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Millionenteure Misswirtschaft in Asylunterkünften
Wirtschaftsprüfer hatten dem Lageso bereits im vergangenen Jahr schwere Mängel bei der Vergabe von Asylunterkünften nachgewiesen. Daraufhin hatte der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses einen Bericht zu möglichen finanziellen Schäden für Januar 2016 gefordert.
Bei der Suche nach Flüchtlingsunterkünften soll dem Land Berlin ein finanzieller Schaden in Millionenhöhe entstanden sein. Es heißt das umstrittene Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) habe durch unwirtschaftliches Verhalten Schäden von mindestens 1,6 Millionen Euro verursacht. Weitere mögliche Einbußen in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro seien noch zu prüfen.
Konkret geht es um den Zeitraum von Januar 2010 bis Juli 2015. Vier erfahrene Wirtschaftsprüfer der Berliner Finanzämter sollen innerhalb von vier Monaten jegliche Unterlagen gesichtet haben. Insgesamt seien das etwa 200 Aktenordner zu 66 Einrichtungen der Flüchtlingsunterbringung gewesen.
Prüfer monieren falsche Berechnungen. Bei der Prüfung seien dem Bericht zufolge chaotische Verhältnisse beim Lageso festgestellt worden.
Bericht ueber millionenteure Misswirtschaft im Lageso
Milliardengeschäft für Versicherungen = Verlust für Steuerzahler?
Wie Dobrindt, Schäuble und Gabriel den deutschen Versicherungen ein Milliardengeschäft verschaffen. Weit über 50 Milliarden Euro, so schätzen Experten, sind inzwischen nötig, um die Infrastruktur in Deutschland wieder flott zu machen. Marode Straßen, Brücken, Schulen – die Liste ist lang. Doch obwohl der Staat selbst so günstig wie nie an frisches Geld kommen könnte, setzt man auf ein von der Versicherungswirtschaft teuer finanziertes Ausbauprogramm.
Weit mehr als 50 Milliarden Euro – soviel soll nach Schätzungen die Sanierung unserer maroden Verkehrsinfrastruktur kosten. Überall bröselt es: Fast jede fünfte Autobahn ist in einem bedenklichen Zustand. Um das zu stemmen, plant die Bundesregierung, eine eigene Gesellschaft zu gründen, mit privaten Investoren. Doch das scheinbar clevere Finanzierungsmodell entpuppt sich bei genauer Betrachtung als teure Mogelpackung! Profiteure sind vor allem die ohnehin gut situierten Versicherungskonzerne.
Die Versicherungskonzerne, sie schwimmen im Geld: Über Jahre haben sie sich mit der privaten Altersvorsorge und anderen Geschäften eine goldene Nase verdient: „Voll ganz gesichert“ haben sie sich damit Milliarden – nur wohin mit dem ganzen Geld. in Zeiten niedriger Zinsen müssen dringend attraktive Investments her.
Der oberste Lobbyist der Versicherungsbranche weiß auch schon, wo die zu finden sind: In der maroden Infrastruktur. 40 Milliarden kann er dem Staat anbieten, eine hübsche Summe:
Kontraste Milliardengeschäft für Versicherungen
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Unternehmensstudie: Mehr Frauen, mehr Gewinn
Eine Untersuchung von 22.000 Firmen aus 91 Ländern hat ergeben: Je höher der Frauenanteil, desto höher der Gewinn. Für einen nachhaltigen Erfolg ist es demnach wichtig, Frauen während ihrer gesamten Firmenkarriere zu fördern und vor allem die zweite und dritte Führungsebene mit ihnen zu besetzen. Eine feste Quote steigert die Profitabilität dagegen nicht.
Wie läuft es in einem Unternehmen, deren Führungspositionen vor allem von Männern besetzt sind? Vergleichsweise schlecht, wenn man einer Studie des Washingtoner Peterson Instituts glaubt (hier der Link zum englischsprachigen PDF): Je höher der Frauenanteil, desto höher ist demnach der Profit. Die Autoren bringen es auf eine einfache Faustformel: Steigt der Frauenanteil von null auf 30 Prozent, steigt der Nettogewinn um 15 Prozent.
Nicolai Kwasniewski berichtet: Ausgewertet wurden Daten von 22.000 Unternehmen aus 91 Ländern. Im Management dominieren demnach die Männer: 60 Prozent der Firmen hatten keine weiblichen Vorstandsmitglieder, mehr als die Hälfte keine Frauen in der darunterliegenden Führungsebene. In einem Drittel der Firmen gab es im Untersuchungsjahr 2014 überhaupt keine Frauen in Top-Positionen.
Mehr Frauen, mehr Gewinn
Vertreibung aus dem Paradies
Abenteuerliche Kursverluste. Börsen weiter in der Abwärtsspirale
Die Anleger brauchen bei der Vertreibung aus dem Paradies starke Nerven. Nach dem Strohfeuer vom Mittwoch verlieren die Aktien wieder deutlich, vor allem die Finanzwerte und die Papiere zyklischer Unternehmen.
Die europäischen Börsen erleben eine Horrorwoche. Die Anleger brauchen derzeit starke Nerven. Denn nach der fulminanten Kurserholung vom Mittwoch tendieren die Börsen am Donnerstag wieder sehr schwach. Der Swiss-Market-Index liegt am am Nachmittag mit einem Minus von 2,1% bei 7567 Punkten, der DAX verliert 2,2% und der Euro-Stoxx-50-Index sogar 3,1% auf 2701 Zähler.
Erneut stehen die Aktien der Banken unter Druck. Die Kursentwicklung knüpft an den Abwärtstrend der vergangenen drei Monate an, in welchen die Papiere grosser Finanzunternehmen wie der Credit Suisse, der Deutschen Bank und vor allem auch der italienischen und griechischen Banken zwischen 47% und 90% ihres Wertes verloren hatten.
Finanzwerte wieder deutlich unter Druck
Allein am Donnerstag geben die Papiere der Eurobank Ergasias auf tiefem Niveau um 12% nach, die der Alpha Bank um gut 7%, die der Société Générale um 11,2%, die der Credit Suisse um 8,4% und jene der Deutschen Bank um 4,8%. Diese willkürliche Auswahl schwacher Bankenwerte in Europa zeigt, dass das Misstrauen der Anleger in die Qualität der Institute derzeit ziemlich ausgeprägt ist und dass die Erholung vom Mittwoch möglicherweise nur ein Strohfeuer war.
Konjunktur Was ist das?
Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.
Wirtschaftliches „Wohlergehen“ von Ländern oder Regionen wird in unseren Breitengraden durch die Veränderungen des (realen) BIP gemessen, eben die Konjunktur. Das heutige Video erläutert das in der Öffentlichkeit und den Medien oft verwendete Konzept und beleuchtet es kritisch.
Videos Kategorie Finanzkompetenz
Frauen und Macht
Frauen sind auf permanenten Überperfektionismus gepolt und fühlen sich dabei oft frustriert und machtlos. Die Philosophin Rebekka Reinhard rät stattdessen zum Mächtigsein und erklärt, wie Sie zur wahren „Chefin“ werden. Handelsblatt
Frauen brauchen zum Maechtigsein keine Pumpgun / PDF
Wie Frauen Macht als Schlüssel zu Freiheit und Glück nutzen können, zeigt Bestsellerautorin Rebekka Reinhard mit alltagstauglichen philosophischen Strategien.
Liebt euch selbst und die Welt wird euch lieben.
Notenbanken Gehilfen der Börse?
Erhöhungen der Leitzinsen sind schlechte Nachrichten für Aktien und Obligationen, Leitzinssenkungen gute. Auch wenn dieses Ergebnis nicht unerwartet kommt, geben neue Daten interessante Einblicke.
Michael Ferber berichtet: Das Fed habe historisch gesehen bereits sieben Mal eine einzelne Zinserhöhung vorgenommen, der dann aber keine weiteren mehr folgten. Leitzinserhöhungen sind schlechte Nachrichten für die Renditen von Aktien und Obligationen, Leitzinssenkungen gute. Auch wenn dieses Ergebnis nicht unerwartet kommt, geben neue Daten der London Business School (LBS) doch interessante Einblicke in die Auswirkungen der Geldpolitik auf die Performance von Anlageklassen. So erzielten US-Aktien während Zinserhöhungszyklen im Zeitraum 1913 bis 2015 Realrenditen von durchschnittlich 4,9% pro Jahr – sanken die Leitzinsen, waren es hingegen 8,8%. Die Performance von Obligationen lag in Phasen, in denen die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Zinsen erhöhte, sogar im Durchschnitt mit 0,2% im Minus. Während Zinssenkungszyklen erzielten Anleihen hingegen reale Renditen von im Durchschnitt 5%. Dies zeigt die neueste Ausgabe des jährlich publizierten Renditen-Jahrbuchs der LBS in Zusammenarbeit mit Credit Suisse Research…
Notenbanken als Gehilfen der Boerse

Kurszerfall bei Hoffnungsträger der E-Mobilität
Tiefer gelegte Tesla-Titel. Die Titel des Elektroautoherstellers Tesla haben in sechs Monaten einen Drittel des Werts verloren. Einer der Gründe hierfür ist ein Makel, der den Aktien immer noch anhaftet.
Michael Schäfer berichtet: Die Titel des Elektroautoherstellers Tesla haben in sechs Monaten einen Drittel des Werts verloren. Selbst den grössten Optimisten dürfte inzwischen klar sein, dass der Wind an den Aktienmärkten gedreht hat. Zwar ist noch nicht ausgemacht, ob die im Frühjahr 2009 begonnene Hausse nicht doch noch ihre Fortsetzung finden wird. Unbestritten ist aber, dass die derzeitigen Turbulenzen die ungemütlichsten seit Jahren sind.
Besonders unter die Räder gekommen sind in den vergangenen Monaten die Valoren von Rohstoff- und Energiefirmen, aber auch die Kurse vieler Banken haben kräftig Federn gelassen. Arg zurechtgestutzt wurden aber auch manch andere Titel, die nicht in dieses Raster passen. Zu diesen zählen etwa die Papiere des Herstellers von Elektroautos Tesla. Mitte 2015 notierten die Aktien des vom visionären und erfolgreichen Entrepreneur Elon Musk gegründeten Unternehmens noch nahe ihrem Höchststand. Seither haben sie rund einen Drittel ihres Wertes eingebüsst und damit gut doppelt so viel wie der amerikanische S&P-500-Automotive-Index im gleichen Zeitraum.
Schwierigkeiten beim Anlauf der Produktion
Woran liegt es, dass die Valoren des prominentesten Hoffnungsträgers der E-Mobilität so stark eingebüsst haben? Zum Vergleich: Auch wenn die Kursabschläge schon einmal grösser waren, haben sich die Papiere des vom Abgasskandal geschüttelten VW-Konzerns seit Bekanntwerden der Missstände etwa in der gleichen Grössenordnung verbilligt. Von einem Desaster wie bei VW ist Tesla weit entfernt, aber auch dort lief jüngst nicht alles rund…
Kurszerfall bei Hoffnungstraeger der E-Mobilitaet
Rekordhoch bei Deutschlands Exporten
Ungeachtet der schwachen Weltkonjunktur hat die deutsche Wirtschaft 2015 einen Exportrekord erreicht. Die Ausfuhren wuchsen um 6,4 Prozent. Die meisten Waren wurden ganz in der Nähe verkauft.
„Made in Germany“ ist trotz schwächelnder Weltwirtschaft gefragt. Deutschlands Exporte haben im vergangenen Jahr ein neues Rekordhoch erreicht. Die Unternehmen führten 2015 Waren im Wert von fast 1,2 Billionen Euro aus, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden aufgrund vorläufiger Berechnungen mitteilte. Das waren 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
Auch die Importe und der Außenhandelsüberschuss erreichten demnach neue Rekordwerte. Eingeführt wurden Waren im Wert von 948 Milliarden Euro, ein Plus von 4,2 Prozent zum Vorjahr. Die Außenhandelsbilanz schloss laut Statistik mit dem bislang höchsten Überschuss von 247,8 Milliarden Euro. Der bisherige Höchstwert lag 2014 bei 213,6 Milliarden Euro.
Die meisten Waren aus Deutschland gingen in Länder der Europäischen Union, und zwar im Wert von knapp 694 Milliarden Euro. Das waren 7,0 Prozent mehr als im Vorjahr. In Staaten außerhalb der EU führten die deutschen Unternehmen laut Statistik Waren im Wert von knapp 502 Milliarden Euro aus, das war ein Plus von 5,6 Prozent…
Deutschlands Exporte erreichen neues Rekordhoch



