Schulden-Krise
Analysten befürchten das Schlimmste. Peking versucht verzweifelt, den Crash aufzuhalten. Doch China ist zwischen Extremen gefangen. Die Verflechtungen sind so komplex, dass ein einziger Fehler zur ernsten Bedrohung des Weltfinanzsystems werden kann. Analysten fürchten eine Kreditkrise – mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft…
USD Oben dabei, unten nicht
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Das Video beleuchtet die Möglichkeiten der Währungsabsicherung über Optionen und zeigt, mit welchen Kosten bei einer solchen Strategie zu rechnen ist.

Videos Kategorie Finanzkompetenz
Welthandel neu gedacht
Die Doha-Runde der Welthandelsorganisation (WTO) erleidet einen schleichenden Tod. Das schafft Freiraum für einen dringend notwendigen Neustart der Organisation.
«Insanity is doing the same thing over and over again and expecting different results.» Die angeblich vom Physiker Albert Einstein stammende Aussage bringt die derzeitige Lage der Verhandlungen im Kreise der Welthandelsorganisation (WTO) auf den Punkt.
Yvonne Helble berichtet: Seit 2001 verhandeln nämlich die WTO-Mitglieder im Rahmen der Doha-Runde. Deren Aufgabe ist es, multilaterale Handelserleichterungen zu erzielen, also Zölle und nichttarifäre Hemmnisse wie divergierende Regulierungen abzubauen bzw. zu reduzieren. Mit immergleichen Mitteln erwartet man nun schon seit vielen Jahren andere Ergebnisse und scheitert immer wieder an denselben Problemen und Widerständen. Auch an der jüngsten Ministerkonferenz in Nairobi im vergangenen Dezember liessen sich keine Fortschritte bei der Doha-Runde erreichen. Einstein würde ein solches Vorgehen wohl als verrückt bezeichnen. Tatsächlich sprechen auch zahlreiche Experten vom Tod der Doha-Runde, obwohl sie offiziell in Genf fortgesetzt werden soll. In der Abschlusserklärung von Nairobi hielten die WTO-Mitglieder immerhin zum ersten Mal fest, dass ihre Meinungen diesbezüglich divergieren…
Welthandel neu gedacht

Big Short – Ein „Muss“ für jede Frau
Video-Filmkritik Kernschmelze auf dem Konto
The Big Short“ mit Ryan Gosling: All das hässliche Geld
Ein Film witzig und wütend zugleich und wie auch der Film Wolf of Wall Street ein unbedingtes „Muss“ für jede Frau. Die *Exzesse des internationalen Finanzsystems gehen uns alle an.
Hannah Pilarczyk berichtet: Gleich in der ersten Szene stellt sich Goslings Figur Jared Vennett direkt dem Publikum vor. (Es ist nicht das einzige Mal, dass „The Big Short“ die sogenannte vierte Wand durchbricht. Und es wird jedes Mal lustiger.) Vennett ist einer der wenigen Finanz-Manager, die bereits 2005 ahnen, dass der US-Immobilienmarkt auf hochriskanten Hypotheken beruht und sein Kollaps mittelbar die Weltwirtschaft bedroht. Welche Rolle Vennett im Vorfeld der globalen Finanzkrise von 2008 spielt, zeigt sich jedoch erst später. Denn zunächst nimmt „The Big Short“ Michael Burry (gespielt von Christian Bale) in den Fokus.Burry ist ein tatsächlich existierender Hedgefonds-Manager, der als einer der Ersten auf den Kollaps des Immobilienmarktes wettete (auf Englisch: to short) und damit Gewinne von rund 100 Millionen US-Dollar für sich und rund 700 Millionen für seine Investoren einfuhr.Während die meisten Figuren in „The Big Short“ auf realen Vorbildern basieren, ist Burry der einzige, dessen Name unverändert geblieben ist. Das hindert Christian Bale jedoch nicht daran, Burry als grandios irritierenden Einzelgänger mit Asperger-Syndrom zu spielen, der ebenso gnadenlos auf sein Schlagzeug eindrischt wie er sich Details über die Zusammensetzung von Collateralized Debt Obligations (CDOs) reinzieht.Wenn Sie jetzt nicht mehr wissen, was CDO sind, ist das nicht schlimm. Zum einen wird das im Film erklärt, zum anderen gehört es zum Erzählprinzip von „The Big Short“, seine Zuschauer lieber mit zu viel als zu wenig Details über die Ursachen der Krise zu versorgen. Basierend auf dem gleichnamigen Sachbuch von Michael Lewis haben Regisseur Adam McKay und sein Co-Autor Charles Randolph weder auf die technische Sprache noch auf das Geflecht an Figuren aus der Vorlage verzichtet. So stoßen neben Christian Bale und Ryan Gosling bald noch Steve Carell und Brad Pitt als Hedgefonds-Manager mit jeweils einem Trupp an Finanz-Minions in hellblauen Hemden zum Ensemble hinzu.„Triple A“ noch für den größten Schrott
Unter der verblüffend souveränen Regie von McKay, der bislang für absurde Komödien wie „Anchorman“ oder „Stepbrothers“ bekannt war, und mithilfe der furiosen Schnittkunst von Hank Corwin wird es jedoch nie unübersichtlich, wenn die vier verschiedenen Teams unabhängig voneinander beginnen, sich einen Überblick über die nahende Katastrophe auf dem Immobilienmarkt zu beschaffen. Eine Reise führt den Trupp um Steve Carells Mark Baum nach Florida, wo sie feststellen müssen, in welchem Ausmaß hier Hypotheken verschleudert werden: Sogar die Stripperin, die Baum einen Lapdance angedeihen lässt, kann sich mehrere Häuser leisten. Mit der entsetzlichen Gewissheit, dass man wahrlich vor dem Abgrund steht, kehrt Baum nach New York zurück.Er ist in mancherlei Hinsicht das emotionale Zentrum eines Films, der ohne klassische Identifikationsfiguren auskommen muss. Schließlich wollen hier alle ausnahmslos das große Geld machen (und sehen dabei auch noch richtig mies aus). Doch Baum kommen – ebenso wie zwei Trader-Rookies unter der Ägide von Börsenguru Ben Rickert (Brad Pitt, dessen Firma Plan B den Film produziert hat) – Zweifel, ob man ein so krankes, aber auch ein so dummes System ausschlachten darf. Fast beleidigt reagieren sie, als sie feststellen müssen, dass die Ratingagenturen auch dem größten Schrott eine „Triple A“-Bewertung hinterherschmeißen. So einfach darf Betrug doch nicht sein.
In solchen Momenten des Mit-Wissens um die Fehler im System fühlt man mit den Hauptfiguren von „The Big Short“ durchaus mit. Dennoch baut McKay sie nie zu falschen Helden auf, im Gegensatz zu Martin Scorseses „Wolf of Wall Street“ hält er stets Distanz. Wo Scorsese die ekstatische Gier seiner Hauptfigur im inszenatorischen Exzess doppelte und sich so mit ihr gemein machte, verweigert sich McKay dem vermeintlichen Sog der Ereignisse. Nach anderthalb Stunden sagt Mark Baum lapidar „It’s happening“ – die Lehman Brothers gehen pleite, der Kollaps beginnt. Die Finanzkrise fällt jedoch nicht in eins mit der dramaturgischen Krise, die Katharsis bleibt aus, die Empörung, die sich in einem als Zuschauerin angestaut hat, bleibt ohne Ventil. Mit der unbändigen Energie (oder ist es Wut?), mit der einen „The Big Short“ durch die Geschichte der Finanzkrise gefegt hat, scheucht er einen auch wieder aus dem Kino raus.
Was man im Jahr acht nach der Krise vom Finanzsystem und seiner derzeitigen Regulierung zu halten hat? „The Big Short“ vertraut darauf, dass sein Publikum schon die richtigen Antworten darauf finden wird.
„The Big Short“ und Wolf of Wall Street sind Filme die jede Frau kennen sollte. Den die Exzesse des internationalen Finanzsystems gehen uns alle an.
*Frauen und Kinder leiden unter Korruption
Die Lehre aus dem Wolf von der Wall Street
Geldgier und ihr Lohn
Bond … Convertible Bond
Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.
Eine Wandelanleihe ist aus zwei Elementen zusammengebaut. Einerseits einer „normalen“ Anleihe und andererseits einem sonstigen Aktivum – beispielsweise einer Aktie -, in welches die Anleihe umgetauscht werden kann. Das Video beleuchtet anhand eines fiktiven Beispiels die Eigenschaften dieser Anlageklasse.
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Sind die Notausgänge schmal?
Krise wie 2008? Britische Großbank rät Kunden: „Verkaufen Sie alles!“
Melchior Poppe berichtet: Seit Jahresanfang fielen weltweit die Börsenkurse, der Ölpreis sinkt unaufhaltsam. Experten der Royal Bank of Scotland sehen darin den Beginn einer noch viel größeren Krise: Es gebe Zeichen für einen globalen Einbruch der Märkte wie 2008. Die Bank rät ihren Kunden: „Verkaufen Sie alles!“ Die Royal Bank of Scotland (RBS) warnt ihre Kunden vor einem „katastrophalen Jahr“ mit einer globalen Deflation. Die großen Börsen könnten demnach 2016 um ein Fünftel einbrechen, der Ölpreis auf 16 Dollar pro Barrel absinken, berichten britische Medien. Kreditexperten der Bank hätten festgestellt, dass die Märkte Stresssymptome zeigten, die an die turbulenten Monate vor der Lehman-Krise im Jahr 2008 erinnerten. „Verkaufen Sie alles“, raten die Banker ihren Kunden. Lediglich „Anleihen von hoher Qualität“ sind von der Empfehlung ausgenommen.
„Die Notausgänge sind schmal“
Andrew Roberts, Chef der Research-Abteilung für europäische Wirtschaft bei der RBS, prophezeit, dass die Weltwirtschaft einbricht und erneut eine Kreditblase platzt. Er warnt vor schweren Zeiten für die Bilanzen der Unternehmen und alle, die deren Aktien halten.
Besonders beunruhigt sind die Experten der Großbank über die weltweite Verschuldung, die auf ein Rekordniveau geklettert ist. „Hier geht es um die Rückkehr des Kapitals, nicht um Rendite auf Kapital. In einem überfüllten Saal sind die Notausgänge schmal“, reimt das Institut. „Aktien und Kredite sind sehr gefährlich“ Sackt der Ölpreis auf 10 Dollar ab?..
Verkaufen Sie alles

Die andere Seite der Münze
Respekt vor dieser Frau, die sich entschlossen hat, die andere Seite der Münze zu zeigen, die von führenden Moslems gern in Abrede gestellt wird. Die Wahrheit tut weh. Es muss aber darüber gesprochen werden, um alte Rituale aufzubrechen.
„Das archaische Frauenbild bedroht uns alle“
Gleichberechtigung muss zu einer Selbstverständlichkeit werden, die in keinster Weise, nirgendwo, weder in der Schule, noch sonstwo im öffentlichen Raum verhandelbar ist.
Die Menschen, die kommen, werden die Gesellschaft nicht immer nur positiv verändern.
Es dreht sich nur um die Kontrolle über die Frau und die Sanktionierung von Sex
Wir schaffen das, erzählen ja viele. Das weiß man erst nach 20 Jahren.
Autorin Güner Balci kritisiert antiquierten Nationalstolz von Migranten. Frauenfeindlichkeit von Muslimen sei auch im Islam begründet. Die Deutschen warnt sie vor zu viel Integrationsoptimismus.
Andrea Seibel berichtet: Was haben Sie gedacht, als Sie von den schrecklichen Geschehnissen in Köln hörten?
Güner Balci: Alles erinnert mich an den Tahrir-Platz in Kairo, wo es ja auch im Laufe der Rebellion zu unglaublichen Übergriffen gegen Frauen gekommen war. Es klingt gemein, aber ich fühle mich eigentlich nur bestätigt in dem, was ich seit Jahren erzähle. Ich hätte nur nicht gedacht, dass das in so einem Ausmaß passieren könnte, denn vereinzelte Übergriffe gibt es schon lange. Die Polizei erzählt auch, dass sich die Gewalt nicht nur auf junge westliche Frauen beschränkt, sondern mittlerweile auch Mädchen mit Kopftuch betroffen sind.
Es gibt Vermutungen über die Täter, aber auch viele Gerüchte.
Balci: Das sind keinesfalls Männer, die als Gastarbeiter oder Gastarbeiterkinder hier sind. Sie sind wahrscheinlich noch nicht so lange hier. Und es sind Menschen, die wahrscheinlich irgendwann auch Flüchtlinge waren. Aber darum geht’s gar nicht. Sondern, dass das einfach Männer sind, die ein extrem archaisches, frauenfeindliches Weltbild mit sich tragen und das auch in ihren Communitys weiter leben……
Das archaische Frauenbild bedroht uns alle
Güner Balci, 40, ist Journalistin, Schriftstellerin und Filmschaffende. Sie ist in Berlin-Neukölln aufgewachsen. Dort lernte sie als Kind von einer Sinti-Familie und von Frau Arndt, einer Nachbarin, viel über die Deutschen. Sie hat unter anderem Bücher über Jugendrichterin Kirsten Heisig – die sich das Leben nahm – sowie über sexuelle Unterdrückung im Islam geschrieben. Ihr nächstes Buch „Das Mädchen und der Gotteskrieger“ wird Mitte dieses Jahres erscheinen
Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Öl-Preis fällt unter 30-Dollar-Marke
Kein Ende in Sicht. WTI*-Öl-Preis fällt unter 30-Dollar-Marke
Was Autofahrer und rohstoffhungrige Unternehmen freut, ist zugleich ein Graus für die Branche: Der Ölpreis markiert pausenlos neue Mehrjahrestiefs. Und ein Ende ist wegen des Überangebots und der Konjunkturschwäche nicht in Sicht. Experten versuchen, einen Boden auszuloten.
Die Talfahrt am Ölmarkt geht ungebremst weiter. Die Weltmarktpreise für Rohöl setzten ihren Sinkflug der vergangenen Tage fort und fielen bis unter die Marke von 30 US-Dollar. Erstmals seit Dezember 2003 kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI weniger als 30 Dollar. Im Tief ging es bis auf 29,93 Dollar nach unten, aktuell werden 30,11 Dollar bezahlt, ein Tagesminus von 4,2 Prozent. Öl der Nordseesorte Brent hält sich mit einem Minus von 2,9 Prozent und einem Preis von 30,68 Dollar nur unwesentlich besser. Im Tagestief waren es mit 30,43 Dollar noch etwas weniger. Im Sog dieser Entwicklung gaben auch die Werte der Förderunternehmen nach.
Bereits jetzt sind die Lager übervoll. Die regionalen Preise in Produktionsländern liegen mancherorts noch deutlich unter 30 Dollar. So wurden in Kanada und Irak bereits Preise unter 20 Dollar bezahlt. Am Dienstag gesellt sich noch die Dollarstärke als drückender Faktor hinzu. Ein steigender Dollarkurs macht Öl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer.
Der Druck auf US-Rohöl ist zurzeit besonders hoch, weil die Angebotsschwemme in den USA sehr groß ist. Viele Rohstoffexperten nennen als Hauptgrund für den Ölpreisverfall ein zu hohes Angebot an Rohöl. Dieses stammt nicht zuletzt aus den Ländern des Ölkartells Opec, die sich auf keine gemeinsame Angebotsstrategie einigen können. Mächtige Mitglieder wie Saudi-Arabien wollen mit einem Preiskampf andere Anbieter wie aufstrebende Produzenten aus den USA aus dem Markt drängen.
US-Branche ist zäh
Dieses Kalkül geht bisher aber nicht auf. Die amerikanische Ölproduktion, die wegen neuer Fördertechniken in den letzten Jahren stark gestiegen ist, schwächt sich zwar ab, allerdings nur langsam. Rohstoffexperten unterbieten sich deswegen mit ihren Preisprognosen, weil sie ein Ende des Preisverfalls nicht absehen können. In den Analyseabteilungen werden mittlerweile Prognosen für Preise im niedrigen zweistelligen Bereich abgegeben. So sehen die Analysten der Royal Bank of Scotland den Preis schon bis auf 16 Dollar fallen.
Doch selbst Länder mit großen finanziellen Reserven wie Saudi-Arabien spüren mittlerweile die Folgen der niedrigen Ölpreise. Sie müssen ihre Staatsausgaben stark reduzieren und zugleich versuchen, sich neue Einnahmequellen zu erschließen. Als ein Beispiel gilt der von Saudi-Arabien erwogene Börsengang des staatlichen Ölunternehmens Saudi Aramco, einer der weltweit größten Ölförderer.
Hinzu kommt, dass das ohnehin schon hohe Angebot an Rohöl noch größer werden könnte. So scheint absehbar, dass die scharfen Handelssanktionen gegenüber dem Opec-Mitglied Iran, die wegen dessen Atomprogramm verhängt wurden, bald gelockert werden könnten. „Meine Erwartung ist, dass dieser Tag recht bald kommen wird“, sagte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini zu Wochenbeginn. Voraussetzung sei aber, dass der Iran alle Verpflichtungen aus dem Abkommen, dass das Atomprogramm des Landes auf zivile Zwecke begrenzen soll, erfüllt.
Nun setzen einige Teilnehmer ihre Hoffnung auf ein mögliches außerordentliches Treffen der Opec. Der nigerianische Ölminister sagte am Dienstag, mehrere Länder machten sich dafür stark. Die Opec produziert über ein Drittel des weltweiten Rohöls und nutzt Treffen zur Regelung der Produktionsmengen.
70 Prozent seit 2014 verloren
Wie heftig der Ölpreisverfall ist, zeigt ein längerer Vergleich: Mitte 2014 begannen die Ölpreise, ausgehend von etwa 110 Dollar, zu fallen. Seither sind sie um mehr als 70 Prozent eingebrochen. In den vergangenen eineinhalb Jahren hatte sich immer wieder eine Stabilisierung abgezeichnet. Doch daraus wurde nichts, die Talfahrt setzte sich fort. Als ein Grund dafür gilt auch die in vielen Ländern nur moderat wachsende Ölnachfrage.
Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete, dass der Korbpreis am Montag 27,07 Dollar pro Barrel betragen habe. Das waren 1,39 Dollar weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells.

*West Texas Intermediate (abgekürzt WTI) ist eine leichte, schwefelarme („süße“) Rohölsorte aus den USA.
Wird 2016 ein schwarzes Krisenjahr?
Krisengefahr. Sechs Gründe, warum 2016 ein rabenschwarzes Jahr wird
China, Saudi-Arabien, die Flüchtlingskrise. Zwölf Tage ist das Jahr erst alt, doch schon jetzt scheint klar: 2016 wird zum Schreckensjahr für die globale Ökonomie – aus sechs Gründen.
Stefan Beutelsbacher, Nando Sommerfeldt und Holger Zschäpitz berichten: In Köln gehen gerade die ersten Anzeigen wegen sexueller Belästigung ein, als Saudi-Arabien 47 Menschen hinrichtet. Nordkorea bereitet in diesen Stunden den Test einer Atombombe vor, und in China verketten sich Ereignisse, die wenig später zu einem Börsenabsturz führen, der weltweit 4,6 Billionen Dollar vernichtet: Zwölf Tage ist das Jahr erst alt, doch die Zeit hat genügt, um die Menschen zu verunsichern – vor allem in Deutschland.
Was in Köln, Riad und Peking geschehen ist, wird Folgen haben. Gesellschaftliche und politische, aber auch wirtschaftliche. Die Ökonomie steht so wackelig da wie lange nicht, der globale Handel ist bereits eingebrochen. Die ersten zwölf Tage verheißen nichts Gutes. 2016, ein Doom-Jahr? Sechs Gründe sprechen dafür.
Rückkehr der „German Angst“
In den vergangenen Jahren waren die Deutschen zuversichtlich wie selten zuvor – jetzt sorgen sie sich wieder um ihren Wohlstand. Wie eine Umfrage des Beratungshauses EY zeigt, fürchten 85 Prozent der Bundesbürger finanzielle Einbußen wegen des Zustroms der Flüchtlinge…
Sechs Gruende, warum 2016 ein rabenschwarzes Jahr wird

Hierzu ein positiver Leserkommentar:
„sechs Gründe, warum 2016 ein tolles Jahr wird:
Unsere Tochter kommt zur Welt!!
Nach Köln – Rechtsstaat am Limit?
PHOENIX-Talk über innere Sicherheit, nach den Gewaltexzessen in Köln.
Durch die Sendung führt Ina Baltes mit ihren Gästen Necla Kelek (Migrationsforscherin) und Sebastian Fiedler (Bund Deutscher Kriminalbeamter).
Besonders Interessant die Anmerkungen von Herrn Fiedler:
Täter bleiben im Besitz ihrer Beute, ihres illegalen Vermögens. Weniger als 1% aller Erlöse der 50 Milliarden jährlich kriminell erwirtschafteten Gelder werden konfisziert. Die zuständigen Ministerien stellen nicht die notwendige Mittel bereit, um die organisierte Kriminalität ernsthaft zu bekämpfen.



