Was ist mit ZURN los?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Herri.

ZURN ist die Namenaktie der Zürich Versicherung, die – wie viele andere Aktien auch – jeweils im Frühjahr komische Sprünge vollzieht. Die Begründungen für diese Eskapaden sind aber sehr einfach. Wir zeigen sie Ihnen im heutigen Video.
Am Rechner
Videos Kategorie Finanzkompetenz

Wo leben die meisten Millionäre und die reichsten Frauen?

Deutschland hat 1,2 Millionen Millionäre. Und es werden immer mehr: 2011 zählten die Experten noch 951 000 Dollar-Millionäre in Deutschland. Ein Plus von 6,7 Prozent! Doch China könnte schon in diesem Jahr vorbeiziehen. Doch auch bei den Reichen gibt es Klassenunterschiede – superreich ist nur ein kleiner Teil.

Noch stärker gestiegen ist die Zahl der Reichen allerdings in China (plus 14,3 Prozent), Australien (plus 15 Prozent) und Südkorea (plus 10,9 Prozent). Eine klare Entwicklung: Der asiatisch-pazifische Raum holt auf. Aus diesen Ländern kommen immer mehr erfolgreiche Geschäftsleute.

Wenn die Zahl der Millionäre etwas über den Zustand einer Volkswirtschaft aussagt, muss sich Deutschland im globalen Wettstreit auf einen weiteren Rückschlag gefasst machen. Denn schon bald wird China die Position hinter den Vereinigten Staaten und Japan einnehmen und damit Deutschland vom Siegerpodest verdrängen.

Nirgendwo wächst die Zahl der Superreichen schneller als in der Volksrepublik. Laut des jährlichen „World Wealth Report“ der Unternehmensberatung Capgemini gibt es in China erstmals mehr als eine Million Millionäre. Es ist das vierte Land, das diese Schwelle übersteigt. Deutschland hatte sie im Jahr 2012 genommen.
Worldwealthreport
Die weltweit 15 reichsten Frauen mit einem selbstverdienten Vermögen von $53 Milliarden. WealthXhttp:/Wealthiest self made Women

Geldwäsche wird nicht konsequent bekämpft

Was geht uns Frauen die Geldwäsche an? Ganz einfach wir und unsere Kinder sind betroffen. Frauen und Kinder leiden unter Korruption

Kampf gegen Geldwäsche: Österreich landete fast auf Watchlist

Eine Großdelegation aus Wien hat die Antigeldwäscheeinheit FATF überzeugt, ihren Bericht zu Österreich zu entschärfen. Knapp entkam man der „grauen Liste“. So richtig paradiesisch war die Stimmung am Donnerstag nicht, im Paradise Hotel in der südkoreanischen Stadt Busan. Dort fand von Mittwoch bis Freitag die jährliche Plenarsitzung der bei der OECD angesiedelten Anti-Geldwäscheeinheit FATF statt (Financial Action Task Force on Money Laundering). Auf der Tagesordnung im Plenum: Die Debatte über den Berichtsentwurf der Geldwäschereibekämpfer, aus der nach der Einarbeitung der österreichischen Stellungnahme der Endbericht wird. Und: Österreich kam im Hotel Paradise gerade noch mit einem dunkelblauen Auge davon, hüpfte nur knapp von der Watchlist der FATF.
Watchlist angedroht berichtet Renate Graber:
Der Standard

BMF April 2016 Monatsbericht/ Seite 6  Steuerbetrug, trickreiche Steuervermeidung und Geldwäsche konsequent bekämpfen

Corruption Reports: W-T-W Women and Finance Corruption
Money Value Transfer Services FATF: Guidance for Risk- Based Approach

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

Harm Bengen
www.w-t-w.org/en/harm-bengen
www.harmbengen.de

Weitere umfassende Informationen zum Thema Geldwäsche finden Sie bei
W-T-W Women and Finance mit dem Suchbegriff:
Suchen: Geldwäsche

Was tun, wenn die Währung rasant an Wert verliert?

Pfund crasht, Aktien brechen ein. Das war ein „Schwarzer Freitag“ an den Finanzmärkten. Vertrauensschock für die Märkte. Die Anleger sind durch das Ergebnis des britischen Volksentscheids verunsichert und tendieren zu erratischem Verhalten. Zurecht, denn der Volksentscheid gleicht einem Misstrauensvotum in die Wirtschafts-, Finanz- und auch Geldpolitik der vergangenen Jahrzehnte.

Was tun, wenn die eigene Währung rasant an Wert verlieren könnte? Man sollte sie möglichst in eine sichere Fremdwährung umtauschen.

Das britische Pfund hat in den vergangenen Wochen schon stark an Wert verloren. Die Sparer sorgen sich offenbar und laufen in die Postfilialen, um ihr Geld in Euro oder Dollar umzutauschen. Der Geldwechsel in Großbritannien ist teilweise eingeschränkt.

Der britische Reiseveranstalter Thomas Cook hat am Freitag seinen Geldwechsel im Internet geschlossen, wie Financial Times schreibt. Das Unternehmen reagierte damit nach eigener Darstellung auf eine ungewohnt hohe Nachfrage nach ausländischer Währung – insbesondere Euro.

Für die öffentlichen Wechselstuben von Thomas Cook gilt ein Umtausch-Limit von 1000 Pfund Sterling. Dies kommt faktisch einer Kapitalverkehrs-Kontrolle gleich. Bereits gestern bildeten sich lange Schlangen vor den Wechselstuben, weil Bürger Pfund in Euro umtauschen wollten. Sie dürften ein besseres Geschäft gemacht haben, als jene, die am Freitag wechselten, als der Wechselkurs des Pfund auf ein 30-Jahre-Tief absackte.

HOWARD McWILLIAM www.howardmcwilliam.com

HOWARD McWILLIAM
www.howardmcwilliam.com

Kommentar zum Brexit

Ein gelungener Kommentar von Elmar Theveßen, stellvertr. ZDFChefredakteurElmar Theveßen, stellvertr. ZDFChefredakteur

Ein schlechter Tag – tönten heute einige Spitzenpolitiker. Das – mit Verlaub – ist Blödsinn. Wäre es ein knapper Sieg der Brexit-Gegner, dann würde wohl alles so weiterlaufen wie bisher. Ein paar Extrawürste für die Briten. Abgehakt. Nein, es ist eine Riesenchance, wir müssen handeln, uns darauf besinnen, wer wir in Europa sind und sein wollen.

Viele tun so, als würden Frieden, Freiheit, Stabilität und Wohlstand vom Himmel fallen, wenn Nationalismus wieder das Sagen hat. Dabei hat gerade die Absage an den Nationalismus Europa freier, friedlicher, erfolgreicher gemacht. Die Solidar- und Wertegemeinschaft ist dafür die Voraussetzung, aber wir – allen voran unsere Politiker – haben sie zu einem schönen Etikett verkommen lassen. Jeder durfte es sich aufkleben, ohne ihm gerecht zu werden.

Wir brauchen einen Reset
Stabilitätsregeln aufweichen – kein Problem. Bilanzen frisieren, um in die Währungsunion zu kommen – kein Problem. Länder mit der Flüchtlingsproblematik allein lassen – kein Problem. Und wenn in Ungarn, Polen, Tschechien teils rassistische Parolen von Staats- und Regierungschefs verbreitet werden – wo sind dann die Werte? Das Fundament der Europäischen Union ist zugemüllt – wir brauchen einen Reset:

Solidarität und Werte müssen gemeinsam mit den Bürgern definiert, akzeptiert und für alle dann verbindlich sein. Nicht nur bei schönem Wetter, sondern immer. Für die Menschen muss eine EU erfahrbar sein, die dazu beiträgt, ihr Leben zu verbessern.

Vergessen wir nicht, wer wir sind
Das hat die Kanzlerin heute gesagt und hinzugefügt, dass wir in einer globalisierten Welt nur bestehen können, wenn wir sie gemeinsam mitgestalten. Das bedeutet Solidarität und Werte auch im Umgang mit den Flüchtlingen und den Menschen in aller Welt. Wir brauchen keine „Wir sind wieder wer“-Arroganz, wie sie Rechtsausleger von Ukip bis zur AfD fordern, sondern die Klarheit, „wer wir sind“.

„Vergessen Sie nicht, wer Sie sind!“, so hat US-Präsident Obama in seiner Rede bei der Hannover-Messe im April die Europäer beschworen. „Sie sind die Erben des Ringens um Freiheit! Sie sind Europa – geeint in der Vielfalt, geleitet von den Idealen, die die Welt erleuchten, und stärker, wenn Sie geeint zusammenstehen.“ Dem ist nichts hinzufügen.
Heute.de

Nel Ioan Cozacu www.w-t-w.org/en/nel-ioan-cozacu www.nelcartoons.de

Nel Ioan Cozacu
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Brexit und was nun?

Die Würfel sind gefallen: Grossbritannien stimmt für den Austritt aus der Europäischen Union. Nach Auszählung von über 30 Millionen Stimmen führen die EU-Gegner mit einer Differenz von über 1 Million.

Britisches Pfund fällt auf 31-Jahres-Tief. Die britische Währung verliert gegenüber dem US-Dollar mehr als 16 Cent an Wert – so viel wie nie zuvor an einem Tag. Ein Vorgeschmack auf das, was der Wirtschaft nach einem Brexit droht.

Der Dollar könnte dauerhaft an Wert gewinnen, was den ohnehin fragilen Wirtschaftsaufschwung in den USA weiter belasten würde. Bank von England müsste vermutlich Leitzinsen senken. Anleger flüchten in Schweizer Franken. Britische Banken brechen an Börse in Hong Kong ein.

Wie geht es jetzt weiter? Die Verhandlungen über das künftige Verhältnis zwischen der EU und Großbritannien dürften sich jahrelang hinziehen. Ein Blick auf den Zeitplan…
Spiegel.de

Brexit und Flucht

Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern

Gender Pay Gap: Kein Grund, sich zurückzulehnen – für niemanden

Derzeit erhitzt ein Thema die Gemüter, wie es zuletzt höchstens TTIP geschafft hat –
das Thema „Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern in Deutschland“. Kein
Wunder: der Verdienst ist in Deutschland ein Tabu-Thema, und mit „Ungleichheit“
führt manch einer allzu schnell das Wort „Ungerechtigkeit“ im Munde. Es lohnt sich
aber, mehr noch: die Wichtigkeit des Anliegens erfordert es, einen kühlen Kopf zu behalten und genau hinzusehen… Beim Gehalt von Frauen sieht Deutschland schlecht aus
HWWI
Gender Pay
Lohnungleichheit

Altersvorsorge Frauen verzichten oft auf private Absicherung

Altersvorsorge: Damit die Sorglosigkeit auch im Alter anhält, sollte die Vorsorge bereits in der Jugend ein Thema sein.

Frauen verzichten oft auf private Absicherung. Nicht nur viele Frauen in der Schweiz sorgen entweder überhaupt nicht vor.  Oder ohne die dritten Säule des Altersvorsorgesystems nicht genügend für das Alter vor und verlassen sich auf AHV und Pensionskassen.

Zwei Drittel der Männer, aber nur 56% der Frauen in der Schweiz sorgen in der dritten Säule des Altersvorsorgesystems für das Alter vor. Vor allem Frauen, Geringverdiener und Schichten mit tieferer Bildung seien von einer drohenden Vorsorgelücke betroffen, teilte der Finanzdienstleister Moneypark am Montag mit. Die Ergebnisse beruhen auf einer Umfrage der Gesellschaft GfK unter rund 1000 Personen im Februar in der Deutsch- und der Westschweiz. Als Grund geben die Personen, die nicht in der dritten Säule vorsorgen, am häufigsten an, sie verfügten über zu wenig Wissen. Andere halten AHV und Pensionskasse für ausreichend, wiederum andere hingegen sehen ihre Immobilie als Vorsorge für das Alter.
Schweizer riskieren Vorsorgelücke

Ist Donald Trump bald pleite?

Trump hat kein Geld mehr. Die jüngsten Finanzberichte der Wahlkampagnen sind niederschmetternd für Donald Trump. Offenbar gelingt es ihm nicht einmal ansatzweise, genügend Spenden einzusammeln. Was, wenn Donald Trump pleite ist? Die Republikanische Partei steht unter Schock. Die Trump-Kampagne liefert nichts: keine Organisation, keine Strategie, keine Werbung, kein Geld.

Die höchsten Ausgaben der Trump-Kampagne (für die der Partei später Rechnung gestellt wird) gehen an Trump selbst: 350’000 Dollar für den Trump-Privatjet, 500’000 Dollar an Trump-Hotels. Die nächstwichtigste Investition: 200’000 Dollar für Hüte. Das Netz witzelt, die Trump-Kampagne sei ein Huthandelsunternehmen.

Dagegen hat Hillary Clinton 700 Leute an Bord, betreibt ein Trump-feindliches Dauerfeuer von TV-Spots in Swing-Staaten, baut Wahlhelferzentren auf und hat 42 Millionen in der Kriegskasse.

Zwar gibt es ein paar Erklärungen. Trump verlangte, man solle ihn für die «schlanke Organisation» loben. Und dass Grossspender nichts geben, erklärte Trump, dass er seine Kollegen doch nicht anrufe, um um Geld zu betteln.

Anfang Juni hatte Trumps Kampagne nur 1,3 Millionen Dollar an Reserven – lächerlich wenig für einen Hauptwahlkampf um das wichtigste Amt der Welt. Hillary Clinton hatte stattdessen stattliche 42 Millionen auf der hohen Kante. Deshalb kann sie sich auch einen fast zehnmal so großen Mitarbeiterstab leisten. Trumps Wahlkampfausgaben sind wegen Finanzknappheit im Mai sogar geringer ausgefallen als im April. Statt Gas zu geben, musste er also aufs Bremspedal drücken. Kurios ist, dass mehr als eine Million seiner Ausgaben im Mai zurückfloss an Unternehmen, die Trump selbst gehören, Ausgaben für sein Flugzeug oder die Anmietung von Räumlichkeiten in seinen Golfklubs und Hotels zum Beispiel. Am Dienstag deutete Tump an, dass er seinen Wahlkampf zur Not weiter größtenteils aus der eigenen Tasche finanzieren könnte. „Wenn es nötig ist, könnte ich unbegrenzte Mittel zur Hand haben, weil ich mein eigenes Geld einsetzen würde, wie ich es schon während der Vorwahlen getan habe, als ich über 50 Millionen ausgegeben habe“, sagte Trump. Experten sind der Meinung, dass Trump mindestens 500 Millionen Dollar brauchen wird, um zumindest eine rudimentäre Wahlkampforganisation auf die Beine zu stellen…
Tagesanzeiger.ch
Lücken in Wahlkampf Finanzierung

Analyse von Trumps Vorschlägen zur Steuerpolitik, zur Handelspolitik, zur Einwanderung und Ausgabenpolitik.
Studie von Moody’s Analytics: June 2016 The Macroeconomic Consequences of Mr. Trump’s Economic Policies

Donald Trump

Bundesverfassungsgericht billigt Draghis Euro-Rettung

  • Die Verfassungsrichter in Karlsruhe weisen Klagen gegen ein Anleihenkaufprogramm der EZB zurück.
  • Die in Frankfurt angesiedelte Zentralbank hatte 2012 angekündigt, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenstaaten zu kaufen, um den Euro zu retten.
  • Die Richter entschieden nun, dass sie damit nicht ihr Mandat überschritten hat, nannten aber Bedingungen für ein solches Vorgehen.

Das Bundesverfassungsgericht hat mehrere Klagen gegen das sogenannte Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank EZB abgewiesen, seine Durchführung aber unter Bedingungen gestellt. Die EZB darf also im Ernstfall mit deutscher Beteiligung Euro-Krisenstaaten durch Staatsanleihenkäufe stützen.
Verfassungsbeschwerden und Organstreitverfahren gegen das OMT-Programm der Europaeischen Zentralbank erfolglos

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

Harm Bengen
www.w-t-w.org/en/harm-bengen
www.harmbengen.de