Viele Staaten haben Islamisten finanziert

Ausgerechnet Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Finger in die Wunde gelegt und den Kampf gegen den Terror in einen gerne übersehenen Kontext gesetzt: Insgesamt 40 Staaten, darunter einige aus dem Kreis der G20, hätten die Terror-Miliz IS finanziell unterstützt. Nun müsse eine breite Koalition dem Spuk ein Ende bereiten.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach dem G20-Gipfel eine unangenehme Wahrheit auf den Tisch gelegt: Die Terror-Miliz IS konnte nur so stark werden, weil die Truppe eine breite finanzielle Unterstützung aus aller Herren Länder erhalten habe. Putin laut TASS: „Wie wir festgestellt haben, stammt die Finanzierung aus 40 Ländern, darunter auch einigen G20-Staaten“, so Putin zu Reportern. Der Geheimdienst-Mann Putin verfügt mit Sicherheit über verlässliche Informationen.

Der Diplomat Putin vermied es jedoch, die Sponsoren beim Namen zu nennen. Doch die Liste, die Putin als nötig für eine Koalition gegen die Terroristen aufzählt, macht Rückschlüsse nicht besonders schwer: „Wir brauchen die Unterstützung aus den Vereinigten Staaten, den europäischen Ländern, Saudi-Arabien, der Türkei und dem Iran“.

Putin will dem Treiben nicht weiter tatenlos zusehen und hat am Mittwoch per Dekret eine Kommission einberufen, die den Kampf gegen die Finanzierung von Terrorismus koordinieren soll. Der Generalstaatsanwalt, die Zentralbank sowie regionale Behörden müssten alle verdächtigen Aktivitäten an die Kommission melden, heißt es in dem Dekret Putins…
Viele Staaten haben Islamisten finanziert

Chappatte

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Selbst Gutverdiener geraten in die Schuldenfalle

Sichere Jobs und niedrige Zinsen beflügeln den deutschen Konsum. Eigentlich eine gute Nachricht. Doch zu viele übernehmen sich für notwendige Anschaffungen oder überflüssige Frustkäufe. Selbst Reiche.

Michael Gassmann verichtet: Viele Deutsche bringen sich selbst in Schwierigkeiten – aufgrund überhöhter Ausgaben. Nagelneu und in Knallrot steht das Prachtstück mitten im Foyer der Großsparkasse. Ein schicker Mini mit chromglänzendem Kühlergrill und Leichtmetallfelgen. Daneben ein Plakat, das eine jubelnde junge Frau mit wehendem Blondhaar im offenen Cabrio zeigt, darunter der Schriftzug: „Mit uns können Sie rechnen – Der Sparkassen-Autokredit“.

Gerade mal 3,99 Prozent Zinsen. Ein paar Passanten bleiben interessiert stehen. Direkt draußen vor der Tür, nur ein paar Meter entfernt, hängt ein anderes Plakat, etwas unauffälliger. Eine Initiative wirbt um Spenden „für Arme und Obdachlose“.

Die Szene hat Symbolkraft. Von den Wonnen des Konsums zum Trauma der Überschuldung ist es oft nur ein kurzer Weg. Es genügt ein Schicksalsschlag wie der Verlust des Arbeitsplatzes oder eine Scheidung, und schon deckt das Einkommen nicht mehr die Kosten des gewohnten Lebensstandards.

Rechnungen bleiben unbezahlt, und um Schulden zu begleichen, werden Kredite aufgenommen. Ein unheilvoller Kreislauf, der im finanziellen Desaster enden kann: 6,7 Millionen Bürger gelten laut Creditreform als überschuldet. Und betroffen sind nicht allein sozial Schwache. Wer die Kontrolle über die Finanzen verliert…
Sogar Gutverdiener stecken in der Schuldenfalle
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Ist Korrelation stabil?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen
im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Stabilität über die Zeit ist eine wichtige Bedingung dafür, dass die Korrelation ihre Aufgabe als Richtschnur der Mittelallokation spielen kann. Aber ist dies gegeben? Wundern Sie sich.
KorrelationVideos Kategorie Finanzkompetenz

Invalidität schafft finanzielle Risiken

Der Ausfall eines Ernährers oder gar des Behinderung Invaliditaet
Hauptverdieners kann eine Familie in grosse wirtschaftliche Nöte bringen. Weltweit wüchsen die Lücken in der Einkommensabsicherung, heisst es in einer Studie.

Weltweit wüchsen die Lücken in der Einkommensabsicherung, heisst es in einer Studie von Zurich Insurance und der Smith School of Enterprise and Environment an der Universität Oxford. In der EU betrage der Anteil von in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkten Bürgern 26,1%, während 8,6% stark eingeschränkt seien. In der Schweiz betrügen diese Werte 18,9% bzw. 5,7%.

Ältere Arbeitnehmer

Gemäss einer Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Gefahr, dass Personen vor ihrer Pensionierung sterben, in einigen Ländern recht hoch. Laut ihr liegt der Anteil von Personen im Alter von 15 bis 60 Jahren, die während ihres Erwerbslebens dahinscheiden, in Indien bei 20%, in Brasilien bei 17%, in Polen bei 13% und in den USA bei 10%. In Grossbritannien und Deutschland ist sie mit 7% niedriger, in der Schweiz beträgt sie 6%.
Invaliditaet schafft finanzielle Risiken

Igor Kravarik

Igor Kravarik

Siehe hierzu auch: Versicherungen zahlen nicht

Nach dem Terror: Öl-Preis steigt, Euro stabil

Der Öl-Preis ist nach den Anschlägen leicht angestiegen. Marktbericht-negativ
Der Euro bleibt dagegen überraschen stabil und fällt nur leicht unter den EZB-Referenzkurs vom Freitag. Die Aktienmärkte starten in Europa mit Verlusten.

Die Ölpreise haben nach den Terroranschlägen in Paris vom Freitagabend leicht zugelegt. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 44,76 US-Dollar. Das waren 60 Cent mehr als am Freitagabend vor Bekanntwerden der Anschläge. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um gut 70 Cent auf 40,94 Dollar.

Händler hatten einen Anstieg der Ölpreise bereits am Sonntag vorausgesagt, da eine Verschärfung des Syrienkonflikts – angesichts eines erwarteten verstärkten Eingreifens Frankreichs – die Angebotsseite belasten könnte. Nach stärker als erwartet gestiegenen Ölvorräten in den USA und überraschend schwach gestiegenen Umsätzen im US-Einzelhandel waren die Ölpreise am Freitag zunächst auf den tiefsten Stand seit Ende August gefallen.

Insgesamt blieben die Reaktionen an den Finanzmärkten auf die Terroranschläge in Paris bislang begrenzt. Ökonomen rechnen mit geringen Auswirkungen auf die globale Konjunktur. «Solange die Anschläge von Paris nicht der Beginn einer fortgesetzten Reihe von Anschlägen sind, gehen wir davon aus, dass die makroökonomischen Auswirkungen begrenzt und von kurzer Dauer sein werden», schrieb Malcolm Barr, Analyst bei der Bank JP Morgan.

Der Euro hat nach den Terroranschlägen in Paris leicht nachgegeben. Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0730 US-Dollar und damit etwas weniger als vor den Attacken am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,0764 (Donnerstag: 1,0726) US-Dollar festgesetzt. Bislang ist die Kursbewegung vergleichsweise gering. Nach einem Rückgang in der Nacht legte der Euro am Montagmorgen sogar wieder etwas zu.

Nach den Anschlägen in Paris mit mehr als 120 Toten sind die europäischen Börsen am Montagmorgen mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Der Deutsche Aktienindex (Dax) verlor in Frankfurt am Main zum Auftakt 0,93 Prozent und sank auf 10.609,14 Punkte. In Paris verlor der Leitindex CAC 1,1 Prozent und stand bei 4756,93 Punkten, der FTSE in London gab um 0,61 Prozent auf 6080,8 Punkte nach.

Zuvor hatten bereits mehrere Finanzmärkte in Asien niedriger geschlossen. Der Nikkei-Index in Tokio lag zum Handelsschluss 1,04 Prozent im Minus – beeinflusst auch von schlechten Zahlen zum japanischen Wirtschaftswachstum. Der Hang-Seng-Index in Hongkong verlor 1,72 Prozent. Dagegen konnte der Leitindex in Shanghai zwischenzeitliche Verluste wieder aufholen und schloss 0,73 Prozent im Plus. Auch der zweitwichtigste chinesische Index an der Börse von Shenzhen schloss höher, und zwar um 2,06 Prozent.
Kursverluste nach Terroranschlaegen

Cox and Forkum

Cox and Forkum

Yuan wird Welt-Reservewährung

Durchbruch für China:Yuan Weltwaehrung
Der IWF hat beschlossen, die Aufnahme des chinesischen Yuan in den Währungskorb aufzunehmen. Damit kann sich China als Land mit einer Weltreservewährung gegenüber den USA und dem Dollar profilieren.

Der Stab des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat die Aufnahme der chinesischen Währung Renminbi (RMB) in dessen Währungskorb vorgeschlagen. IWF-Chefin Christine Lagarde teilte am Freitagabend in Washington mit, die Experten ihrer Institution seien zu dem Ergebnis gekommen, dass Chinas Währung die Bedingungen erfülle, um als fünfte Währung nach dem US-Dollar, dem japanischen Yen, dem Euro und dem britischen Pfund Teil des Währungskorbes zu werden. „Ich unterstützte diesen Befund“, erklärte Lagarde. Die Entscheidung liege nun beim Exekutivrat des Fonds. Dieser werde unter ihrem Vorsitz am 30. November zusammentreten und über die Empfehlung beraten.

Dass der Renminbi eine weltweit wichtige Exportwährung ist, eines der Kriterien für die Aufnahme in den Währungskorb, ist schon seit längerem unumstritten. Der IWF-Stab vertrat nach den Worten von Lagarde daneben aber auch die Auffassung, dass Chinas Währung das Kriterium der freien Verwendbarkeit erfülle, das heißt, für internationale Transaktionen und an den wichtigen Devisenmärkten weithin genutzt wird. Zudem wird den Behörden Chinas bescheinigt, dass sie alle noch im Juli angemahnten offenen praktischen Punkte abgearbeitet hätten.

Der Währungskorb des IWF stellt die Werte-Grundlage für die Kunstwährung des Fonds, die Sonderziehungsrechte (SZR), dar. In denen werden die Beiträge der IWF-Mitglieder (Quoten), wie auch ihre Kreditmöglichkeiten beim Fonds bemessen. Mit der Aufnahme in den Währungskorb macht Chinas Währung einen entscheidenden Schritt hin zu einer Welt-Reservewährung.

Die Aufnahme stärkt die Position Chinas gegenüber dem Dollar.
IWF- Yuan-Aufnahme in Waehrungskorb

darylcagle.com

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Neuer 20-Euro-Schein schwer zu fälschen?

In wenigen Tagen bekommen Europas Verbraucher 20EuroNoten
neue Zwanziger. Europas Währungshüter sind überzeugt: Das jahrelange Tüfteln an neuen Sicherheitsmerkmalen für die zweite Generation der Euro-Scheine hat sich gelohnt. Geldfälscher dürften sich schwertun, den neuen Zwanziger nachzumachen, der ab 25. November unters Volk gebracht werden soll.

Insbesondere das neuartige Hologramm-Fenster soll den Kriminellen Kopfzerbrechen bereiten – zur Freude der Notenbanken und zum Wohl der Verbraucher: „Mit dem neuen Zwanziger ist ein Meilenstein in der Banknoten-Technologie gelungen“, jubelt Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele.
20-Euro-Schein schwer zu faelschen
Money

Ab 2016 Kindergeld nur mit Steuer-ID

Das Kindergeld wird im kommenden Jahr erhöht – um 2 Euro im Monat. Doch um es zu bekommen, müssen Eltern künftig die Steuer-ID ihrer Kinder angeben.

Manfred Schäfers berichtet: Die Familienkassen benötigen vom nächsten Jahr an die Steuer-Identifikationsnummer von Kindern und Eltern. Darauf weist der Bund der Steuerzahler hin. Danach muss die Steuer-ID des Elternteils, der das Kindergeld erhält, sowie die Steuer-ID des Kindes bei der Familienkasse angegeben werden. Doch habe das Bundeszentralamt für Steuern versichert, dass Eltern die ID-Nummern im Laufe des Jahres nachreichen könnten.
Von 2016 an Kindergeld nur mit Steuer-ID
Kindergeld

Korrelation Was ist das?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen
im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Der Gleichlauf – oder eben auch nicht – von einzelnen Aktien und/oder Anlagekategorien – die sogenannte Korrelation – ist eine wichtige Grösse für die Bestimmung einer Anlagestrategie. Wir erläutern das Konzept.
Bull and Bear

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