Warum ist UBS weltweit der grösster Wealth-Manager?

CS auf Platz vier

Die UBS hat im Jahr 2013 ihre Position als weltweit grösster Vermögensverwalter für wohlhabende Kunden verteidigt. Per Ende vergangenen Jahres verwaltete die Grossbank 1966,9 Mrd. $ im Bereich Private Banking, die Summe legte 2013 um rund 15% zu. Dies zeigt eine Studie des Londoner Beratungsunternehmens Scorpio Partnership. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die US-Finanzhäuser Bank of America Merrill Lynch mit 1866,6 Mrd. $ und Morgan Stanley mit 1454 Mrd. $, auf dem vierten Rang landete die Credit Suisse (CS). Der Private-Banking-Bereich der Schweizer Grossbank verwaltete per Ende des vergangenen Jahres Vermögen von 888,2 Mrd. $. In der Rangliste der 25 grössten Wealth-Manager finden sich mit Pictet (Platz 10), Julius Bär (12), Lombard Odier (17) und Bank J. Safra Sarasin (24) sechs Schweizer Banken.

Die Beratungsgesellschaft schätzt die verwalteten Vermögen von wohlhabenden Privatkunden bei Finanzhäusern auf ein Volumen von 20 300 Mrd. $ per Ende 2013. Ein Jahr zuvor seien es noch 18 500 Mrd. $ gewesen. Die 25 grössten Wealth-Manager verwalteten 78% dieser Gelder, teilte Scorpio mit.
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Julius Bär steigerte die verwalteten Private-Banking-Vermögen um knapp 41% auf 282,5 Mrd. $, was die Studienautoren zum Teil mit dem Kauf des internationalen Vermögensverwaltungsgeschäfts der Bank of America erklärten. Damit kletterte Julius Bär in der Rangliste um drei Plätze auf Platz zwölf. Die Grossbank HSBC verlor derweil zwei Plätze und landete auf Rang acht. Dies hänge mit dem Rückzug des Finanzhauses aus verschiedenen Märkten zusammen, teilte Scorpio mit.

Laut der Studie legten die Ausgaben bei den Wealth-Managern im vergangenen Jahr um 14% zu. So verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Kosten und Ertrag («Cost-Income-Ratio») auf 83% – ein Jahr davor hatte es noch 80% betragen. Die Beratungsgesellschaft wertete dies als «Alarmzeichen».Index

Aufstieg in Südostasien: Indonesiens Mittelstand boomt und bangt

Aufstieg in Südostasien

Indonesiens Mittelstand boomt und bangt

Marco Kauffmann Bossart, Cibubur berichtet:  Im südostasiatischen Schwellenland Indonesien sind innert eines Jahrzehnts Millionen von Privathaushalten in die Mittelschicht aufgestiegen. Viele können den neu erworbenen Status nur mit Entbehrungen halten.

Der indonesische Mittelstand mag es historisch-verspielt. In Cibubur, einem Vorort der Hauptstadt Jakarta, wacht eine gigantische Sphinx über dem Eingangstor zur Mittelklasse-Siedlung mit zweistöckigen Einfamilienhäusern. Ein paar hundert Meter entfernt sind Motive aus dem Reich der Römer angesagt: In der Mitte eines begrünten Kreisels wurde ein Wagenrennen im Stile Ben Hurs nachgebildet. Drumherum gruppieren sich Ableger der amerikanischen Gastronomie zur Schnellverpflegung, die der Kundschaft Drive-through-Services anbieten oder den Nachwuchs mit modernen Kinderspielplätzen locken. Leben in der Retorte…
Indonesiens Mittelstand boomt und bangt

Urwaldgebiet im südostasiatischen Staat Indonesien

Urwaldgebiet im südostasiatischen Staat Indonesien

EU macht ernst: Spanien erhebt Zwangsabgabe auf Spar-Guthaben

Spanien macht in Europa den Anfang und erhebt eine Steuer auf Bankguthaben. Ab sofort müssen alle Sparer eine Zwangsabgabe von 0,03 Prozent ihres Kontoguthabens entrichten. Bemerkenswert: Die Steuer wird rückwirkend eingeführt.

Die spanische Regierung hat ein Gesetz zur Einrichtung einer festen Steuer von 0,03% auf Bankeinlagen in ganz Spanien verabschiedet. Einige Regionen hatten die Abgabe bereits zuvor erhoben, die das Finanzministerium jetzt auf das gesamte spanische Territorium ausweitet. EU-weit ist Spanien damit Vorreiter als erstes Land mit einer generellen Abgabe auf Bankguthaben.
Die Steuer wirkt rückwirkend bis zum 1. Januar 2014, eine Steuerflucht ist damit praktisch ausgeschlossen. Laut Kabinett könnte die Abgabe mehr als 340 Millionen einbringen. Die Einlagen des Privatsektors in Spanien wuchsen im Jahr 2013 um 3,1% auf 1,14 Billionen, wie El Mundo berichtet.
Ziel der Steuer sei es „die Markteinheit zu stärken und zu garantieren.“ Bisher fällt die Abgabe kaum ins Gewicht, einmal eingeführt kann der Prozentsatz leicht erhöht werden. Der spanische Finanzminister de Guindos, der im Gespräch für den Posten des Euro-Gruppen-Chefs ist, hat damit jedenfalls sein Versprechen von 2013 gebrochen, als er während der Zypern-Krise die Sparguthaben unter 100.000 Euro noch als „heilig“ – also unantastbar bezeichnet hatte
Sparguthaben Zwangsabgabe

Dividenden sind gefährlich

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Die Dividende allein darf nicht Ansporn sein, irgendeine beliebige Aktienposition einzugehen. Das Argument der Dividendenrendite spielt insbesondere in Tandem mit einem langen Anlagehorizont. Anhand der Nestlé Aktie und der Dividendenpolitik von Nestlé werden die Argumente im vorliegenden Video verdeutlicht.
DividendenVideos / Kategorie / Finanzkompetenz

Bestechungsvorwürfe: Razzien in Büros und Wohnungen

Debeka-Datenaffäre

Im Zuge der Bestechungsvorwürfe gegen Mitarbeiter der Debeka-Versicherung haben Polizisten 24 Büros oder Privatobjekte in mehreren Bundesländern durchsucht. Es bestehe der Anfangsverdacht, dass die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes als Tippgeber den Debeka-Mitarbeitern Daten von Personen verkauft hätten. Damit hatten Versicherungsverkäufer dann Policen abschließen können.

In der Datenaffäre beim Versicherer Debeka hat es am Mittwoch Razzien in mehreren Bundesländern gegeben. 116 Beamte seien zu Einsätzen in 24 Büro- und Privatgebäuden in Rheinland-Pfalz, Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und dem Saarland aufgebrochen, teilte die Koblenzer Staatsanwaltschaft mit. Die Behörde ermittele gegen 14 Verdächtige.
Razzien in Bueros und Wohnungen

Nel / Ioan Cozacu www.w-t-w.org/en/nel-ioan-cozacu www.nelcartoons.de

Nel / Ioan Cozacu

Dividenden sind trivial

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In einem Zinsumfeld wie wir es im Frühjahr/Sommer 2014 haben, sind die Dividendenrenditen, die im Augenblick bezahlt werden, alles andere als trivial. Es lohnt sich durchaus, über dieses Argument nachzudenken.

Beachten Sie dazu auch unsere Videos „Dividenden sind langweilig“ und „Was ist ein Index?“
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Repression: Finanz-Eliten wollen den Deutschen das Sparen abgewöhnen

Sparguthaben: Repression

Die geplante Geldschwemme der EZB verfolgt den Zweck, den Deutschen ihre antiquierte Spar-Manie abzugewöhnen. Die deutschen Sparer werden ins Risiko getrieben, wenn sie ihrer Enteignung entgehen wollen. Die ganz Operation verfolgt nur einen Zweck: Die Schuldenstaaten wollen sich sanieren, ohne zu sparen. Das ist finanzielle Repression in Reinkultur.

Bei den Amerikanern gibt es nichts mehr zu holen, daher will Fed-Chefin Janet Yellen die Zinsen irgendwann wieder erhöhen. Für Europa fordert IWF-Chefin Christine Lagarde dagegen die volle Geldschwemme, um die Sparer aus ihren Verstecken zu locken.

„Von Enteignung zu sprechen ist übertrieben“, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Sabine Lautenschläger Anfang Juli in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. „Wir verfolgen mit dem niedrigen Zinssatz unser Mandat, für Preisstabilität zu sorgen.“

Mario Draghi drückte es bei der Pressekonferenz im Juni anders aus: Enteignung der Sparer? – „Nicht unser Problem“. Die Weitergabe der Zinsen an die Sparer entscheide ja nicht die EZB, sondern die Banken.

Doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Politik des billigen Geldes der EZB nicht zu den gewünschten Ergebnissen führte .
Der IWF fordert eine massive Geldschwemme von der EZB – und das immer drängender. Die Experten von Christine Lagarde sagen, dass der Ankauf von Staatsanleihen kein Rechtsbruch ist, und fordern von Draghi daher Aktionen.
Finanz-Eliten wollen den Deutschen das Sparen abgewöhnen

Christiane Pfohlmann www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann www.pfohlmann.de

Christiane Pfohlmann

Chinas Wirtschaft wächst mit 7,5%

Chinas Wirtschaft wächst mit 7,5 Prozent stärker als erwartet

Die chinesische Wirtschaft ist im zweiten Quartal dieses Jahres stärker als erwartet um 7,5 Prozent gewachsen. Das teilte das Statistikamt am Mittwoch in Peking mit. Analysten hatten ein Wachstum in Höhe von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erwartet. Der Zuwachs der zweitgrößten Volkswirtschaft liegt damit auf dem von der Staatsführung gesteckten Ziel von 7,5 Prozent für dieses Jahr. Im ersten Quartal war Chinas Wirtschaft auf 7,4 Prozent Wachstum gekommen.

Die Konjunkturdaten der vergangenen drei Monate sind ein Hinweis darauf, dass sich die Wirtschaftsentwicklung in China stabilisiert hat. Nachdem sich das Wachstum über drei Quartale immer weiter abgekühlt hatte, nahm es nun erstmals wieder Fahrt auf. Sollte es allerdings in diesem Jahr bei dem Tempo bleiben, wäre es das langsamste Wachstum seit 24 Jahren. 2012 und 2013 war Chinas Wirtschaft mit 7,7 Prozent jeweils im Vergleich zum Vorjahr so langsam wie zuletzt Ende der 90er Jahre gewachsen.

Chinas Staatsführung will eine grundlegende Umstrukturierung der Wirtschaft anstoßen. Dafür will sie auch geringere Wachstumsraten in Kauf nehmen. Kurzfristige Konjunkturmaßnahmen werde es nicht geben, hatte Regierungschef Li Keqiang vergangene Woche beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betont.

Im Vergleich zum minimalen Wachstum in Europa und den USA erscheinen Wachstumszahlen wie in China bemerkenswert, doch sind sie für ein Schwellenland wie China mit seinem Nachholbedarf nicht hoch. Experten sehen sechs oder sieben Prozent Wachstum als Untergrenze, um ausreichend Arbeitsplätze zu schaffen und Entwicklungsprobleme zu lösen.
China Economy

Zürcher Justiz ermittelt gegen Cembra Money Bank

 Bankgeheimnis massiv verletzt

Fabian Baumgartner und Marcel Gyr berichten:  Jahrelang soll die Cembra Money Bank einen Kreditvermittler mutmasslich illegal mit Zehntausenden von Kundendaten versorgt haben. Eine interne Untersuchung des Kreditinstituts zeitigte bereits Konsequenzen.

Er gefällt sich in der Rolle des Kronzeugen gegen die Cembra Money Bank (vormals GE Money Bank): Mehrmals schon wurden ein ehemaliger Kreditvermittler und seine Mitstreiter bei Aufsichtsbehörden vorstellig, um sie zum Handeln aufzufordern. Die Vorwürfe, die der Mann, ein Mazedonier albanischer Herkunft, gegen seine frühere Arbeitgeberin erhebt, wiegen schwer. Ab 2003 sollen Mitarbeiter der Cembra-Filiale an der Zürcher Löwenstrasse ihn systematisch mit Kundendaten anderer Institute aus der Zentralstelle für Kreditinformationen (ZEK) versorgt und damit gegen das Bankgeheimnis verstossen haben. Der Kreditvermittler behauptet, sekundiert von SVP-Nationalrat und Rechtsanwalt Luzi Stamm sowie vom schillernden Rechtsberater Alfredo Borgatte, die Daten seien ihm zur Verfügung gestellt worden, um bei der Konkurrenz Kunden abzuwerben, vor allem solche mit albanischen Namen. Bis zum Lizenzentzug
Zuercher Justiz ermittelt gegen Cembra Money Bank
Blinde Schweizer Justiz

Frauen mögen das Sparen – mit Ziel

Geldanlage
Das Kreditinstitut MoneyYou wollte wissen, was Frauen wollen. Nun veröffentlichte das Unternehmen die Ergebnisse der Studie.

Frauen geben gerne Geld aus? Eine Umfrage von TNS-Infratest in Zu­sammenarbeit mit MoneyYou ergab, dass Frauen auch sparen. Sie legen gerne Reserven für spontane Notfälle und eine gesicherte Zukunft zurück. Dieses Ergebnis deckt sich mit einer Umfrage der Bank comdirekt. Bei dieser wurden jedoch Mann und Frau befragt. Bei der Umfrage wollte das Unternehmen von 500 Frauen im Alter zwischen 25 und 55 Jahren wissen, was genau Frauen mit dem Begriff Sparen verbinden.

Frauen verbinden demnach mit Sparen in erster Linie den sogenannten Notgroschen. Insgesamt 93 Prozent der Befragten sind vor allem finanzielle Reserven für plötzliche Notfälle wichtig. Auch die Zukunftssicherung ist für Frauen ein wichtiger Faktor. Dieses Thema landet bei der Umfrage auf Platz zwei und drei. „Die Vermeidung von Altersarmut steht bei 85 Prozent der Frauen an vierter Stelle. Die eigenständige Absicherung fürs Alter ist ihnen demnach ein wichtiges Anliegen“, sagt Geschäftsleiterin von MoneYou in Deutschland, Liesbeth Rigter. Dies könnte erklären, warum Frauen Wertpapieren gegenüber skeptisch sind.

Frauen sehen Sparen positiv

Frauen verbinden weiterhin das Sparen mit etwas Positiven. 83 Prozent der Befragten empfinden das Sparen als ein „gutes Gefühl“ oder „Vorfreude auf etwas Schönes“. Nur ein Drittel der Frauen denkt beim Sparen an Verzicht. Drei Viertel der Befragten sehen dies anderes. Für sie ist das Geld zurücklegen mit Luxus verbunden.

Frauen sparen laut der Umfrage am liebsten, wenn sie auf etwas Vergnügliches hinarbeiten. „Das Erreichen eines konkreten Ziels treibt 94 Prozent der Sparerinnen am meisten an.“ Hingegen sehen 85 Prozent der Befragten das Sparen als „Spaßfaktor“, wenn man nicht auf das zurückgelegte Geld angewiesen ist.

Frauen mögen hohe Zinsen

Laut der Umfrage sparen Frauen am liebsten, wenn es hohe Zinsen gibt. Nach Angaben von MoneyYou bereitet die aktuelle Niedrigzinsphase den Frauen kein Sparvergnügen. Weiterhin ist beim Sparen die Verfügbarkeit enorm wichtig. 83 Prozent der Frauen gaben an, dass sie es als positiv empfinden, wenn sie jederzeit über das zurückgelegte Geld verfügen können. „Flexibilität ist für Frauen ein wichtiges Kriterium bei der Geldanlage, so auch beim Sparen“, sagt Rigter. „Sie wollen für Veränderungen ihrer Lebenssituationen gewappnet sein und schnell über ihr Geld verfügen können.“

Die Umfrage räumte laut MoneyYou mit dem Vorurteil auf, dass Frauen lieber Geld ausgeben als zu sparen. Dies gilt laut der Umfrage nur für 13 Prozent der Befragten. Diese sehen im Sparen nichts Positives und gaben an, dass ihnen nur Geld ausgeben Spaß bereitet. Eigens dafür gibt es bereits Produkte auf dem Markt.
MoneYou Spaßfaktor Sparen / Pressemitteilung

Geld sparen