Die Sanktionen treffen russische Unternehmen hart

Die neuen Strafmaßnahmen gegen Oligarchen und Konzerne wirken sich an der russischen Börse aus. Besonders betroffen ist der Aluminiumhersteller Rusal.

Solche Wirkung zeigten die US-Sanktionen noch nie: Die Finanzmärkte in Moskau taumeln, das Imperium des Unternehmers Oleg Deripaska ist bedroht. Nun zittern auch andere Oligarchen.

Der Börsenwert der größten russischen Bank Sberbank brach um 17 Prozent ein, wahrscheinlich nicht zur Freude des Kremls: Die Bank befindet sich mehrheitlich in russischem Staatsbesitz.

Die Aktien des Finanzkonzerns gelten als Barometer für die gesamte Wirtschaft in Russland.

Auch der Rubel verlor wegen der erneuten Sanktionen so an Wert, wie seit drei Jahren nicht mehr. Das bedeutet, dass Importe in Russland teurer werden und die Kaufkraft der Russen sinkt….US-Sanktionen treffen russische Unternehmen hart

Dr. Jan Tomaschoff
www.w-t-w.org/en/dr-jan-tomaschoff/

 

Der Libor ist manipulationsanfällig

Eine schreiende Warnung. In den letzten Jahren gab es nicht nur immer wieder Klagen in Sachen Libor* Skandalen, Finanzaufseher drängten auf ein neues System oder auf die Abschaffung. Das waren Machenschaften während der Finanzkrise, die die Finanzwelt erschütterten.

Der Anstieg des Referenzzinses Libor deutet strukturelle Probleme an. Der Referenzzinssatz dient im internationalen Bankgeschäft als Grundlage für zahlreiche Finanzprodukte einschliesslich Hypotheken und Finanzderivate.

Andreas Uhlig berichtet: Innerhalb eines Jahres hat sich der US-Dreimonate-Libor-Satz auf über 2,3% praktisch verdoppelt. Dieser kräftige Anstieg ist von Bedeutung, weil der Libor der Referenzzinssatz im internationalen Bankgeschäft ist und als Grundlage für zahlreiche Finanzprodukte einschliesslich Hypotheken und Finanzderivate dient. Um welche Grössenordnung es dabei geht, deuten neue Berechnungen des von Banken und anderen Marktteilnehmern gebildeten Alternative Reference Rate Committee (ARRC) an: Im US-Markt basieren variabel verzinste Derivate und Kredite im Wert von rund 200 Bio. $ auf dem Libor, was einen Viertel über früheren Angaben liegt. Derivative machen geg en 95% dieser Summe aus.

Der im Herbst 2015 begonnene Anstieg hat jetzt das höchste Niveau seit über neun Jahren erreicht. …Eine schreiende Warnung
Das Rätsel um den ganz besonderen Zins

*Libor oder LIBOR ist die Abkürzung für: London Interbank Offered Rate, in London täglich festgelegter Referenzzinssatz im Interbankengeschäft.

Blockchain

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen
im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Bitcoins & Blockchain sind „Talk of Town“. Nicht viele wissen aber wirklich um was es geht. Wir versuchen eine Kurzübersicht zu geben, die wir in einer 8-Video-Staffel in der Fintool-Academy vertiefen.

Weitere Lernvideos Finanzkompetenz 

Spotify – ein Börsengang mit Seltenheitswert

„Mr. Spotify“ ist jetzt Milliardär.
Der Musik-Streamingdienst ging an die Börse….Sprung ins Ungewisse

Die Führung der Wall Street hatte bei 132 Dollar einen Referenzkurs festgelegt, der Anlegern als Orientierung für den möglichen Wert der Spotify-Aktie dienen sollte. 132 Dollar je Aktie sind gleichbedeutend mit einem veranschlagten Unternehmenswert von 23 Milliarden Dollar (knapp 18,7 Milliarden Euro).

Georg Winters berichtet: Der tatsächliche Firmenwert lag dann gestern Abend bei fast 28 Milliarden Dollar. Das bestärkt jene, denen langfristig fast alles, was mit digitaler Welt zu tun hat, als börsentauglich gilt. Irrtum natürlich nicht ausgeschlossen. Erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass Spotify anders als der Video-Streamingdienst Netflix, dessen Aktie ein Börsenliebling ist, im Börsenprospekt schon selbst auf die Euphoriebremse getreten ist: „Wir sind von Lizenzen Dritter für Musikaufnahmen und Kompositionen abhängig, und eine ungünstige Veränderung, ein Verlust oder ein Widerruf dieser Lizenzen könnte unser Geschäft, unseren Gewinn und unsere Liquidität negativ beeinflussen.“ Auch das sollten Anleger bedenken, ehe sie sich von digitaler Begeisterung die Sinne komplett vernebeln lassen…..Quelle:  RP

Appell der italienischen Antimafia: „Alle müssen etwas tun!“

Seit 1996 wird in ganz Italien am Beginn des Frühlings, am 21. März, der unschuldigen Opfer der Mafia gedacht. In verschiedenen Städten bereitet die Antimafia-Organisation Libera Veranstaltungen und Demonstrationen vor, auf denen unter anderem 300 Namen von Opfern der Mafia verlesen werden. Aus diesem Anlass richteten führende Persönlichkeiten der Antimafia einen Appell an die gesamte Gesellschaft.

In Foggia (Apulien), wo die Hauptveranstaltung statt fand, mahnte Don Luigi Ciotti, Gründer der über die Grenzen Italiens hinaus aktiven Antimafia-Organisation Libera:

 Damit sich etwas ändern könne und das Antimafia-Engagement für jeden zu einer täglichen Praxis werde, müsse jeder einzelne drei Begriffe präsent haben: Beständigkeit und den Austausch mit anderen, denn nur das Wir könne gewinnen. Der dritte Begriff sei Verantwortung übernehmen und damit meine er, dass man immer wieder vom Staat verlange, dass er seine Aufgabe erfülle. Und falls dieser seinen Pflichten nicht nachkomme, müsse man die Rolle des „Dorns im Fleische“ übernehmen. Die gleiche Rolle müsse man aber auch seinen Mitbürgern gegenüber spielen, denn es genüge nicht, einer momentanen Eingebung folgend sich einen Tag lang zu engagieren, um dann am nächsten Tag wieder nur noch die eigenen Interessen zu leben.

Nino Di Matteo, Nationaler Antimafia-Staatsanwalt und Hauptkläger im Prozess zur trattativa (Prozess zu den Verhandlungen zwischen Mafia und Staat der Jahre 1992/93), eingeladen vom Erfinder der Internetplattform Wikimafia, stellt sich in Mailand einem Interview und wendet sich vor allem an die jungen Leute im vollbesetzten Saal:

Die Mafia sei ein Thema von nationaler Bedeutung. Und zwar nicht nur deswegen, weil in der letzten Zeit die Präsenz der Mafien auch in Norditalien offensichtlich geworden sei, sondern auch deshalb, weil die Mafia schon seit langem in Politik und Institutionen eingedrungen sei. Als Beleg zitiert er Urteile gegen italienische Politiker, die nachweislich mit der Mafia zusammengearbeitet haben: Giulio Andreotti (1), Marcello Dell’Utri (2) und zwei Ministerpräsidenten der Region Sizilien (3).

Mafia und Korruption gingen Hand in Hand, sie seien zwei Seiten derselben Medaille. Die Tatsache, dass in Italien kaum jemand wegen Korruption verurteilt ist, sei Indiz dafür, dass Korruption in Italien bisher straffrei ist. Anstatt den Mafia-Paragrafen zu reformieren, müsse die Politik wirkungsvolle Gesetze gegen Korruption schaffen.

Nando dalla Chiesa, Soziologieprofessor an der Universität Mailand und Ehrenpräsident von Libera, findet die politische Situation nach dem Wahlkampf in Italien besorgniserregend und sieht Anzeichen dafür, dass der „furchtbare Pakt zwischen Mafia und Politik“ weiter andauert.

Das erste Indiz ist für ihn die Tatsache, dass keine Partei im Wahlkampf die Bekämpfung von Mafien und Korruption auf die Agenda gesetzt hat.

1996 und 2001 habe er während seiner Tätigkeit im italienische Parlament beobachten können, dass alle Punkte, die von der Mafia vom Staat gefordert wurden (4), im Parlament verhandelt und in Gesetze verwandelt worden seien. Die geforderte Abschaffung des Urteils „lebenslänglich“ z.B. sei erst gestoppt worden, als die Staatsanwälte aus Palermo den Parlamentariern die Konsequenzen für den Kampf gegen die OK bewusst machten.

Das Gleiche passiere jetzt, und das sei für ihn das zweite Indiz: Die italienische Regierung hat eine Reform des Strafvollzugs eingeleitet, deren Einzelheiten und mögliche Konsequenzen bisher der Öffentlichkeit vorenthalten wurden. Eine einzige Zeitung habe bisher darüber berichtet. Diese Strafreform sieht Erleichterungen auch für Häftlinge vor, die wegen Mafia-Verbrechen einsitzen. Da seit längerem immer wieder versucht werde, auch den Paragraphen 41 bis, der Isolationshaft für gefährliche Mafia-Bosse vorsieht, zu reformieren, sei in seinen Augen dieses Vorgehen ein Zeichen, dass die Regierung ihren Teil des Paktes mit der Mafia erfüllen wolle.

Dass jetzt, trotz Wahlkampagne und Auflösung der Parlamente, die Reform des Strafvollzugs von der geschäftsführenden Regierung vorangetrieben werde, sei ein recht ungewöhnliches Vorgehen. Normalerweise müsse eine Gesetzesreform, die von der vorhergehenden Regierung nicht abgeschlossen werden konnte, zunächst gestoppt werden, damit neu gewähltes Parlament und Regierung die Möglichkeit hätten, das Reformvorhaben zu prüfen.

Er wünsche sich, dass die neue Regierung einen anderen Kurs einschlage als die alte, doch große Hoffnungen mache er sich nicht.

(1) Der sieben Mal zum Regierungschef gewählte Giulio Andreotti, dem die Richter in letzter Instanz Zusammenarbeit mit der Mafia bis 1980 attestierten, ein Vergehen, das aber zum Zeitpunkt des Richterspruchs (2004) verjährt war, gilt in der italienischen Öffentlichkeit weithin leider als unschuldig, weil angeblich „frei gesprochen“.

(2) Marcello Dell’Utri war rechte Hand und Mitbegründer der Partei von Silvio Berlusconi „Forza Italia“. 2014 wurde er wegen Beihilfe zu Mafia-Verbrechen zu sieben Jahren Haft verurteilt. Auch im Prozess zur trattativa sitzt er auf der Anklagebank. Die Staatsanwälte haben im Februar 2018 12 Jahre Haft beantragt.

(3) Gemeint sind Totò Cuffaro und Raffaele Lombardo

(4) Ein Beweisstück im Prozess zur trattativa ist das laut Zeugen von Totò Riina verfasste Schriftstück, il papello, in dem die italienische Regierung u.a. aufgefordert wird, das Urteil „lebenslänglich“ abzuschaffen. Auf der Liste taucht natürlich auch die Revision der Urteile des Maxiprozesses und die Abschaffung des Paragraphen 41 bis auf.

L’Italia è una Repubblica fondata sulla Mafia

(Die Zeichnung stellt den Boss der Bosse dar: Totò Riina)

„Wir sind die Geschichte!“  „Italien ist eine Republik, die auf der Mafia gegründet ist.“

Die Vetternwirtschaft des Regierungschefs Orban

Orbans erfolgreiche Freunde machen ihm im Wahlkampf zu schaffen
Regierungschef Orban dürfte auf einen klaren Wahlsieg in Ungarn zusteuern. Aber der Vorwurf, sein Umfeld sei auf unsaubere Weise zu wirtschaftlichem Erfolg gekommen, sorgt für Gegenwind. Tatsächlich gibt es viele Hinweise auf Vetternwirtschaft.

Matthias Benz berichtet:  Diejenigen, auf die Orbans wohlwollendes Auge fällt, haben ausgesorgt. Der Rest schaut lieber weg. Im ungarischen Wahlkampf spielt eine Person eine Hauptrolle, die gar nicht für ein Parlamentsmandat kandidiert. Istvan Tiborcz ist nicht nur ein erfolgreicher Jungunternehmer, sondern auch der Schwiegersohn von Viktor Orban. Sein Name steht nun im Zentrum einer Affäre, die viele Ungarn als symptomatisch für eine Günstlingswirtschaft rund um die Orban-Regierung halten. Mitten im Wahlkampf ist nämlich ein Bericht der EU-Anti-Betrugs-Behörde OLAF bekannt geworden, in dem einer Ex-Firma von Tiborcz unsaubere Machenschaften vorgeworfen werden.

Wundersame Aufstiege

Orbans Schwiegersohn war Miteigentümer der Firma Elios gewesen, die in vielen ungarischen Städten neue Strassenbeleuchtungen installiert hat – häufig mitfinanziert aus EU-Strukturhilfen…NZZ

Hochgewachsen, blaue Augen, intensiver Blick – Gergely Karácsony dominiert den Raum, sobald er ihn betritt. Der 42-Jährige ist der gefährlichste Herausforderer von Ministerpräsident Viktor Orbán bei der Parlamentswahl am 8. April. Er ist zwar nur Bürgermeister des Budapester Stadtteils Zugló. Er ist aber auch der einzige Politiker im Land, dessen Beliebtheitswerte mit denen Orbáns vergleichbar sind…..
Und plötzlich hat Viktor Orbán einen Gegner

Christiane Pfohlmann
www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann
www.pfohlmann.de

 

Finanzminister beim G20-Treffen in Buenos Aires

Der neue deutsche Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz beim Treffen der G20-Finanzminister in Buenos Aires.

Erstmals hat mit Argentinien ein südamerikanisches Land die G20-Präsidentschaft und will am liebsten über Themen wie die „Zukunft der Arbeit“ diskutieren. Aber beim G20-Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs in Buenos Aires stehen andere Konflikte im Fokus – und man muss sich für eine drohende Staatspleite wappnen. Nicht alles ist auf der Tagesordnung, wird aber am Rande diskutiert. Die Themen im Überblick….Handelsblatt

Trumps Zölle auf Stahl und Aluminium
Besteuerung von Digitalkonzernen
Regulierung von Kryptowährungen
Drohende Staatspleite in Venezuela

ZEIT ONLINE

Investments in den Klimaschutz

Klimawandel könnte 140 Millionen Menschen heimatlos machen. Weltbank rät mehr in die Forschung in diesem Bereich zu investieren.

Innerhalb bestimmter Regionen sei die Flucht vor dem Klimawandel bereits eine Realität, heißt es in dem Bericht. Die sogenannten Klimaflüchtlinge kämen zu denjenigen hinzu, die bereits aus politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Gründen auf der Flucht seien.

Es sei aber davon auszugehen, dass die Zahl der „Klimaflüchtlinge“ um 80 Prozent reduziert werden könne, wenn die Politik „an mehreren Fronten“ tätig werde. Dazu zählten etwa die Verringerung der Treibhausgasemissionen, die Berücksichtigung von Migration in Entwicklungsplänen sowie Investitionen in die Untersuchung interner Klimafluchtprozesse.

Die Weltbank versteht die Studie als Weckruf: Der Klimawandel werde Millionen Menschen innerhalb ihrer Heimatländer zur Flucht zwingen. Die großen Städte müssten sich auf starken Zuzug vorbereiten.

Die Folgen des Klimawandels könnten einem Bericht der Weltbank zufolge Millionen Menschen innerhalb ihrer Heimatländer zur Flucht zwingen. Alleine in Afrika südlich der Sahara, Lateinamerika und Südasien könnten rund 2,8 Prozent der Einwohner der Länder in der Region betroffen sein. In absoluten Zahlen wären das 143 Millionen Menschen, die bis 2050 durch Dürren, Missernten, Sturmfluten und steigende Meeresspiegel ihr Zuhause verlieren und umsiedeln.

Bericht der Weltbank Groundswell

Kannibalismus im Klamottengeschäft

 
H&M, Inditex und Newcomer wie Zalando machen sich gegenseitig den Markt streitig. Die Aktien der Erstgenannten leiden, die teuren von Zalando haben dagegen Aufwind.

Christof Leisinger berichtet: Der Handel befindet sich im Wandel – es genügt ein Blick auf die Kursentwicklung der Aktien von börsenkotierten Mode- und Einzelhandelsunternehmen, um diese These zu bestätigen. So haben die Papiere des schwedischen Unternehmens H&M in den letzten drei Jahren gut 60% ihres Wertes verloren, nachdem sie zuvor gut gelaufen waren. Am Donnerstag sind sie um bis zu 5,2% und auf den tiefsten Stand seit neun Jahren gefallen.

Wachstumssorgen belasten

Hintergrund sind Sorgen, das einstige Erfolgsunternehmen könne nicht mehr an seine frühere Wachstumsdynamik anknüpfen. Solche durch intensiven Wettbewerb mit dem spanischen Konkurrenten Inditex und Newcomern wie Zalando ausgelösten Bedenken sind kurzfristig durch Sonderverkäufe verstärkt worden, mit denen die Lager von übrig gebliebener Winterkleidung geräumt werden sollten. Diese Aktion habe im vergangenen Monat zu einem deutlichen Umsatzrückgang geführt, der wohl auch den Gewinn belasten werde, fürchten nun die Analytiker….NZZ

China sieht Gefahr in eine Bankenkrise zu schlittern

Chinas Machthaber reagieren auf die Warnsignale
vom Finanzmarkt.

In China haben sich in den vergangenen Monaten die Stimmen gemehrt, die vor einer Finanzkrise warnen. Die chinesischen Machthaber haben nun darauf reagiert. Die neuen Verantwortlichen stehen vor einer gewaltigen Aufgabe…

Matthias Müller berichtet aus Peking: 
Die Reaktion des offiziellen China auf eine am vergangenen Wochenende publik gewordene Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat nicht lange auf sich warten lassen. In einer Untersuchung der in Basel beheimateten Organisation hiess es, das Reich der Mitte zähle zu jenen Ländern, die besonders Gefahr liefen, in eine Bankenkrise zu schlittern. Die nationalistische «Global Times» meinte in einer Replik, die BIZ-Ökonomen übertrieben. China nehme die Risiken am Finanzsektor laufend unter die Lupe, und diese seien noch kontrollierbar…NZZ