Rohstoffe

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Gehören Rohstoffe in ein diversifiziertes Anlageportfolio? Wir machen ein paar theoretische Überlegungen und untersuchen die empirische Evidenz.

Rohstoffe: Die Schätze der Erde sind im globalen Ausverkauf

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Milliardengewinne in Steueroasen

Wie Banken weiter tricksen. Dreistellige Millionengewinne auf den Cayman Islands – ohne einen einzigen Mitarbeiter: Die Top-Banken Europas melden einen auffällig hohen Anteil ihrer Profite in Steueroasen.

Oxfam kritisiert Banken für Gewinne in Niedrig-Steuer-Ländern. Einer Studie zufolge melden Steueroasen auffallend hohe Gewinne. Geldinstitute profitieren durch Tricks von extrem niedriger Besteuerung. Deutsche Bank und KfW weisen die Vorwürfe zurück.

Europas 20 größte Banken erzielen über ein Viertel ihrer Gewinne in Steueroasen, ein Ergebnis, dass im krassen Missverhältnis zu den realen wirtschaftlichen Aktivitäten der Banken in diesen Ländern steht, so die Hilfsorganisation Oxfam und Fair Finance Guide International in einer veröffentlichten gemeinsamen Studie. Laut der Studie „Opening the Vaults“ PDF nutzen Banken Steueroasen, um die Zahlung ihres fairen Anteils an Steuern zu vermeiden, ihren Kunden Steuerhinterziehung und -umgehung zu ermöglichen sowie Regulierungen und gesetzliche Anforderungen zu umgehen.
© Oxfam International and Fair Finance Guide International March 2017

Beitrag/ bei 19:36 Milliardengewinne in Steueroasen

Harm Bengen
www.w-t-w.org/en/harm-bengen
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Frauen und Kinder leiden unter Korruption

 

Gibt es die sichere Geldanlage?

Sicherheit bei der Geldanlage? Ausgeschlossen! Sicherheit ist die oberste Maxime der Deutschen, wenn es um ihre Geldanlage geht. Doch absolute Sicherheit gibt es nicht. Jede Anlage birgt Risiken. Für konservative Anleger ist das ein echtes Problem. Aber lösbar.

Jessica Schwarzer berichtet: Es ist kein Geheimnis, dass die meisten Deutschen extrem konservativ, fast schon ängstlich investieren. Der Erhalt ihres Ersparten geht ihnen über alles. Kursschwankungen sind ihnen ein Graus. Deshalb setzen sie vor allem auf Sparanlagen. Viele von diesen fleißigen Sparern glauben, dass diese Investments ohne Risiko sind. Doch „dauerhaft sichere Anlagen“ gehören leider ins Reich der Mythen. Eine Anlage, die gegen sämtliche Krisen und Katastrophen immun ist – leider gibt es sie nicht, auch wenn wir das gerne hätten.

Mit 57 Prozent legten die Deutschen im Februar 2017 ihr Geld am häufigsten auf einem Girokonto. Gefolgt von Sparbuch, Tagesgeld und dem berühmten Sparstrumpf. erst dann kommt der Bausparvertrag, die Lebensversicherung, Altersvorsorge, Fonds und Festgeld.

Zwölf Prozent der Deutschen legen ihre Ersparnisse im Februar in Aktien an. Insgesamt beziffert das Deutsche Aktieninstitut die Quote der Deutschen, die in Unternehmensanteile investieren, auf 14 Prozent. Dies sei viel zu niedrig, meinen die Aktienlobbyisten.

Ist es möglich Brandmauern errichten, die das Geld schützen? Sicherheit bei der Geldanlage ausgeschlossen?

Ein dauerhaft komplett risikofreies Investment gibt es aber doch. Die einzige dauerhaft sichere Anlage ist die eigene Bildung und Ausbildung. Und für alle anderen Investments gilt: Keine Chance ohne Risiko. Je höher die Rendite(chance), desto größer das Risiko. Aber selbst eine Null-Rendite birgt ein gewisses Risiko.

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Wie finanziere ich das Studium?

Der Bildungskredit lockt mit niedrigen Zinsen. Jeder dritte Student in Deutschland bezieht Bafög. Vier Prozent der Studenten bekommen ein Stipendium. Die meisten Studenten werden von ihren Eltern unterstützt, zwei Drittel haben einen Nebenjob. Reicht das?

Reicht das Geld für Konzerte, Klamotten und Reisen in den Semesterferien? 864 Euro fließen bei deutschen Studenten im Schnitt monatlich auf das Konto, ergab die Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks. Davon gehen allerdings für Miete, Essen und Mobilität durchschnittlich schon 545 Euro drauf. Jeder fünfte Student gibt mehr aus, als ihm zur Verfügung steht. Damit es so weit nicht kommt und man während des Studium flüssig bleibt, gibt es private und staatliche Hilfe. Die beliebteste Geldquelle sind die Eltern. 87 Prozent der Studenten werden von ihnen unterstützt. Etwas weniger populär: sich zusätzlich einen Nebenjob suchen, einen Kredit aufnehmen oder sich für ein Stipendium bewerben. Wir haben zusammengetragen, was dabei rumkommt und welche Tricks und Infos man kennen sollte…..Zeit.de/campus/studienfinanzierung
Studium finanzieren

Rechtzeitig Unvermeidbares organisieren

Finanzen nach der Pensionierung. Es gilt einiges vorzukehren, damit am Schluss nicht der Steuervogt zum grössten Erben wird. Vorzeitige Weitergabe, Verträge und die richtige Zusammensetzung des Portfolios sind dafür adäquate Mittel. Sorgt der Erblasser zu Lebzeiten vor, vermindert sich das Streitpotenzial unter den Begünstigten.

Werner Grundlehner
  berichtet: Für eine Nachlassplanung gibt es keinen «richtigen» Zeitpunkt. Es ist aber sicher nie zu früh, die Weitergabe des eigenen Vermögens zu planen – jedoch schnell zu spät. Wer rechtzeitig die nötigen Massnahmen einleitet, erspart seinen Erben und Nachkommen viel nervenaufreibende Arbeit und oft auch Streitigkeiten. Zudem lässt die Klarheit über den Nachlass auch einen Erblasser beruhigter schlafen und kann beiden Seiten Steuern sparen.Dafür müssen wichtige Entscheidungen getroffen und die richtigen Massnahmen eingeleitet werden: das Erbe aufteilen, ein Testament verfassen und wenn nötig einen Willensvollstrecker einsetzen. Diese Schritte sind anspruchsvoll und müssen sich an den güter- und erbrechtlichen Vorschriften in des jeweiligen Landes orientieren.
Ein Erbstreit ist nicht nur unangenehm, er kann auch teuer werden, wenn er vor dem Gericht endet. Ein Gerichtsprozess bedeutet neben der nervlichen Belastung einen hohen Zeitaufwand, und die Anwaltskosten können, je nach Streitwert, 10 000 Fr. und mehr betragen. Streit wird teuer…NZZ
Nachlass und Erbe

Bild: istockphoto.com

 

Sind wir so reich, weil die andern so arm sind?

Wir haben nur so viel, weil die anderen so wenig haben. Wären wir grosszügiger, ginge es allen besser. So denken die meisten. Sie irren sich.

Tobias Straumann berichtet: An Belegen, dass die Welt höchst ungleich und unfair ist, fehlt es nicht. Wer in der Schweiz geboren ist, hat grösste Chancen auf ein langes und gesundes Leben. Die Grundbildung ist kostenlos, das Leben sicher und gegen alle Widrigkeiten versichert. Schon bevor wir den ersten Schritt machen, kommen wir in den Genuss eines riesigen Startvorteils gegenüber den meisten Bewohnern dieser Erde, ohne jede Anstrengung.

Wer hingegen in Bangladesh geboren ist, hat in der Regel ein Leben voller Unwägbarkeiten vor sich. 42 Prozent sind Analphabeten, 46 Prozent haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen, und nur die Oberschicht hat die Chance, einen Lebensstandard zu erreichen, der mit dem unsrigem vergleichbar ist. Alle anderen können sich noch so sehr anstrengen, eine markante Verbesserung des Einkommens ist dennoch unmöglich.

Bis um 1800 waren alle Menschen mit Ausnahme einer sehr kleinen Herrscherschicht arm, heute leben die meisten Menschen über dem Existenzminimum….Sind wir so reich, weil die andern so arm sind?

Armuts- und Reichtumsbericht
www.koufogiorgos.de

Credit Suisse Out of Order?

Tidjane Thiam ist ein ivorisch-französischer Manager und ehemaliger Minister der Elfenbeinküste. Seit Juli 2015 ist er Vorsitzender der Geschäftsleitung (CEO) der Credit Suisse.

Thiam kassierte seit 2010 total 100 Millionen. Dafür steigt Verlust von CS weiter – Neues Minus für 2016: 2,7 Milliarden – Aber Bonus und Dividende wie in besten Zeiten.

Lukas Hässig berichtet: Tidjane Thiam fuhr kürzlich um 9 Uhr im Porsche am Bellevue vorbei, mit rotem Handy. Alles im Griff. Die Realität ist eine andere. Die CS machte letztes Jahr 2,7 Milliarden Verlust, das sind 300 Millionen mehr, als man bisher gedacht hat. Im Jahr davor waren es unter Thiam 2,9 Milliarden. Total 5,6 Milliarden weg, ausradiert. Thiam wird für diesen Verlust reich belohnt. 2015 erhielt er von der CS rund 19 Millionen Franken. Im letzten Jahr waren es 11,9 Millionen.

Die Zahl für 2016 hätte heute früh um 7 auf der CS Homepage erscheinen sollen. Die war aber eine halbe Stunde lang Out of Order. …..Insideparadeplatz.ch
Annual Reporting

Silvan Wegmann
www.w-t-w.org/en/silvan-wegmann
www.swen.ch/

 

Raucher oder Millionär

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Ein Video, in welchem einfache Zinseszinsüberlegungen mit einem zwinkernden Auge an einem interessanten Beispiel dargestellt werden.

Harm Bengen
www.w-t-w.org/en/harm-bengen
www.harmbengen.de

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Stürmische Zeiten für britische Fondsgesellschaften?

Von mittelgross zu grösser.

Auf rauer See: Erfolgsverwöhnte Fondsgesellschaften wie Aberdeen Asset Management finden sich unversehens in einem garstigen Umfeld wieder. Standard Life und Aberdeen, Henderson und Janus werden zur Grösse gezwungen: Grossfusionen prägen derzeit das Bild britischer Fondsgesellschaften. Das hat mehrere Gründe.

Die unabhängigen, börsenkotierten Fondsgesellschaften in Grossbritannien befinden sich in einer Umbruchphase. Vor kurzem kündigte die schottische Versicherungsgesellschaft Standard Life den Zusammenschluss mit dem Vermögensverwalter Aberdeen Asset Management an. Wenn die Transaktion zustande kommt, entsteht der grösste Anbieter von aktiv verwalteten Fonds in Grossbritannien und der zweitgrösste in Europa. Einen solchen Schritt hat der australisch-britische Konkurrent Henderson Global Investors bereits im vergangenen Jahr unternommen. Er will mit der amerikanischen Janus-Capital-Gruppe zusammengehen. Die Verschmelzung soll bis im kommenden Juni über die Bühne gehen…

Brexit als Problem für kleine Fondsgesellschaften

Über allem schwebt das Problem des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU. Formica von Henderson meinte zwar, dass der Brexit keine grossen Auswirkungen auf das Unternehmen habe. Henderson hat bereits eine Tochtergesellschaft in Luxemburg, von der aus der EU-Markt bedient wird. Laut Formica könnten vielleicht ein Dutzend Mitarbeiter gezwungen sein, umzuziehen. Kleinere britische Fondsanbieter, die bisher über keine geeignete Tochtergesellschaft für den Vertrieb in der restlichen EU verfügen, dürften aber aufgrund des Brexit mit höheren Kosten konfrontiert werden….NZZ.ch/Stürmische Zeiten

Susanne Brandt Klaus-Uwe Nommensen