IWF beklagt Ungerechtigkeit in Deutschland

Einkommensverteilung: In Deutschland sind die Einkommen so ungerecht verteilt wie vor 100 Jahren. Die Regierung kümmert das nicht, sie schützt die Spitzenverdiener.

Ökonomen weltweit haben in der vergangenen Jahren immer neue Kanäle aufgezeigt, wie wachsende Einkommens- und Vermögenskonzentration zu schweren gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen führen kann: Von stagnierendem Wirtschaftswachstum bis zu größeren Schwankungen an den Aktienmärkten gehen die plausiblen Folgen der Ansammlung großer Vermögen und Einkommen in den Händen einer kleinen Oberschicht.

Was ist aber mit der These, die Leistungsträger würden einfach weniger arbeiten, wenn die Steuern höher seien? Während in Deutschland dieses Mantra weiter hochgehalten wird, sind im Ausland selbst die Reichen davon nicht mehr überzeugt.

Der IWF moniert in seinem Bericht vor allem die zu hohe Belastung unterer Einkommen – unerwartete Schützenhilfe für Martin Schulz, der für mehr Gerechtigkeit eintritt. Doch nicht alle Vorschläge dürften der SPD gefallen.Über mehr Umverteilung zu diskutieren ist in Deutschland immer noch ein Tabu. Gut sichtbar wurde dies an der Debatte um den Umgang mit den prognostizierten Steuermehreinnahmen in den vergangenen Wochen.

Wie immer fordern Konservative und Wirtschaftsverbände Steuersenkungen, links der Mitte wird verhalten nach etwas mehr Geld für Infrastruktur und Bildung gefragt.

US-Gewerkschafter beklagen die in ihrem Land immer weiter auseinandergehende Einkommensschere. Die Chefs der 500 größten Unternehmen sollen fast das dreihundertfünfzigfache des normalen Arbeitnehmers verdienen.
Redistribution, Inequality, and Growth

Harm Bengen
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Deutscher Außenhandels-Rekord im März

Einen so erfolgreichen Monat haben deutsche Exporteure noch nie erlebt: Im März verkauften sie Waren im Wert von 118,2 Milliarden Euro ins Ausland – ein Plus von 10,8 Prozent. Eine Zahl der Monatstatistik könnte deutsche Kritiker besänftigen.

Nach dem Höchstwert im vergangenen Jahr sind die Ausfuhren und Einfuhren im März auf nie erreichte Monatswerte gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Insgesamt führten die Unternehmen Waren im Wert von 118,2 Milliarden Euro aus – 10,8 Prozent mehr als im März vor einem Jahr. Deutscher Aussenhandel

Chinas Außenhandel ist weiter auf Wachstumskurs – der Anstieg fiel im April aber weniger stark aus als im März. Die Exporte legten im vergangenen Monat um acht Prozent im Vorjahresvergleich auf 180 Milliarden Dollar (164 Milliarden Euro) zu, wie der chinesische Zoll am Montag mitteilte. Die Importe wuchsen um fast zwölf Prozent auf 142 Milliarden Dollar. Der Überschuss betrug 38 Milliarden Euro.

Bundesbank-Vorstand warnt vor Kryptowährung

Bitcoin-Höhenflug. Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele warnt vor der Digitalwährung Bitcoin. Das Kryptogeld sei „kein geeignetes Medium, um Werte aufzubewahren“. Der Bitcoin-Kurs war zuletzt deutlich in die Höhe geschossen.

Für Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele ist das Kryptogeld „kein geeignetes Medium, um Werte aufzubewahren“. Er warnte vor den starken Kursschwankungen der Online-Währung. Nach dem jüngsten Bitcoin-Höhenflug warnt die Bundesbank Sparer vor Geldanlagen in der Digitalwährung. „Aus unserer Sicht ist der Bitcoin kein geeignetes Medium, um Werte aufzubewahren. Das zeigt ein einfacher Blick auf die sehr schwankungsanfällige Kursentwicklung“, , sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele der „Welt am Sonntag“. Der Bitcoin sei „ein Spekulationsobjekt“, dessen Wert sich rapide verändere. „Zuletzt ging es steil nach oben, aber das sah schon anders aus“, sagte Thiele.

Die Digitalwährung Bitcoin hatte in der vergangenen Woche massive Kursgewinne verbucht – in der Spitze auf einem Handelsplatz bis in die Gegend von 1650 Dollar. Im März war der Kurs noch unter die Marke von 1000 Dollar gerutscht, nachdem die US-Börsenaufsicht SEC einem ersten Indexfonds eine Absage erteilt hatte, der Investitionen in das Kryptogeld für breitere Anlegermassen zugänglich machen wollte. Wie die SEC aber im April mitteilte, gab sie dem Antrag des Börsenbetreibers Bats auf nochmalige Prüfung statt. Bis zum 15. Mai können nun Stellungnahmen für oder gegen eine Zulassung des Winklevoss Bitcoin Trust als börsengehandelten Fonds eingereicht werden.

Bitcoins sind ein digitales Zahlungsmittel, das es seit 2009 gibt. Ursprünglich sollte damit ein Geldsystem ermöglicht werden, das unabhängig von staatlicher Kontrolle und Banken funktioniert sowie Transaktionen beschleunigt und Kosten minimiert. Mittlerweile gibt es etwa am weltweit wichtigsten Finanzplatz New York strikte Regeln für den Handel mit virtuellen Währungen. Bitcoins haben sich zu beliebten Spekulationsobjekten mit starken Kursschwankungen und einer Art Alternativwährung in Ländern mit Kapitalverkehrskontrollen entwickelt. Ein Großteil des Handels ballt sich in China.

„Der Bitcoin ist ein Tauschmittel, das nicht von einer Zentralbank herausgegeben wird, sondern von nicht bekannten Akteuren. Ich sehe ihn ich nicht als Währung“, betonte Thiele. Jeder Bürger, der sein Erspartes in Bitcoin anlegt, sollte sich die Kursentwicklung anschauen. „Wer dann noch meint, der Bitcoin wäre so sicher wie der Euro oder der Dollar, muss dafür die Verantwortung tragen“, sagte der Währungshüter. „Wir können nur die Menschen davor warnen, den Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel zu benutzen. Aber wir treffen keine Anlageentscheidungen für die Bürger.“

Anlass, ein Verbot des Bitcoin als Zahlungsmittel anzustreben, sieht Thiele indes keinen. Nutzer dürften jedoch nicht gegen die Geldwäschevorschriften verstoßen. Auch für das Finanzsystem stelle der Bitcoin derzeit keine Gefahr dar, zumindest solange er ein Randphänomen bleibe. Pro Tag würden auf der ganzen Welt lediglich 350.000 Transaktionen mit dem digitalen Tauschmittel getätigt, verglichen mit 77 Millionen Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen allein in Deutschland
Quelle/dpa…Bundesbank warnt vor Internet Währung Bitcoin

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Philippinische Umweltministerin Gina Lopez aus dem Amt gejagt

Die philippinische Umweltministerin Gina Lopez ist aus dem Amt gekippt worden. Ihre Entlassung gilt auch als ein Sieg der Rohstoff-Lobby. Philippinen setzen aktivistische Umweltministerin ab. Ein Lobby-Sieg der Rohstoffbranche.

Da gab es einmal etwas Erfreuliches aus dem Duterte-Land. Konzerne, die Umweltgesetze nicht einhalten und Lebensgrundlagen der örtlichen Bevölkerungen zerstören, bekammen es in den Philippinen mit Umweltministerin Gina Lopez zu tun. Sie wurde dabei von Präsident Rodrigo Duterte unterstützt.

Lopez nutzte auch die Social Media, um Schäden an der Natur aufzuzeigen. Seit sie im Amt ist, sind auf den Philippinen bereits 28 Minen geschlossen und 75 Ausbeutungs-Konzessionen sistiert worden.

Auch Glencore war davon betroffen. Die an Glencore vergebene Konzession zum Erschliessen und Ausbeuten grosser Gold- und Kupferlager auf Mindanao, das sogenannte Tampakan-Projekt, wurde vorläufig ausser Kraft gesetzt. Die Umweltministerin verlangt von Glencore eine Umweltverträglichkeitsprüfung sowie das Errichten eines Spezialfonds zur Beseitigung von Umweltschäden.

Die Rohstoffbranche auf den Philippinen hat es geschafft. Gina López, die umstrittene Umweltministerin, ist aus dem Amt gekippt worden. Die 63-jährige Industriellentochter und Aktivistin hat diese Woche die Bestätigung in einem Parlamentsausschuss nicht erreicht, sondern fiel mit 16 gegen 8 Stimmen durch….Lobby Sieg der Rohstoffbranche

Christiane Pfohlmann
www.pfohlmann.de

W-T-W Women and Finance hat immer wieder über Glencore berichtet.
Suche: Glencore 

Geldwäsche als Geschäftsmodell

Wilhelm Hansen, der Autor ist als Rechtsanwalt in Deutschland und der Schweiz tätig. Vor diesem Hintergrund berichtet er anhand von konkreten Beispielen über den Zusammenhang zwischen Geldwäsche und Steuerparadiesen. Dieser Zusammenhang besteht vor allem darin, dass Steuerparadiese die Infrastruktur sowohl für Steuerhinterziehung wie auch für Geldwäsche bereitstellen. Systematische Steuerhinterziehung und Geldwäsche sind zwei Seiten einer Medaille. Beides ist strafbar, erfreut sich aber vielfältiger staatlicher Förderung überall dort, wo es dem jeweils anderen Staat wirtschaftliche Vorteile bringt. Für diese Staaten und deren Finanzindustrie ist Geldwäsche ein lukratives Geschäftsmodell, welches durch die jeweilige Justiz abgesichert wird.

Geldwäsche ist aber auch die Folge der anachronistischen Sitzbesteuerung, deren Prinzipien in der heutigen digitalisierten Welt nicht mehr zeitgerecht sind. Eine erfolgreiche Bekämpfung der Geldwäsche muss eine Revision des internationalen Steuerrechts mit in den Blick nehmen, was derzeit nicht absehbar ist. Geldwäsche als Geschäftsmodell wird deshalb auch künftig eine der wichtigsten Aufgaben der Beratungsindustrie in den Steuerparadiesen sein.

Kampf der Bundesregierung gegen Geldwäsche
Frauen und Kinder leiden unter Korruption

Wang Jianlin- HNA größter Aktionär der Deutschen Bank

Wer ist der Deutsche-Bank-Aktionär aus China?

Milliardär Nr. 1. Sein Vater kämpfte an der Seite Maos. Er selbst träumt von einem Imperium wie Disney. Wang Jianlins Aufstieg zum reichsten Mann seines Landes schreibt eine Geschichte, wie es sie nur in China gibt…faz.2015

Der Mischkonzern HNA stockt seinen Anteil bei der Deutschen Bank auf 9,9 Prozent auf. Damit ist er künftig auch im Aufsichtsrat des Geldhauses vertreten. Größter Anteilseigner der Deutschen Bank. Auch die HSH Nordbank will er kaufen. Der Flughafen Hahn gehört ihm bereits. Zur HNA-Gruppe gehört auch Hainan Airlines, die größte private Fluggesellschaft in China. Ein Herz für deutsche Krisenfirmen haben die Chinesen wohl nicht – sie verfolgen einen anderen Plan.

In einer Zeit, in der der chinesische Staat seine Kapitalkontrollen verschärft und sich anschickt, die Mauer um sein Finanzwesen wieder höher zu ziehen, dürfte es expansions- und kauffreudigen Unternehmen wie HNA gelegen kommen, eine eigene Bank in Deutschland zu besitzen, mit der man nicht nur innerhalb der Grenzen des wichtigsten Handelspartners in Europa Akquisitionen finanzieren kann, ohne sehr hohe Sicherheiten hinterlegen zu müssen.

Kein chinesischer Konzern kauft derzeit stärker im Ausland ein als HNA. 5,5 Milliarden Dollar hat das Unternehmen in diesem Jahr bereits in Übernahmen und Beteiligungen außerhalb Chinas gesteckt. Das macht 13 Prozent des Werts der Auslandsinvestitionen sämtlicher chinesischer Unternehmen aus. Weil der Wert der Währung Yuan aber im vergangenen Jahr bedrohlich schnell gesunken ist und immer mehr Investoren ihr Kapital aus China abgezogen haben, genehmigen Pekings Devisenwächter längst nicht mehr jede Akquisition im Ausland, für die ein chinesisches Unternehmen seine Yuan eintauschen muss.

Wanda-Gründer Wang Jianlin verdankt seinen zwei Learjets sowie die Finanzierung von rauschenden Partys mit langbeinigen Models das Geschäft in China. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es heute so viele Milliardäre. 596 Festland-Chinesen mit mindestens eine Milliarde Dollar Vermögen zählt der Reichenreport, was einer Steigerung um 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist. Erstmals leben in China mehr Milliardäre als in Amerika.

 

Frauen die besseren Chefs

Noch immer sind weibliche Führungskräfte die Ausnahme. Ein großer Fehler, finden Forscher. Laut ihrer Untersuchungen schneiden Frauen in vier von fünf Kategorien besser ab als ihre männlichen Kollegen.

Ein guter Vorgesetzter braucht laut norwegischen Forschern vor allem fünf Eigenschaften: Er muss Stress aushalten, Initiative ergreifen, Innovationen fördern, andere unterstützen und Ziele effektiv erreichen können.

Wissenschaftler der Norwegian Business School haben 2900 Führungskräfte auf diese Merkmale hin analysiert, darunter 900 Frauen. Das Ergebnis: Frauen sind die besseren Chefs. Studie Darum sind Frauen die besseren Chefs

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass Frauen in Bezug auf Persönlichkeit besser für Führungspositionen geeignet sind als ihre männlichen Kollegen“, sagen Øyvind L. Martinsen and Lars Glasø, die an der Studie mitgearbeitet haben.

Eine Chefin, neun Chefs
Demnach seien Frauen klarer in ihrer Kommunikation, offener für Innovationen, gewissenhafter und besser darin, Mitarbeiter zu unterstützen. Damit schneiden sie in vier von fünf Kategorien besser ab als Männer. „Wenn Arbeitgeber diese Tatsache ignorieren, könnte das ihre Produktivität beeinträchtigen“, warnt Martinsen.

In Deutschland ist allerdings nur etwa jede fünfte Chefposition in mittelständischen Unternehmen mit einer Frau besetzt. In Dax-Konzernen ist es sogar nur jede zehnte, wie eine Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Ernst & Young zeigt.

 Die Wissenschaftler haben jedoch auch eine gute Nachricht für Männer: Bei der Stressbewältigung haben sie die Nase vorn. Die befragten Frauen machten sich im Schnitt dagegen häufiger Sorgen, was ihre emotionale Stabilität schwäche, so die Forscher.

Sie betonen jedoch auch, dass das Ergebnis der Studie nicht pauschalisiert werden dürfe. So gebe es durchaus männliche Chefs, die besonders kommunikativ und gewissenhaft seien und weibliche Fortgesetzte, die kaum auf ihre Mitarbeiter eingingen.
Erfolgreiche Frauen: Das sind Deutschlands wichtigste Managerinnen.
Video Strecke/Der Spiegel

Silvan Wegmann
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Trumps Mann Jay Clayton führt US-Börsenaufsicht

Jay Clayton hat es geschafft: Der US-Senat bestimmt den
Rechtsanwalt zum Chef der Börsenaufsicht SEC. Clayton hat während der Finanzkrise wichtige Bankgeschäfte begleitet. Er folgt der resoluten Mary Jo White.

US-Präsident Donald Trump hat seinen Wunschkandidaten für die Börsenaufsicht SEC durchgesetzt. Der von Trumps Republikanern dominierte US-Senat billigte den Topanwalt Jay Clayton als neuen Chef der Behörde. Der Experte für Finanzmarktregeln wurde mit 61 zu 37 Stimmen bestätigt. Die SEC ist für die Kontrolle des Wertpapierhandels in den Vereinigten Staaten zuständig.

Clayton ist Partner der Kanzlei Sullivan & Cromwell, die sich auf Fusionen und Börsengänge spezialisiert hat. Er war unter anderem am milliardenschweren Börsengang des chinesischen Onlinehändlers Alibaba beteiligt.

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise arbeitete er nach Angaben seiner Kanzlei beim Verkauf von Bear Stearns an JPMorgan Chase mit. Zudem war er daran beteiligt, dass Barclays Teile der Pleitebank Lehman Brothers kaufte und die US-Regierung Geld in die Investmentbank Goldman Sachs steckte.
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Wer die SEC führt, ist vor allem für Investoren und die wichtigsten US-Konzerne von Bedeutung. Unter der früheren Chefin Mary Jo White – einer ehemaligen Staatsanwältin – hatte die Behörde die Zügel angezogen und auch vergleichsweise kleine Verstöße verfolgt. Damit hoffte die SEC auf eine abschreckende Wirkung.
Chefin der US Börsenaufsicht tritt zurück

Harm Bengen
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Inflation und Zinsen steigen weltweit

Die Inflation wird in den kommenden Monaten weltweit schrittweise anziehen und mit ihr das Zinsniveau. Im vergangenen Jahr kletterten die Konsumentenpreise in den Industrieländern im Durchschnitt um 0,7 Prozent, in den Schwellenländern um 4,5 Prozent. Für die Industriestaaten erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) nun einen Wert von 1,7 Prozent 2017 und 1,9 Prozent 2018. In den Schwellenländern soll die Inflationsrate stagnieren, so der IWF.

Dementsprechend dürften auch die Zinsen steigen. Der Referenzzinssatz Libor für sechsmonatige Dollareinlagen lag vergangenes Jahr bei 1,0 Prozent. Für dieses und nächstes Jahr prognostiziert der IWF einen Anstieg auf 1,7 und 2,8 Prozent.

Die Finanzmärkte müssen sich auf höhere Zinsen und sinkende Notenbankbilanzen sowie eine neue Rolle Grossbritanniens im Welthandel einstellen. Das Umfeld, in das Finanzmärkte eingebettet sind und das sie gleichzeitig beeinflussen, verändert sich laufend. Gegenwärtig gehören zu diesen Veränderungen die vorsichtigen Versuche von Notenbanken, die exzessiv lockere Geldpolitik wieder zu normalisieren. Gleichzeitig ändert sich die Zusammensetzung der Europäischen Union. 
Was kommt auf die Finanzmärkte zu, wenn die Zinsen wieder steigen?
Die Angst vor dem Zinsschock

Dieter Hanitzsch
cartoonline.de