Ressourcen: Preisverfall

Ressourcen. Kupfer

Kuperpreis seit 2002

Kuperpreis seit 2002

Nach dem Erdbeben im Norden Chiles ging es mit dem Kupferpreis zwar kurz deutlich nach oben aber Preisverfall ist doch sichtlich

Ist der Kupferpreis der Schwarze Schwan?

Der Kupferpreis fällt weiter. Minenbetreiber müssen die Produktion drosseln und Verluste hinnehmen. Die geringe Nachfrage aus China drückt den Preis. Wenn Banken und Unternehmen ihre Kupferbestände aus Angst vor Verlusten massenhaft verkaufen, könnte das rote Metall zum Auslöser der nächsten Wirtschafts-Krise werden.
Preisverfall: Ist der Kupferpreis der Schwarze Schwan

Preisverfall: Ist der Kupferpreis der Schwarze Schwan

Brasiliens Börse überrascht mit Aufschwung

Ausländische Investoren kehren an die brasilianische Börse zurück.

Obwohl Brasiliens Wirtschaft jüngst oft für negative Schlagzeilen gesorgt hat, steigen die Kurse an der Börse in São Paulo rasant. Dafür gibt es gute und weniger gute Gründe.

Obwohl sich in den vergangenen Wochen die schlechten Nachrichten über Brasiliens Wirtschaft gehäuft haben, erlebt die brasilianische Börse Kursanstiege wie seit langem nicht mehr. Um 13% ist der Index seit dem Jahrestief vor zwei Wochen gestiegen. Damit hat der Index 2014 die starken Verluste zum Jahresbeginn wieder ausgeglichen. Auch der Real legte gegenüber dem Dollar um deutliche 6% zu.

Das überrascht die Investoren. Denn Brasiliens Wirtschaft hat jüngst für negative Schlagzeilen gesorgt: Erst stufte die Rating-Agentur Standard & Poor’s die Bonität des Landes vor allem wegen der mangelhaften Fiskalpolitik der Regierung und der schwachen Konjunkturaussichten herab, und zwar auf BBB–, das niedrigste Rating für ein Investment-Grade. Dann reduzierte die Zentralbank ihre Inflations- und Wachstumsprognosen für dieses Jahr. Unterdessen hat sich das Wachstum auf nur noch 2% verlangsamt.
Brasiliens Börse überrascht mit Aufschwung

Brasiliens Boerse

Arbeitslosenversicherung: Korruption und Bestechung ?

Seco reicht Strafanzeige wegen Korruption ein.SECO
Bestechung

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat Strafanzeige im Zusammenhang mit der internen Korruptionsaffäre eingereicht. Der betroffene Mitarbeiter wurde freigestellt.

In der Korruptionsaffäre im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) ist nun die Bundesanwaltschaft am Zug: Das SECO hat bei der Bundesanwaltschaft Strafanzeige eingereicht. Hintergrund sind Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit Informatikaufträgen der Arbeitslosenversicherung.

Gemäss einem Bericht des «Tages-Anzeiger» und des «Bund» hat ein Ressortleiter des Seco zusammen mit Komplizen bei einer externen Informatikfirma im grossen Stil korrupte Geschäfte getätigt. So sollen die angeschuldigten Personen beispielsweise bei Aufträgen zu viele Arbeitsstunden in Rechnung gestellt haben. Das Seco sei letzte Woche über die Vorwürfe informiert worden, heisst es in der Stellungnahme des Staatssekretariats. Und man habe darauf eine Administrativuntersuchung gestartet.
Seco reicht Strafanzeige wegen Korruption ein

Schmiergeld

Dutzende Ermittlungsverfahren gegen Banken und Fonds

Dubiose Aktiendeals

Der Blick vom Gebäude der Europäischen Zentralbank auf die Banken-Skyline in Frankfurt. Allein in Hessen laufen momentan 30 Verfahren gegen Kreditinstitute wegen Steuerhinterziehung.

Sie sollen den Staat mit trickreichen Aktienkäufen und -verkäufen um mehr als eine Milliarde geprellt haben: Deutsche Finanzbehörden ermitteln gegen Dutzende Kreditinstitute und Fonds wegen Steuerhinterziehung. Allein in Hessen schätzen Ermittler das Betrugsvolumen auf 979 Millionen Euro.
Dutzende Ermittlungsverfahren gegen Banken und Fonds
Ermittlungsverfahren gegen Banken und Fonds

EZB: Anleihekäufe für 1000 Milliarden Euro jährlich geprüft

EZB-Modellrechnung

In einem Modell hat die EZB die Effekte von Wertpapierkäufen von einer Billion Euro im Jahr berechnen lassen. Der EZB-Rat soll auf der Sitzung am Donnerstag aber noch nicht über Details möglicher Käufe gesprochen haben.
„Wir werden alles tun, um die Maastricht-Kriterien 2013 einzuhalten“
Frankreichs Präsident Francois Hollande ließ über seinen Chefstrategen Michel Sapin im vergangenen Jahr ausrichten, dass die Regierung in Paris alles notwendige tun werden, um 2013 die Maastrichter Defizitmarke von drei Prozent der Wirtschaftsleistung einzuhalten. Bereits im März dieses Jahres muss Hollande einräumen, dass sein Ziel verpasst wird. Er korrigiert die Defizitzahlen für das laufende Jahr auf 3,7 Prozent.

Die Europäische Zentralbank hat verschiedene Modellrechnungen zu den Auswirkungen eines massenhaften Kaufs von Wertpapieren auf die Inflation erstellen lassen. Die Simulationen rechnen dabei nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Samstagsausgabe) mit einem Volumen von 1000 Milliarden Euro Wertpapierkäufen innerhalb eines Jahres, also etwa 80 Milliarden Euro im Monat, die zur Bekämpfung der niedrigen Inflationsrate von im März 0,5 Prozent eingesetzt werden könnten.

Laut FAZ gehen sollen die Ergebnisse weit auseinander gehen. Im schwächsten Szenario würde die gewaltige Geldspritze die Inflationsrate nur um 0,2 Prozentpunkte erhöhen. Eine andere Simulation kommt auf eine Anhebung um 0,8 Prozentpunkte. Ein Sprecher der EZB wollte die konkreten Berechnungen auf Anfrage nicht kommentieren. EZB-Präsident Mario Draghi hatte am Donnerstag verkündet, der 24-köpfige EZB-Rat habe erstmals ausführlich über eine sogenannte „Quantitative Lockerung“ gesprochen und sei einstimmig bereit, „auch unkonventionelle Maßnahmen“ zu ergreifen, einschließlich des „Quantitative Easing“.
Anleihekaeufe fuer 1000 Milliarden Euro jaehrlich geprueft

Professor Bernanke Explains Quantitative Easing (Cartoon)

Professor Bernanke Explains Quantitative Easing (Cartoon)

 

Die zehn größten Euro-Lügen 2013

Das Jahr ist keine 100 Tage alt, schon sind die ersten Euro-Prognosen für 2013 überholt. Die zehn krassesten Fälle.
Wirtschaftswoche

US-Justiz verhängt höchste Geldstrafe aller Zeiten

Umweltverschmutzung

Das stellt sogar die Katastrophe um die Ölplattform Deepwater Horizon in den Schatten: Der US-Ölkonzern Anadarko muss 5,15 Milliarden Dollar zahlen – wegen jahrzehntelanger Umweltverschmutzung.

Mit der Rekordzahlung von 5,15 Milliarden Dollar (3,75 Milliarden Euro) hat der US-Ölkonzern Anadarko einen Rechtsstreit mit der Regierung über jahrzehntelange Umweltverschmutzung beendet. Es handele sich um die größte Summe, die in den USA jemals in Zusammenhang mit Umweltschäden ausgehandelt worden sei, teilte das Justizministerium mit.

4,4 Milliarden Dollar der vereinbarten Zahlung sollten für die Dekontaminierung von verseuchten Böden ausgegeben werden. Bislang war BP der Rekordhalter bei den höchsten Strafen wegen Umweltverschmutzung.

Die Regierung wirft einer Tochterfirma von Anadarko, Kerr-McGee, vor, über einen Zeitraum von 85 Jahren dutzende Betriebsgelände überall in den USA verseucht zu haben. Zum Teil seien radioaktive Substanzen wie Uran in die Umwelt gelangt, zum anderen giftige Stoffe in Böden und Grundwasser eingedrungen.
US-Justiz verhaengt hoechste Geldstrafe aller Zeiten

www.karicartoons.de

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„Frauengarten“ in Afghanistan verdreifacht Produktion

Marmelade ist der Renner
Gartenmauer soll Obst- und Gemüsekulturen vor scharfen Winden schützen

Der „Frauengarten“ der Agrarkooperative Saodat bei Herat in West-Afghanistan hat 2013 gegenüber dem Vorjahr die dreifache Menge an Produkten verkauft. Die 20 im Garten tätigen Frauen verarbeiten und konservieren Obst und Gemüse und bieten es in kleinen Supermärkten und Läden in Herat an. „Über 2000 Kilogramm verkaufsfähige Ware wurden vergangenes Jahr erzeugt“, berichtet Gudrun Göttler, Agrar-Expertin des internationalen christlichen Hilfswerks Shelter Now, das die Kooperative vor einigen Jahren ins Leben rief und weiter unterstützt. Insgesamt gehören 65 Familien mit rund 500 Menschen zu der Genossenschaft Saodat, alle Rückkehrer aus dem Iran, wohin sie sich vor dem Bürgerkrieg in Afghanistan geflüchtet hatten.
Produziert und vermarktet werden im „Frauengarten“ unter anderem Marmeladen, Kompotte, Chutneys und Mixed Pickles, aber auch getrocknete Pfefferminze, Zwiebeln und Auberginen. „Die Produkte sind in der Region bekannt für die saubere Verarbeitung und hohe Qualität“, erläutert Gudrun Göttler. Verkaufsschlager sind die Mango-Aprikosen-Marmelade und die Feigenmarmelade mit ganzen Feigen
trotz ihres für afghanische Verhältnisse vergleichsweise hohen Preises. Die Feigen werden noch zugekauft, solange bis die 400 von Shelter Now finanzierten jungen Feigenbäume selbst genug Früchte tragen.
Zu leiden hat der „Frauengarten“ unter teils extremen Wetterbedingungen – eine 600 Meter lange und drei Meter hohe Gartenmauer soll die empfindlichen Pflanzen auf dem zwei Hektar großen Areal künftig schützen. Der eisige Winterwind lässt die Kulturen leicht erfrieren, die Obstbäume wachsen langsamer. Im Sommer weht der Wind Sand und kleine Steine durch die Luft, was wiederum Früchte und Blätter schädigt. „Windempfindliche Kulturen wie Soja und Gurken können bisher nicht angebaut werden“, bedauert Agraringenieurin Göttler. Die geplante Gartenmauer ist teuer – mindestens 16.000 Euro muss Shelter Now dafür einwerben. Positiver Nebeneffekt: Die Gärtnerinnen könnten künftig geschützt vor neugierigen Blicken ihrer Arbeit nachgehen und würden sich sicherer fühlen.
Frauengarten in Afghanistan

Goldman Sachs kauft sich in Argentinien ein

Milliarden-Kredit:

Goldman Sachs plant offenbar, einen Milliarden-Kredit an Argentinien zu vergeben. Die Investmentbank soll dfür 6,5 Prozent Zinsen nehmen, bei Null Zinsen, mit denen Goldman das Geld bei der Fed abhebt, ein Bombengeschäft. Welche Sicherheiten muss Argentinien da geben?
An den Finanzmärkten ist der Deal über eine Milliarde Dollar symbolträchtig. Investoren, die Geld in Argentinen haben und hatten, sind gebrannte Kinder

Buenos Aires wurde immer wieder wegen seiner investorenfeindlichen Politik kritisiert. Argentinien soll sich Zeitungsangaben zufolge mit Goldman Sachs über einen Kredit in der Höhe von einer Milliarde Dollar einig sein. Argentinien hörte nach einer schweren Wirtschaftskrise 2002 auf, seine ausstehenden Schulden zu bedienen. Deshalb ist das Geschäft mit dem US-Finanzriesen ein wichtiges Symbol für Finanzmärkte. Der Kredit wird in Dollar ausbezahlt, soll laut Pagina/12 über zwei Jahre laufen und mit 6,5 Prozent verzinst sein.

Argentinien ist vom Kapitalmarkt abgeschnitten und dringend auf der Suche nach Geld, um seine Devisenreserven aufzufüllen und damit eine weitere Abwertung seiner Landeswährung Peso zu verhindern. Die Reserven sind der Agentur Moody’s zufolge seit 2011 um knapp die Hälfte auf zuletzt noch 27,5 Milliarden Dollar gesunken. Das weckt Zweifel daran, ob Argentinien seine Schulden an ausländische Gläubiger zurückzahlen kann, zu denen auch Deutschland gehört. Moody’s hatte Argentiniens Kreditwürdigkeit deswegen jüngst auf die drittschlechteste Note herabgestuft.

Der Pariser Club – eine informelle Gruppe staatlicher Gläubigern – hat Argentinien Anfang März zu Verhandlungen über noch ausstehende Auslandsschulden von knapp zehn Milliarden Dollar eingeladen. Diese sollen am 26. Mai beginnen.

Goldman Sachs leiht Argentinien wieder Geld

Saudi-Arabien: Erste weibliche Bankchefin

Mit Sarah al-Suhaimi steht in Saudi-Arabien erstmals eine Frau an der Spitze einer Bank. Suhaimi übernehme die Leitung der Investitionsbank NCB Capital, die eine Summe von rund zwölf Milliarden Dollar (8,7 Mrd. Euro) verwalte, teilte das Finanzinstitut gestern mit.

Erst im Februar hatte die Medienbranche des Landes mit einer Premiere aufgewartet: Mit Sumaija Dschabarti wurde erstmals eine Frau Chefredakteurin einer Tageszeitung – der „Saudi Gazette“.

Im Königreich Saudi-Arabien wird das islamische Recht besonders streng ausgelegt, ohne Zustimmung eines männlichen Vormunds dürfen Frauen weder arbeiten noch reisen noch einen Ausweis beantragen. Der ölreiche Golfstaat ist auch das weltweit einzige Land, in dem der weiblichen Bevölkerung das Autofahren kategorisch untersagt ist.
Frauen in Saudi-Arabien:  Spektakuläre Personalie im Bankensektor

Sargnagel für den Petro-Dollar?

Ein Sargnagel für den Petro-Dollar

Russland stellt das aktuelle Weltfinanzsystem infrage.

Die Meldung hat das Potenzial, das Weltfinanzsystem durcheinanderzuwirbeln: Russlands große staatliche Exporteure wie Rosneft, Gazprom oder Rosoboronexport könnten bald ihr Gas, Öl und ihre Waffensysteme in Rubel verkaufen und nicht mehr in US-Dollar. Diese drei Unternehmen stehen für fast die Hälfte des russischen Exports. Der Übergang zur Rubel-Abrechnung im Außenhandel dürfte indes nicht einfach werden. So genießt die russische Devise bislang kaum den Status einer Reservewährung, in der Notenbanken ihre Devisenvorräte parken.

Doch das kann sich schnell ändern und der Verfall des Rubels könnte gestoppt werden, wenn die Handelspartner mehr von Russlands Valuta brauchen. Unklar ist aber, ob die Abnehmer in Westeuropa oder China überhaupt gewillt sind, die Verträge auf Rubel umzustellen. Aber immerhin weist Russland noch Jahr für Jahr einen Exportüberschuss aus. Solange dies so bleibt, dürften die Russen auch künftig problemlos Euro oder Dollar für ihre Rubel tauschen können, um ihre Importrechnung zu begleichen. Sollte Russland tatsächlich alle Schwierigkeiten meistern, die so ein Schritt bedeutet, würde Moskau damit das Weltfinanzsystem infrage stellen, das sich Anfang der 1970er-Jahre herausgebildet hat. Damals gaben die USA die Bindung ihres Dollars an das Gold auf. Durch Verträge mit Saudiarabien sicherten sich die USA, dass Öl weltweit weiterhin in der amerikanischen Währung abgerechnet wird. Und noch heute ist der Dollar deswegen die dominierende Leitwährung.

Doch muss Russland aufpassen. Wer die Vorherrschaft des Dollars infrage stellt, ruft die Hardliner in Washington auf den Plan. Hinzu kommt: Barack Obama kämpft wenige Monate vor den Kongresswahlen im November gegen ein Umfragetief. Das Risiko steigt damit, dass sich der Konflikt in der Ukraine zu einem heißen Krieg auswächst. Einer der wenigen Herrscher, die den Dollar zuletzt infrage gestellt haben, hieß übrigens Saddam Hussein.
Ein Sargnagel für den Petro-Dollar
Sargnagel