Geldwäsche-Verdacht bei der Deutschen Bank

Wegen des Verdachts der Geldwäsche läuft derzeit eine Durchsuchung bei der Deutschen Bank in Frankfurt. Die Aktie des Geldhauses gibt deutlich nach.

In Frankfurt am Main hat ein Großaufgebot an Ermittlern die Räume der Deutschen Bank durchsucht. Einige Mitarbeiter stehen im Verdacht, Geld gewaschen zu haben. Die Aktie verlor deutlich.

Ein Großaufgebot des Bundeskriminalamts, der Steuerfahndung und der Polizei durchsucht die Räume der Deutschen Bank an mehreren Standorten. Der Verdacht: Geldwäsche. Binnen weniger Minuten reagierten auch die Anleger.
Handelsblatt /
Die Presse

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Anfang vom Ende der Aktien-Hausse?

Michael Rasch berichtet: Ist die Herrlichkeit am Aktienmarkt vorerst vorbei? Darauf deutet nicht zuletzt die Baisse von amerikanischen Technologie-Titeln wie jenen von Facebook, Apple, Amazon, Netflix und Google hin, den sogenannten Faang-Aktien. War ihr Absturz quasi der Anfang vom Ende der Hausse? Von ihren Höchstwerten im Sommer haben sich die Papiere von Facebook (–36%), Apple (–22%), Amazon (–24%), Netflix (–36%) und Google (–17%) deutlich entfernt.

Ihre Verluste sind massiv grösser als jene der führenden US-Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq Composite, die in etwa auf dem Niveau von Jahresanfang notieren. Die europäischen Aktienmärkte erlitten gemessen am DAX (–14%), Euro-Stoxx 50 (–9%) und dem SMI (–6%) deutlich stärkere Verluste als ihre US-Pendants.
Anstieg um 300 Prozent

Zum grossen Bild an der Börse gehört das monetäre Umfeld. Es hat sich in den vergangenen Monaten nach und nach etwas verschlechtert….
Absturz der Tech-Werte: der AnFAANG vom Ende der Aktien-Hausse? /NZZ

Harm Bengen
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Die Masche ist noch perfider als Cum-Ex

Dubiose Finanzdeals
Wie Cum-Ex, nur krasser: Steuerdiebstahl mit „Phantom-Aktien.

Es geht um eine neue Masche, die noch perfider als Cum-Ex ist: Ausgenutzt wurde der Handel mit „Phantom-Aktien. Das Bundesfinanzministerium versucht jetzt, die Notbremse zu ziehen.

Klaus Ott und Jan Willmroth berichten: Der Cum-Ex-Skandal ist noch größer als bislang bekannt. Die Staatsanwaltschaft Köln hat ihre Ermittlungen auf eine bis dato unbekannte Masche mutmaßlichen Steuerbetrugs ausgeweitet. Sie ermittelt gegen mehrere Mitarbeiter einer Bank in Deutschland wegen des Verdachts auf Steuervergehen bei Aktiengeschäften mit speziellen Papieren.

Die neue Masche ist noch perfider als Cum-Ex. Bei den speziellen Wertpapieren wurden nicht einmal Dividenden gezahlt, weil die Aktien mitunter überhaupt nicht existierten. Nach Informationen von WDR und Süddeutscher Zeitung geht es auch hier um Milliardengeschäfte und bisher entstandene Steuerschäden in mindestens dreistelliger Millionenhöhe. Ein Finanzfachmann, der früher an Cum-Ex-Geschäften in Deutschland beteiligt war, spricht von „Phantom-Aktien“. Auf diese Weise sei seines Wissens die Cum-Ex-Masche nach deren Stopp durch deutsche Behörden im Jahr 2012 sogar noch verfeinert und fortgesetzt worden sein: „Das ist eine Weiterentwicklung der Teufelsmaschine Cum-Ex.“ In Deutschland seien die Phantom-Aktien nicht von echten zu unterscheiden gewesen….Phantom-Aktien

Die Masche ist noch perfider als Cum-Ex: Ausgenutzt wurde der Handel mit „Phantom-Aktien“.
Foto: Stefan Dimitrov / SZ

Deutschland ein „Magnet“ für Geldwäsche aus dem Ausland

Wie Kriminelle mit Geldwäsche die Immobilienpreise in Deutschland nach oben treiben.

München, ein Abend vor mehr als sechs Jahren: Der italienische Journalist Roberto Saviano, der seit Erscheinen seines Buches „Gomorrha“ mit Polizeischutz lebt, hält eine Lesung über die Aktivitäten der Mafia. Und er gibt seinem Publikum etwas mit: „Die Mafia ist in Deutschland viel stärker aktiv, als die Deutschen glauben.“

Cornelia Meyer berichtet: Den Satz wiederholt Saviano in vielen Interviews, die er mit deutschen Medien führt. In Deutschland werde die organisierte Kriminalität vollkommen unterschätzt, sagte er zum Beispiel Anfang des Jahres dem Deutschlandfunk.

Doch selbst die Mafiamorde 2007 in Duisburg oder die jüngsten Berichte um Mafiafälle in Erfurt haben die Deutschen scheinbar nicht aufgerüttelt. Gerade was Geldwäsche angeht, hat die Mafia hier jedoch oft leichtes Spiel.

Zum Thema Geldwäsche gibt es in Deutschland allerdings nur wenig Daten, insbesondere im Nicht-Finanzsektor….Businessinsider

/www.rabe-karikatur.de

Mafia-Geldwäsche im deutschen Immobiliensektor nimmt zu

Luxemburg Leaks, Panama Papers, Paradise Papers

Unternehmen zahlen in Luxemburg überraschend wenig Steuern. Oft wird der effektive Steuersatz auf wenige oder sogar unter ein Prozent gedrückt. Nun belegen zahlreiche Dokumente die absurden Tricks.

Steuerkaraoke mit Fabio De Masi

Die neue Videoserie mit Fabio De Masi über die Tricks der Konzerne, Mächtigen und Kriminellen.

Broschüre „Lux Leaks, Panama Papers & Co“
von Stefan Herweg zu Geldwäsche & Steuerdumping

Markus Grolik
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Frauen für Demokratie, Frauenrechte und Pressefreiheit in Europa

Von W-T-W Women and Finance herzlichen Glückwunsch
an Ska Keller und Sven Giegold. Demokratie muss aktiv verteidigt werden.
Ska Keller


Sven Giegold für die Grüne Europaliste. Wir bedanken uns für das Engagement gegen Korruption und Geldwäsche in Europa und wünschen weiterhin viel Erfolg

SPD gegen Korruption und Geldwäsche

Mehr über die Abgeordneten/ Europarlament
Das Europäische Parlament setzt sich aus 751 Abgeordneten zusammen, die in den 28 Mitgliedstaaten der erweiterten Europäischen Union gewählt worden sind. Seit 1979 werden die Abgeordneten für die Dauer von fünf Jahren in allgemeinen unmittelbaren Wahlen gewählt.

Harm Bengen
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Powerfrauen

 
Die Powerfrauen der Pharmazeutischen Wissenschaften.
 
 
Ehret die Frauen! Sie flechten und weben himmlische Rosen ins irdische Leben, meint Friedrich von Schiller in seinem Gedicht.
Würde der Frauen“. Schön und gut, doch das ist bei Weitem nicht alles, was sie können!

In seinen Dramen hat er Frauen beschrieben, die weder auf Rosen gebettet waren, noch solche ins Leben geflochten haben und die man heute als Powerfrauen bezeichnen würde: Maria Stuart, Johanna von Orleans, Gertrud, Tells Gattin, um nur drei zu nennen….Powerfrauen der Pharmazeutischen Wissenschaften 2008

 
Die Powerfrauen der Pharmazeutischen Wissenschaften
Eine Chronologie und Bestandsaufnahme. Von Hermann J. Roth
Veröffentlicht unter W-T-W

Geldwäsche bedroht die Sicherheit Europas

EU-Justizkommissarin Jourová
im Interview
Geldwäsche in der EU – Skandale sind „Warnung an alle anderen“

Věra Jourová warnt davor, dass schmutziges Geld die Sicherheit der EU bedrohe. Denn Geldwäsche sei oft verbunden mit anderen schweren Verbrechen.

EU-Justizkommissarin Věra Jourová sieht in den zahlreichen Geldwäsche-Skandalen der vergangenen Monate eine Bedrohung für Europa. „Es geht nicht mehr nur um den Finanzsektor, sondern um die Sicherheit der EU“, sagte sie dem Handelsblatt. Über Banken in Nordeuropa sei vor allem russisches Geld gewaschen worden. Damit stehe „die geopolitische Widerstandsfähigkeit der EU auf dem Spiel“. Geldwäsche sei zudem eng verwoben mit schweren Verbrechen wie Terroranschlägen, Menschenhandel oder Waffengeschäfte.

EU-Staaten, Aufsichtsbehörden und die Banken müssten „mehr als bisher gegen Geldwäsche tun“, mahnte Jourová. Die Skandale bei der niederländischen Großbank ING, der Danske Bank oder zwei lettischen Banken hätten der Reputation der jeweiligen Banken und dem Finanzsektor der betroffenen Länder schwer geschadet. „Das ist eine Warnung an alle anderen.“…Handelsblatt/ lesen Sie hier das ganze Interview:

Kritik an Geldwäsche-Register „Eine Datenmüllhalde

Paolo Calleri

UBS-Prozess: Milchbüchlein

Frankreichs Richter hadern mit dem «Milchbüchlein»
Im UBS-Prozess sorgen die früheren Praktiken der UBS für Irritation. Die französischen Angeklagten distanzieren sich von den Schweizern.

Was die französische Justiz der UBS vorwirft.In Paris steht die Grossbank wegen des Vorwurfs der Geldwäscherei und der illegalen Anwerbung von Kunden vor Gericht. Im Prozess in Frankreich dürfte auch das früher praktizierte Schweizer Private Banking am Pranger stehen.

Seit dem 8. Oktober wehrt sich die UBS vor der neuen Kammer für Finanzdelikte des Tribunal de Grande Instance in Paris gegen die Vorwürfe der französischen Justiz, wonach die Grossbank Geldwäscherei aus Erträgen von Steuerdelikten und illegale Kundenanwerbung auf französischem Boden betrieben hat. Das Thema ist komplex und politisch heikel, die Prozesstage lang und das Klima im halbleeren Saal unterkühlt. Aber die Sitzordnung im Gerichtssaal hat sich gelockert. Ein Angeklagter hat sich auf den bequemeren Stuhl zu den Journalisten gesetzt. Auch einige Anwälte sitzen nun im Pressebereich. Es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen.

In den letzten Tagen befragte das Gericht ehemalige französische UBS-Banker zu den Aufgaben und Abläufen in der französischen UBS-Einheit in den Jahren 2004 bis 2012. UBS France wird vorgeworfen, dem Mutterhaus «Beihilfe» zu den vorgeworfenen Delikten geleistet zu haben. In jenen Jahren hatte sich die UBS in Frankreich in einer Gratwanderung versucht: Indem sie die Filialen in Frankreich stärkte, versuchte sie sich einerseits auf die Zukunft einer Bankenwelt mit vorwiegend deklariertem «weissem» Geld vorzubereiten.

Andererseits wurde das Schwarzgeld-Geschäft mit der grenzüberschreitenden (Offshore-)Betreuung von französischen Kunden durch Schweizer Banker parallel weiterbetrieben…. NZZ