängen weltweit Finanzgeschäfte im Volumen von mehreren Hundert Billionen Dollar ab. Zu den Instituten, die der FDIC nun des Vertragsbruchs beschuldigt, gehören neben der Deutschen Bank unter anderem auch die Großbanken UBS und Credit Suisse, sowie Barclays, die Bank of America, die Citigroup und JPMorgan Chase. Auch die ehemalige nordrhein-westfälische Landesbank WestLB steht auf der Anklageliste. Die Bank, die im Zuge der Finanzkrise hohe Verluste anhäufte, existiert heute nicht mehr. Sie wurde im Juni 2012 in drei Teile aufgespalten. Ihr Rechtsnachfolger ist der Finanzdienstleister Portigon.
US-Behörde verklagt Deutsche Bank und WestLB

Heads I Win, Tails You Lose

Wie Katar seinen Reichtum investiert

Ärger mit Saudi-Arabien: Feuerprobe für Katars jungen Emir.

Gernegroß am Golf: Saudi-Arabien hat genug von den ambitionierten Alleingängen des kleinen Nachbarn Katar. Der saudische König will das Gernegroß-Land in die Schranken weisen – und droht gar mit einer Blockade. Katars junger Emir steht gewaltig unter Druck.
Es scheint langsam Schule zu machen, dass große Staaten ihre Winz-Nachbarn einschüchtern, wenn ihnen deren Politik nicht passt. Saudi-Arabien und Katar sind so ein Fall.

Der saudische König Abdallah al-Saud, 89, hat genug von den außenpolitischen Alleingängen der Kataris. Er setzt das kleine Emirat und seinen jungen Regenten, den 33-jährigen Tamim bin Hamad al-Thani, unter Druck: Entweder Tamim al-Thani schwenkt wieder ein auf die außenpolitische Linie Saudi-Arabiens oder es gibt Ärger.

Katar, ungefähr zweimal so groß ist wie Zypern, zählt rund zwei Millionen Einwohner. Davon sind jedoch nur knapp 250.000 Kataris. Der Rest kommt aus dem Ausland, als Gastarbeiter. Trotzdem spielt Katar auf der Bühne der Weltpolitik mit.
Wie Katar seinen Reichtum investiert
Tamim bin Hamad al-Thani

Euro-Höhenflug löst auf EZB-Radar Alarm aus

Der Euro bereitet der Europäischen Zentralbank mal wieder Kopfzerbrechen. Nach der Wackelphase in der Schuldenkrise gibt nun die Stärke der Gemeinschaftswährung Anlass zur Sorge. Die niedrige Teuerung und der gestiegene Euro-Wechselkurs bildeten eine brisante Mischung, warnt Notenbankchef Mario Draghi. Sollte der Euro-Höhenflug das EZB-Ziel stabiler Preise in Gefahr bringen, will er notfalls die Zinsen weiter senken. Der Eurokurs kann die Exportwirtschaft bremsen und damit
die Preise drücken, was zusätzliche Deflationsängste schürt. Allerdings setzt Draghi zunächst auf die Wirkung seiner verbalen Breitseite. Erst wenn der Euro die Marke von 1,40 Dollar weit hinter sich lässt, gerät der EZB-Präsident nach Ansicht von Volkswirten in Zugzwang.
Euro-Hoehenflug loest auf EZB-Radar Alarm aus

Euro-Hoehenflug loest auf EZB-Radar Alarm aus

Produkte, die niemand will

Etappensieg des Hedge-Fund-Managers Bill Ackman
Herbalife wird nun auf Herz und Nieren geprüft

Ist es denkbar, dass ein an der New Yorker Börse kotierter Konzern auf einem illegalen Geschäftsmodell basiert? Die nun beginnenden Ermittlungen der Wettbewerbsaufsicht versprechen Antworten im Fall Herbalife.

In seinem Kampf gegen den Hersteller von Diätdrinks und Nahrungsergänzungsmitteln Herbalife hat Hedge-Fund-Manager Bill Ackman nun nach gut einem Jahr einen Teilsieg errungen: Die amerikanische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission FTC hat in dieser Woche zivile Ermittlungen gegen das Unternehmen wegen möglicher unfairer oder irreführender Geschäftspraktiken aufgenommen. Damit geht sie Ackmans Vorwurf nach, Herbalifes Geschäftsmodell basiere auf einem illegalen Pyramidensystem und nicht auf einem, wie das Unternehmen nach wie vor behauptet, legalen System des sich auf freie Mitarbeiter stützenden, mehrstufigen Direktvertriebs.
Produkte, die niemand will

Produkte, die niemand will

Amerikas Mühen mit dem Freihandel

Gespräche mit der EU und pazifischen Staaten

Die USA verhandeln mit zwei Staatengruppen über Freihandel. Mit pazifischen Staaten wird um Arbeitnehmerrechte gerungen, mit der EU um den Abbau nichttarifärer Handelshemmnisse.

In den Freihandelsgesprächen der USA mit pazifischen Staaten wird um Arbeitnehmerrechte gerungen, mit der EU um nichttarifäre Handelshemmnisse.

Wer schon einmal ein Auto über den Atlantik schicken wollte, kann das Potenzial einer Freihandelszone der USA mit der EU nachvollziehen. Ein Berliner Garagist erklärt, dass die Umrüstung des in den USA gekauften Mazda 1800 € kosten würde – ohne dass sich damit die Sicherheit verbessern würde. Diese Woche fand in Brüssel die vierte Verhandlungsrunde zur transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) statt. Grosse Hoffnungen werden beidseits des Atlantiks denn auch auf die Beseitigung nichttarifärer Handelshemmnisse gesetzt.
Amerikas Muehen mit dem Freihandel

One Sided Free Trade anti-Free Trade cartoon 1886

Banken-Rettung: Fordert Frankreich Zugriff auf deutsche Steuergelder?

Schulden-Krise

Die Franzosen machen Druck bei der Banken-Union: Nach EZB-Mann Benoît Coeuré soll EZB-Direktor Benoît Cœurées eine gemeinsame Einlagensicherung geben – also auch den Zugriff auf deutsche Steuergelder. Paris will, dass die die europäische Geldpolitik von der Banque de France gesteuert wird – nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed, also durch massives Gelddrucken.
Frankreich fordert Zugriff auf deutsche Steuergelder

Fordert Frankreich Zugriff auf deutsche Steuergelder