Nur sehr mühsam: Die Schweiz und finanzielle Transparenz für Politiker

Abstimmung im AargauLilah prüft
Totale finanzielle Transparenz für Politiker.

Wer für ein politisches Amt kandidiert, soll seine sämtlichen Einkünfte und sein Vermögen offenlegen müssen. So weit in Sachen Transparenz wie die Aargauer Jungsozialisten ging bisher noch niemand.

«Hosen runter» – auf diese zugegeben polemische Kurzformel lässt sich die Volksinitiative «für die Offenlegung der Politikfinanzierung» bringen, über die das Aargauer Stimmvolk am 28. September entscheidet. Doch übersteht das von den Juso eingereichte Begehren tatsächlich die Abstimmung, müssen zukünftig alle Kandidierenden für sämtliche öffentlichen Ämter auf kantonaler Ebene und für Exekutiven und Legislativen in den Gemeinden ihr Einkommen und Vermögen bei der Anmeldung ihrer Kandidatur offenlegen.
Totale finanzielle Transparenz fuer Politiker

www.stuttmann-karikaturen.de

www.stuttmann-karikaturen.de

Steigenden Risiken für die Schweizer Wirtschaft

Die Schweizer Nationalbank wird ihre Wirtschaftsprognosen voraussichtlich nach unten korrigieren. Zudem muss sie verhindern, dass die Preise auf breiter Front sinken. Das wirtschaftliche Umfeld habe sich eindeutig verschlechtert, sagt SNB-Präsident Thomas Jordan

Herr Jordan, Sie haben am letzten Wochenende am Treffen der wichtigsten Notenbanker in Jackson Hole teilgenommen. Hat sich die Reise in die USA gelohnt?
Das Umfeld fuer die Schweiz hat sich eindeutig verschlechtertThomas Jordan warnt vor steigenden Risiken für die Schweizer Wirtschaft. Thomas Jordan warnt vor steigenden Risiken für die Schweizer Wirtschaft.

 

Singapur: Kaufen die Reichen plötzlich keine Immobilien mehr?

Asien
Alarm in Singapur: Die Reichen kaufen plötzlich keine Immobilien mehr

In Singapur, dem Finanzzentrum Südostasiens, fallen die Immobilienpreise auf breiter Front. Experten schauen allerdings besonders besorgt auf den chinesischen Immobilienmarkt. Die Preise sind mittlerweile unter dem Niveau von 2011, als die Immobilienkrise in China auf ihrem Tiefpunkt war.

In Singapurs Luxussiedlung am Wasser, Sentosa Cove, fallen die Immobilienpreise massiv. Der Immobilienexperte Alan Cheong meinte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: „Es ist, als ob wir eine globale Finanzkrise hätten.“
Bereits letztes Jahr fielen die Preise in Sentosa Cove um 20 bis 30 Prozent. Im Juli diesen Jahres musste man dann für eine 4-Zimmer-Eigentumswohnung noch umgerechnet 9200 Euro pro Quadratmeter zahlen – 43 Prozent weniger als 2012. Mit ein Grund für den Preisverfall ist, dass Singapur ein Programm einstellte, nach dem vermögenden Ausländern eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung bekamen, wenn sie umgerechnet sechs Millionen Euro in Singapur anlegten.
Alarm in Singapur- Die Reichen kaufen ploetzlich keine Immobilien mehr
Die Reichen kaufen plötzlich keine Immobilien mehr

US-Notenbankchefin Janet Yellen fordert höhere Liquiditätspolster für die US-Banken

Vorschrift der Aufsichtsbehörden

US-Grossbanken brauchen dickere Liquiditätspolster

Die US-Notenbankchefin Janet Yellen fordert höhere Liquiditätspolster für die US-Banken.

US-Grossbanken brauchen künftig eine höhere Liquiditätsvorsorge. Die Finanzaufsichtsbehörden fordern von den Instituten eine Notvorsorge an als sicher geltenden Wertanlagen, die kurzfristig zu Geld zu machen sind. Das beschlossen die US-Notenbank Fed und Aufsichtsbehörden wie die FDIC am Mittwoch (Ortszeit) in Washington.

Der einzurichtende Schutzwall an hochwertigen Anlagen wie Zentralbankreserven oder Staatsanleihen soll sicherstellen, dass sich die Geldhäuser mindestens über eine 30-tägige Stressperiode flüssig halten können. So soll künftig die Staatskasse verschont und zugleich verhindert werden, dass Liquiditätslücken zu Finanzkrisen werden.
US-Grossbanken brauchen dickere Liquiditaetspolster
Liquiditätspolster

Transparency International fordert Registrierung von Unternehmen

Schweiz: Korruption und Geldwäsche

Die Namen der wirtschaftlich Berechtigten von Unternehmen ans Licht zu bringen, ist Teil einer umfassenden Kampagne von Transparency International TI
In einem ersten Schritt fordert TI das Schweizer Parlament dazu auf, die geplanten Geldwäscherei-Regeln, die so genannte GAFI-Vorlage, nicht zu verwässern. Der Nationalrat hatte in der Sommersession die Empfehlungen der OECD-Expertengruppe zur Geldwäschereibekämpfung zerzaust und die Vorlage des Bundesrates in zentralen Punkten aufgeweicht.
So lehnte er es ab, Bargeldzahlungen von über 100’000 Franken zu verbieten. Und auch bei Inhaberaktien will er nicht die volle Transparenz herstellen: Die Meldepflicht soll nur für grosse Unternehmen gelten. Der Ball liegt in der kommenden Herbstsession wieder beim Ständerat, der die Bundesratslinie unterstützt.
Transparency International fordert Registrierung von Unternehmen
Geldwäsche

Hauptsache die Kohle stimmt und dann…

Forscher warnen vor größtem Tiersterben in der Geschichte des Planeten

Gewarnt wird vor einem massenhaften Tiersterben durch den verantwortungslosen Umgang der Menschen mit der Natur. Mehr als tausend Arten sind akut bedroht. In der Geschichte des Planeten wurden Tierarten sonst nur durch große Naturkatastrophen derart schnell ausgelöscht.
Forscher warnen vor größtem Tiersterben in der Geschichte des Planeten

Leserkommentare …Das haben 4Unternehmen zu verantworten! Syngenta, Monsanto, Bayer und BASF! Mit den Pestiziden, Herbiziden und dem anderen Dreck mit dem Monsanto die Muttererde vergiftet, verunreinigt….
Biene-images

Justizopfer Verein gegründet

„Gustl Mollath ist kein Einzelfall“
Opfer der deutschen Justiz organisieren sich: In München haben sie jetzt einen Verein gegründet. Sie wollen Gesetze ändern und Fälle publik machen.  Geht Recht ich leid.de

Wenn die neun Gründungsmitglieder des Vereins recht haben, ist Gustl Mollath überall. Sie sehen sich als Opfer der deutschen Justiz, von Gutachtern oder Versicherern und kämpfen teils seit Jahrzehnten um Gerechtigkeit. Thomas Repp ist Vizechef des Justiz-Opfer e.V., der sich gerade im Hinterzimmer der Gaststätte Alt Münchner Gesellenhaus konstituiert hat.

Er erinnert sich. Es war der 13. März 1995, als die Berufsgenossenschaft Repp gesund und voll arbeitsfähig geschrieben hat. Zu diesem Moment lag der Mann nach Spätfolgen eines Verkehrsunfalls seit drei Tagen im Koma, aus dem er erst 24 Stunden später wieder erwacht ist.
Verein für Justizopfer gegruendet

Versicherungen zahlen nicht!!

Versicherungen zahlen nicht!!

400 Millionen Ermittlungsverfahren gegen IWF-Chefin Lagarde

Gegen IWF-Chefin Christine Lagarde ist wegen ihrer Verwicklung in eine Finanzaffäre in LagardeFrankreich ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Der Vorwurf im Zusammenhang mit der sogenannten Tapie-Affäre laute auf „Nachlässigkeit“.

Das erklärte Lagarde am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Einen Rücktritt von der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) schloss die Französin aus. Seit 2011 steht sie an der Spitze des Fonds.

Ermittler verdächtigen Lagarde, sie könne in ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin (2007-2011) regelwidrig eine Entschädigungszahlung von rund 400 Millionen Euro an Bernard Tapie ermöglicht haben. Der Geschäftsmann hatte sich von der früheren Staatsbank Crédit Lyonnais beim Verkauf seiner Anteile am deutschen Sportartikelhersteller Adidas geprellt gesehen und deswegen geklagt.

War es organisierter Betrug?
Es geht um 400 Millionen Ermittlungsverfahren gegen IWF-Chefin Lagarde gestartet

www.twitter.com/ernestopriego

www.twitter.com/ernestopriego

Die Schweiz ist die Logistikbasis der Mafia

In der Schweiz kann die organisierte Kriminalität ungestört und wohlbehütet von Behörden und Justiz ihren Geschäften nachgegehen.

«Der Erfolg der Mafia-Bekämpfung ist nicht abhängig von der Zahl der Urteile»:
Bundesanwalt Lauber.

Seit Jahrzehnten fühlen sich Mitglieder der ‚Ndrangheta in der Schweiz offenbar wohl. Den Vorwurf der Untätigkeit weist Bundesanwalt Michael Lauber jedoch zurück. Die politische Oberaufsicht lokalisiert gesetzgeberische Mängel.

Seit bekanntgeworden ist, dass in Italien zwei Mafia-Angehörige mit Wohnsitz im Thurgau verhaftet worden sind und die Bundesanwaltschaft Ermittlungen gegen den Schweizer Ableger der ‚Ndrangheta erstmals öffentlich bestätigt hat, steht die Frage im Raum: Weshalb sind die Mafiosi in der Schweiz offenbar über Jahrzehnte in Ruhe gelassen worden?
Die Schweiz ist die Logistikbasis der Mafia
3 Monkeys do not hear, see-2

Die Mafia in der Schweiz
Der mutmassliche Mafioso und das blaue Taxi

Schlagabtausch zum neuen Finanzgesetz

«Eine Strafaktion gegen Banken»

Banken befürchten einen grossen Bürokratie-Aufwand aufgrund des geplanten
Finanzdienstleistungsgesetzes. Das Finanzdienstleistungsgesetz Fidleg steckt in der Vernehmlassung, und langsam schiesst sich die Branche immer mehr darauf ein. Bern hält dagegen.

Wie anders doch das gleiche Objekt durch zwei unterschiedliche Brillen aussehen kann. Ein Beispiel dafür lieferten am Freitag in Zürich Prof. Martin Janssen und Daniel Roth bei der Analyse der Vorlage zum Finanzdienstleistungsgesetz (Fidleg), das sich derzeit in der Vernehmlassung befindet. Janssen, ein Verfechter gering regulierter, freier Märkte, stellte sein Gutachten zum Fidleg vor, das er im Auftrag der gastgebenden Vereinigung Schweizerischer Assetmanagement- und Vermögensverwaltungsbanken (VAV) erstellt hatte. Zwar gestand Janssen ein, dass die Finanzkrise gezeigt habe, dass es in der Anlageberatung und der Vermögensverwaltung der Lösung harrende Probleme gibt. Doch darüber hinaus liess er am Fidleg kaum ein gutes Haar.
Schlagabtausch zum neuen Finanzgesetz

Rabe

Rabe