Die fragwürdigen Deals der Prominenten in der Schweiz

Maschmeyer, Slomka & CoConnection

Koalition der Gierigen: Prominente Deutsche um den Ex-AWD-Chef Carsten Maschmeyer steckten Millionen in Fonds, die hohe Renditen versprachen – und zu Lasten der deutschen Steuerzahler agierten. Von W. Löer, A. Mönnich, U. Rauss und O. Schröm

Sie wollten ihr Vermögen mit fragwürdigen Geschäften in der Schweiz vermehren: Carsten Maschmeyer, Veronica Ferres, Clemens Tönnies, Mirko Slomka. Der stern berichtet in seiner neuen Ausgabe über die Maschmeyer-Connection© stern
Carsten Maschmeyer, Unternehmer und geschätzter Milliardär. Clemens Tönnies, Schlacht-Tycoon und Schalke–Boss. Mirko Slomka, Trainer von Schalke 04 und Hannover 96, jetzt beim Hamburger SV unter Vertrag. Veronica Ferres, eine sehr gefragte Schauspielerin. Matthias Prinz schließlich, Sohn eines Großverlegers und Deutschlands prominentester Medien-Anwalt. Sie sind schon reich und verdienen weiterhin Monat für Monat viel Geld. Aber sie wollten mehr.
Die fragwürdigen Deals der Prominenten in der Schweiz

www.rabe-karikatur.de

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Ukrainischer Oligarch gegen Millionen- Kaution auf freiem Fuß

Österreich Wien:

Für 125 Millionen Euro kommt der in Wien inhaftierte ukrainische Oligarch auf freien Fuß.
Der Forderung der US-Regierung nach Auslieferung wird von österreichischer Seite nicht
nachgekommen.

Das FBI, hier der Chef der Behörde James Corney, verlangt von Österreich die Auslieferung des Oligarchen. Doch der kommt nun auf Kaution auf freien Fuß.
Der in Wien festgenommene ukrainische Oligarch Dimitry Firtasch darf gegen eine Kaution von 125 Millionen Euro die Haftanstalt verlassen. Der unter Korruptionsverdacht stehende 48-jährige Unternehmer, der aufgrund eines Haftbefehls aus den USA in der Vorwoche von der Wiener Justiz festgenommen wurde solle noch am Dienstag auf freien Fuß gesetzt werden, sagte eine Gerichtssprecherin zu Reuters. Firtasch darf Österreich nicht verlassen. Die Kautionssumme ist die höchste in der österreichischen Rechtsgeschichte.
Ukrainischer Oligarch gegen Millionen-Kaution auf freiem Fuß

Oligarch Dmitry Firtash

Kauf, wenn die Kanonen donnern

Wirtschaft im Fokus

Was treibt die Aktienmärkte und wie verhalten sich die Anleger angesichts der sehr instabilen Situation auf der Krim? Michael Rasch, Leiter Börsen und Märkte der NZZ, nimmt in der Video-Serie «Wirtschaft im Fokus» Stellung. Rasch sagt, welche Märkte und Indizes besonders von der Situation in der Ukraine betroffen sind. Er betont, dass Anleger in Krisensituation oft nach der Devise «Kauf, wenn die Kanonen donnern» handeln. Zudem nimmt er Stellung zu den zwei Haupttreibern der Aktienmärkte.
Video: NZZ
Was treibt die Aktienkurse?

Wie die Krise das Leben der Menschen verändert

Sie kriegen weniger Kinder, gehen seltener zum Arzt, werden unzufriedener: Ein Bericht der OECD zeigt die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise.

Krise bedeutete lange: Milliardenkredite an Pleitebanken und Pleitestaaten. Doch die einbrechende Wirtschaft hatte auch sehr konkrete Auswirkungen auf die Lebensentscheidungen der Menschen: Wollen wir Kinder? Bin ich mit meinem Leben zufrieden? Gehe ich noch zum Arzt, wenn ich krank werde?

Die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat in ihrem Bericht „Gesellschaft auf einen Blick 2014“ untersucht, wie die Krise das Leben der Menschen in den Mitgliedsländern verändert.
Gesellschaft auf einen Blick 2014
Das Ende der Bestechlichkeit
OECD Sozialindikatoren
Report
Wie die Krise das Leben der Menschen veräendert

Geldwäsche und Diktatoren

Was sind Europas Gesetze wert?

Demaskiert: Wie schon im Fall Mubarak oder Ben Ali ist mit dem Sturz des ukrainischen Kleptokraten Janukowitsch peinlich deutlich geworden, dass Europas Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche nichts bringen. Trotzdem sperrt sich Finanzminister Schäuble gegen die nötige Reform.

Keiner hält die Regeln, weder Länder noch Banken

Schuld daran ist aber nicht etwa Großbritannien, das Mutterland aller Geldwäscher. Cameron hat sogar versprochen, das Vorhaben auch auf den Kanalinseln und in der Karibik durchzusetzen. Nein, es war Finanzminister Wolfgang Schäuble, der im EU-Ministerrat sein Veto einlegen ließ und so eine Mehrheit verhinderte. Die Begründung lautet, ein solches Register erlaube es den Banken, sich vor ihren Prüfpflichten zu drücken. Eine absurde Verdrehung: An den Pflichten der Banken würde sich gar nichts ändern.

Europarlament stimmt für die Registerpflicht

Die Vermutung, es gehe in Wahrheit darum, den Superreichen weiterhin zu erlauben, ihren Besitz vor der Öffentlichkeit zu verstecken, ist natürlich eine böse Unterstellung. Aber Schäuble hat bald Gelegenheit, derlei Verschwörungstheorie zu widerlegen. Mit breiter Mehrheit votierte das Europaparlament jüngst für die Registerpflicht. Nun müssen Parlament und Rat verhandeln. Dabei sollten die Abgeordneten auf die Ukraine verweisen. Aus Schaden wird man klug, heißt es.
Geldwäsche und Diktatoren

Iulian Pena-PAI www.penapai.ro

Iulian Pena-PAI
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Rückfall in längst vergangen geglaubte Zeiten

Argentinien

Trotz ihrer populistischen Rhetorik versucht Argentiniens Regierung das Verhältnis zum Ausland und den Finanzmärkten zu kitten. Unklar ist, ob Präsidentin Kirchner den Kurswechsel mitträgt.

Das Büro im Mittelschichtsvorort im Norden von Buenos Aires ist karg bestückt. Die Wände sind kahl, es gibt nur zwei Stühle sowie einen Resopaltisch. Auf diesem stehen eine Geldzählmaschine und ein Glas, gefüllt mit Gummibändern. Ein junger Mann mit tätowierten Unterarmen betritt wortlos den Raum und überreicht dem Besucher einen Stapel Banknoten sowie eine ausgedruckte Quittung. Nervös flackert sein Blick, während der Kunde das Geld nachzählt. Danach schnürt er ihm die Banknoten mit den Gummibändern zu einem faustdicken Päckchen und leitet den Kunden nach draussen zur von einer Kamera überwachten Tür. Im Flur warten drei neue Kunden darauf, ihr Geld zu wechseln. Die Szenerie erinnert an ein Wartezimmer beim Zahnarzt.
Rückfall in längst vergangen geglaubte Zeiten

Als Folge der hohen Inflation bekommen die Argentinier fuer ihr Geld immer weniger Waren

Als Kleinanleger in Startups investieren

Beteiligungen für private Investoren

In der Schweiz häufen sich die Beispiele erfolgreicher Startups, weshalb auch Kleininvestoren dem Trend folgen und in diesem Segment investieren wollen. Bei aller Euphorie gibt es aber besonders für Privatpersonen erhebliche Risiken zu beachten.

Der jüngste Verkauf von Whatsapp an das soziale Netzwerk Facebook hat einen Mann besonders gefreut, von dem man nur selten in der Presse liest: Jim Goetz, Gesellschafter des Wagniskapitalgebers Sequoia Capital. Goetz beteiligte sich im Namen von Sequoia in den vergangenen Jahren mit rund 60 Mio. $ an dem Kurznachrichtendienst; dieser Anteil ist seit Anfang Februar 3 Mrd. $ wert. Eine Verfünfzigfachung des eingesetzten Kapitals ist wohl die Ausnahme in der Startup-Szene – dennoch bewegen derartige Beispiele auch private Kleinanleger dazu, sich für Investitionen in Startups zu interessieren. In der Schweiz erstreckt sich die Bandbreite erfolgreicher Startups vom Halbleiterhersteller Sensirion bis zum Umfragewerkzeug Doodle. Ein Unternehmen zu gründen, liegt seit einigen Jahren im Trend, und auch Privatanleger würden gerne einen Hauch von Startup-Luft schnuppern. Doch wie kann man sich als solcher an einem Schweizer Startup beteiligen?
Als Kleinanleger in Startups investieren

Als Kleinanleger in Startups investieren

Der Haushalt der Großen Koalition

Nur scheinbar ambitioniert

Wolfgang Schäuble ist kein Taschenspieler. Dennoch greift auch er in die Trickkiste, wenn es darum geht, wählerwirksam einen ausgeglichenen Staatshaushalt für 2015 zu präsentieren. Es bleibt ihm angesichts der mangelnden Ausgabendisziplin der schwarz-roten Koalition nicht viel anderes übrig. Der erste ausgeglichene Haushalt seit 1969 – das klingt ambitioniert. Ist es aber nicht. Schließlich waren in der alten Finanzplanung für die Jahre 2016 und 2017 sogar Überschüsse von 15 Milliarden Euro angepeilt. Davon ist nun keine Rede mehr.

Der Staat spart nicht originär an sich. Es ist keine Rede davon, etwa die Beamten Schritt für Schritt in die gesetzlichen Sozialversicherungen zu überführen. Wer, wenn nicht eine Große Koalition, sollte sich an die Herkulesaufgabe machen, die finanzielle Zeitbombe Beamtenpensionen zu entschärfen? Das im Wahlkampf der SPD oft gefallene Wort Bürgerversicherung ist heute nicht mehr zu hören. Auch der Union fehlt der Wille, die verkrusteten Strukturen des Staatsapparats zu modernisieren.
Nur scheinbar ambitioniert

Der Haushalt der Großen Koalition

Weltweit demonstrieren Menschen gegen Korruption

Korruption:  Das Ende der Bestechlichkeit?Stop Corruption

Ukraine, Venezuela, Türkei: Weltweit demonstrieren Menschen gegen Korruption. Es gibt Konzepte, wie sie besiegt werden kann.

Vergoldete Wasserhähne, antike Möbel, ein privater Golfplatz hinter dem Haus und eine Garage voll schicker Sportwagen: Als die Ukrainer nach der Flucht des entmachteten Präsidenten Viktor Janukowitsch dessen Wohnsitz zum ersten Mal bestaunen durften, fanden sie ihren Aufstand im Nachhinein einmal mehr gerechtfertigt. Wer so schamlos im Luxus schwelgt, kann nicht sauber regiert haben. Der muss noch korrupter sein, als sich das selbst die wütendsten Demonstranten auf dem Maidan hätten vorstellen können. Der gehört abgesetzt.

Korruption muss aufhören

Korruption muss aufhören

Zwar ist jede Revolution anders. Doch zumindest in einem Punkt gleichen sich derzeit die meisten: Egal ob in der Ukraine, in Venezuela, Ägypten oder der Türkei – immer demonstrieren die Bürger laut gegen die Bestechlichkeit ihrer Eliten. Dort, wo die Despoten stürzen und ihre Paläste gestürmt werden, bestätigt sich der Vorwurf. Das war bei Janukowitsch so wie bei Muammar al-Gaddafi, beim ehemaligen tunesischen Machthaber Ben Ali wie beim Ägypter Hosni Mubarak. Und überall lautete deswegen auch der erste Vorsatz ihrer Nachfolger: Die Korruption muss aufhören.
Das Ende der BestechlichkeitHow Can Women Fight Corruption

Produkte, die niemand will

Etappensieg des Hedge-Fund-Managers Bill Ackman
Herbalife wird nun auf Herz und Nieren geprüft

Ist es denkbar, dass ein an der New Yorker Börse kotierter Konzern auf einem illegalen Geschäftsmodell basiert? Die nun beginnenden Ermittlungen der Wettbewerbsaufsicht versprechen Antworten im Fall Herbalife.

In seinem Kampf gegen den Hersteller von Diätdrinks und Nahrungsergänzungsmitteln Herbalife hat Hedge-Fund-Manager Bill Ackman nun nach gut einem Jahr einen Teilsieg errungen: Die amerikanische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission FTC hat in dieser Woche zivile Ermittlungen gegen das Unternehmen wegen möglicher unfairer oder irreführender Geschäftspraktiken aufgenommen. Damit geht sie Ackmans Vorwurf nach, Herbalifes Geschäftsmodell basiere auf einem illegalen Pyramidensystem und nicht auf einem, wie das Unternehmen nach wie vor behauptet, legalen System des sich auf freie Mitarbeiter stützenden, mehrstufigen Direktvertriebs.
Produkte, die niemand will

Produkte, die niemand will