Schuldeingeständnis der Schweizer UBS Bank

UBS muss die Kröte schlucken

Für die Manipulationen am Devisenmarkt und den neu aufgerollten Libor-Skandal muss die UBS offenbar weniger hohe Bussen bezahlen als befürchtet. Kaum zu vermeiden ist dafür ein Schuldeingeständnis.

Die UBS steht nun offenbar mit dem US-Justizdepartement im Fall um Devisenmanipulationen und auch im neu aufgerollten Libor-Skandal kurz vor einer Einigung.

Presseberichten zufolge sollen Details zu diesem Vergleich am kommenden Mittwoch publik gemacht werden. Es wird mit einer Gesamtbusse von bis zu einer Milliarde US-Dollar gerechnet…

Gleichzeitig werde sie sich im Fall um die Zinsmanipulationen schuldig bekennen müssen, heisst es im Artikel. Die UBS meldete sich zwar als erste Bank bei der Justiz und erhielt Kronzeugenstatus, der das Schuldeingeständnis eigentlich hätte verhindern sollen.

Doch habe nun die US-Senatorin Elizabeth Warren das Justizdepartement unter Druck gesetzt. Experten gehen davon aus, dass bei einem weiteren grossen Vergehen, die UBS in den USA ihre Lizenzen verlieren könnte.
Schuldeingestaendnis- UBS muss die Kröte schlucken
Warren the Warrior Search W-T-W Honoree Elizabeth Warren on our English site.

Kurs / Cash Flow: Was ist das?

PCF was ist das ? price/cash flow
Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Manchmal ist es hilfreich, einen ganzen Strauss von fundamentalen Kriterien zur Beurteilung einer Aktienmarktentwicklung heranzuziehen. In solchen Fällen sollte auch das Kurs/Cash Flow Verhältnis befragt werden. Wir erklären das Konzept und dessen Anwendung.
Cash Flow

Sprachrohr der Versicherungswirtschaft

Nicht nur in der Schweiz sind Parlamentarier auch Lobbyisten. Mehrere National- und Ständeräte haben undurchsichtige Verbindungen.

Mit mehr Transparenz versuchten Parlamentarier mit verschiedenen Vorstössen zu verhindern, dass Politiker als Marionetten geheimer Geldgeber gelenkt werden. Einen neuen Anlauf für mehr Transparenz über die Abhängigkeit der schweizer Bundesparlamentarier nimmt CVP-Nationalrätin Kathy Riklin. Sie reicht einen Vorstoss ein, der die Politiker dazu verpflichtet zu deklarieren, in wessem Sold sie stehen. Es sollen sämtliche Arbeitgeber ausgewiesen werden müssen – selbst wenn Parlamentarier nur ein Mandat der Firma inne haben.
Ich bin ein Sprachrohr der Versicherungswirtschaft

www.gore-g-toons.de

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Wer bestimmt das Auf und Ab des Ölpreises?

Die unbekannte Macht auf den globalen Ölmärkten

Das Opec-Kartell, die USA oder Russland: Wer bestimmt das Auf und Ab des Ölpreises? Neueste Zahlen offenbaren einen vierten bedeutenden Mitspieler. Einen, der womöglich mächtiger ist als alle anderen.

Nando Sommerfeldt und Holger Zschäpitz berichten: Die Volksrepublik China hat inzwischen offiziell die USA als weltgrößten Importeur von Erdöl den Rang abgelaufen. Im April kaufte China mit nahezu 7,4 Millionen Barrel pro Tag erstmals mehr ein als die USA mit 7,2 Millionen Barrel, wie aus Daten hervorgeht, welche die Nachrichtenagentur Reuters in dieser Woche veröffentlicht hat.

Die Entwicklung ist durchaus bemerkenswert, denn das Wachstum der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft ist ins Stottern geraten, sodass eine nachlassende Ölnachfrage erwartet worden war. Doch die niedrigen Ölpreise und eine Reihe von Zinssenkungen zur Konjunkturförderung haben die Nachfrage offenbar angekurbelt.

Chinas überraschend großer Öldurst könnte auch die rätselhafte Entwicklung bei den Energiepreisen in den vergangenen Monaten erklären. Nachdem die Notierungen für das Fass bis auf 40 Dollar für die US-Ölsorte WTI und 42 Dollar für die Nordseesorte Brent eingebrochen waren, hatten sich die Preise wieder kräftig erholt. Inzwischen kostet Brent wieder 67 Dollar und WTI knapp 60. Das hat die Frage aufgeworfen, wer letztlich die Preise an den Energiemärkten dominiert.
Die unbekannte Macht auf den globalen Oelmaerkten
Chinas Oelverbrauch

Schweiz wieder willfähriger Helfer der Geldwäsche

Fall Markwalder:  Hinter der Kasachstan-Affäre steht ein Clan-Krieg

Seit 25 Jahren in Kasachstan an der Macht: Präsident Nasarbajew im Februar 2015 auf kasachstan-nasarbajeweinem Poster. Markus Häfliger berichtet: Die Kasachstan-Connection, die mehrere Schweizer Politiker und Lobbyisten in arge Bedrängnisgebracht hat, ist ein Nebeneffekt einer Auseinandersetzung in der kasachischen Elite. Die Hintergründe des Falls Markwalder.
Über 5000 Kilometer liegt Kasachstan von der Schweiz entfernt. Und doch haben die Zustände in diesem Land Auswirkungen, die derzeit die Schweizer Innenpolitik erschüttern. Mehrere Politiker und Lobbyisten haben sich in die kasachischen Auseinandersetzungen verwickeln lassen.

Publik wurde diese Kasachstan-Connection aufgrund von E-Mails, die im Internet publiziert worden sind. Hinter alledem steht eine Fehde, die seit Jahren in der kasachischen Elite tobt. Auf der einen Seite stehen der Familienclan von Staatschef Nasarbajew und die kasachische Justiz, auf der anderen Seite Politiker und Oligarchen, die Nasarbajew einst nahestanden, ihn heute aber kritisieren. Mehrere von ihnen sind in den letzten Jahren aus Kasachstan geflohen. Die Schweiz kam ins Spiel, weil einer von ihnen, Viktor Chrapunow, Genf als Ziel seiner Flucht auserkoren hat.

Kasachstan lässt sich die Verfahren gegen Abljasow, Chrapunow und andere Exil-Kasachen Millionen kosten. Der Staat hat in mehreren westlichen Ländern nicht nur die teuersten Anwälte engagiert. Zusätzlich wurden Lobby-Spezialisten beauftragt, auf inoffiziellem Weg Druck auf die Behörden der jeweiligen Länder zu machen. In der Schweiz haben oder hatten folgende Kanzleien und Agenturen Mandate aus Kasachstan: die Zürcher Anwaltskanzlei Homburger, Alt-Botschafter Thomas Borer, die PR-Agentur Burson-Marsteller sowie der private Nachrichtendienst Arcanum.

Aber auch die kasachischen Dissidenten verfügen über dekorierte Anwälte und Berater. So hat Chrapunow Lalive, eine der ersten Adressen unter den Genfer Anwaltskanzleien, sowie den PR-Berater Marc Comina engagiert.

Auch der Genfer Anwalt und FDP-Nationalrat Christian-Luescher
Christian Lüscher hat ein Anwaltsmandat der Chrapunows.

Hinter der Kasachstan-Affäre steht ein Clan-Krieg
Schweiz wieder willfähriger Helfer der Geldwäsche

Zweistelliges Wachstum bei nachhaltigen Anlagen

In der Schweiz sind die unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien verwalteten Vermögen 2014 auf 71,3 Mrd. Fr. gestiegen. Gemäss einer vom Forum Nachhaltige Geldanlagen für die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz erstellten Studie entspricht dies einem Plus von 26% gegenüber dem Vorjahr und bedeutet den dritten zweistelligen Zuwachs in Folge. Allerdings sind in diesen Zahlen nicht nur Nettozuflüsse, sondern auch Wertsteigerungen enthalten. Fast alle in der Schweiz nachhaltig verwalteten Vermögen entfallen auf die Anlageklassen Aktien (66%) und Anleihen (25%), die 2014 grosso modo beide eine positive Performance aufgewiesen haben.

Marktanteil gesteigert
Insgesamt setzt sich der Trend zu nachhaltigen Anlagen damit fort, jedoch auf eher bescheidenem Niveau. Bei Anlagefonds wurde der Marktanteil gegenüber 2013 von 3,8% auf 4% gesteigert.
Nachhaltige Anlagen mit zweistelligem Wachstum

www.w-t-w.org/en/heinz-schwarze-blanke/

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PB, Buchwert: Was ist das?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Neben dem Kurs/Gewinn-Verhältnis geben die Kursniveaus relativ zu den Buchwerten einen interessanten Hinweis auf die fundamentale Bewertung des Aktienmarktes. Wir erklären das Konzept und dessen Anwendung.
Kurs-Buchwert-Verhältnis Mehr Finanzkompetenz

Griechenland Mitgliedstaat der New Development Bank?

Entwicklungsbank der Brics-Staaten: Moskau lockt Griechenland vom IWF weg

Griechenlands Ministerpräsident Tsipras: „Nette Überraschung“ aus Moskau
Giorgos Christides berichtet: Griechenland geht das Geld aus. Russland möchte das Land nun zum Mitglied der Entwicklungsbank der Brics-Staaten machen. Von dort könnten neue Kredite kommen. Ministerpräsident Tsipras findet die Idee verlockend.

Die griechische Regierung denkt über einen Vorschlag aus Moskau nach, Mitgliedstaat der New Development Bank zu werden. Die Entwicklungsbank haben die Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, die landläufig unter dem Kürzel Brics firmieren, 2014 als Alternative zur Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gegründet.
Der stellvertretende russische Finanzminister Sergej Storchak hat Griechenland in einem Telefongespräch mit Tsipras am Montag zu einer Mitgliedschaft eingeladen. Mitglieder der griechischen Regierung bestätigten SPIEGEL ONLINE, dass Tsipras dem Vorschlag aufgeschlossen gegenüberstehe. Ein Regierungsbeamter bezeichnete die Idee als „nette Überraschung“.
Entwicklungsbank der Brics-Staaten- Moskau lockt Griechenland vom IWF weg
AIIB

Siehe hierzu:
Die asiatische Investitionsbank AIIB vor der Gründung

Negativzinsen, Bargeldverbot was noch in der Repression?

“Also das konnte doch wirklich keiner kommen sehen!” Den Spruch kennen Sie sicher auch, nicht wahr? Daher dachte ich mir, dem etwas entgegentreten zu müssen.

Zweistellige Negativzinsen, Bargeldverbot: Was könnte uns noch alles an Repression drohen? Jürgen Ott berichtet: An den Iden des März hatte ich bereits über die kommende Weltrezession und den Preisverfall der Immobilien das nächste Vierteljahrhundert hindurch berichtet. Leider ist das beileibe noch nicht alles, was uns droht (und bitte – ich bin ein grundsätzlich positiv eingestellter und optimistischer Mensch, das sollten Sie beim Lesen nicht völlig ausser acht lassen).

Wobei ich leicht zerknirscht zugeben muss, dass selbst meine Wenigkeit noch bis vor kurzem noch nicht alles an möglichen Schandtaten seitens Zentralbanken und Regierungen auf dem Radar hatte – die Negativzinsen flogen mir offenkundig zu tief heran.

Dabei ist doch alles so schön schlüssig.

Die Zentralbanken–/Regierungspropaganda verkauft uns Volk das zwar als neuerliche Rettung unserer (Export-)Wirtschaft, als Heilmittel gegen einen zu starken Franken. Doch in Tat und Wahrheit geht es dabei nur schon wieder um die nächste Rettung der Banken – quasi vorsorglich.

Denn – das sollte inzwischen dank Dr. Meyer auch dem Allerletzten klar geworden sein – die SNB hat gar kein Geld “gedruckt”, um die Euros zu Höchstkursen jahrelang aufzukaufen. Nein, sie hat sich bei unseren Banken unsere Franken-Spareinlagen dafür ausgeliehen.
Zweistellige Negativzinsen, Bargeldverbot- Was koennte uns noch alles an Repression drohen
Negativzinsen

Investieren Männer besser als Frauen?

Auswertung von rund einer halben Million Privatanlegerdepots der DAB Bank zeigt: Männer erzielten in den beiden vergangenen Jahren eine höhere Rendite als Frauen. Risikobereitschaft und häufigeres Trading führten zum Anlageerfolg.

Zum sechsten Mal hat die DAB Bank das Anlageverhalten von Frauen und Männern untersucht. Für die neue Frauen-Männer-Studie, welche die Jahre 2013 und 2014 umfasst, hat das Münchner Geldinstitut rund eine halbe Million Privatanlegerdepots ausgewertet. Das Resultat: In beiden Jahren hatten die Männer das bessere Gespür auf der Jagd nach Rendite. Sie investieren in steigenden wie volatilen Märkten erfolgreicher. Bei der letzten Untersuchung der Depots 2012 hatten beide Geschlechter bei der Rendite noch gleichauf gelegen.

Performance: Im steigenden wie volatilen Markt – Männer beides mal erfolgreicher

Im steigenden Marktumfeld 2013 haben Männer und Frauen zweistellige Renditen erwirtschaftet. Die männlichen Anleger erzielten im Schnitt eine Performance von 15,5 % und hatten 2,2 Prozentpunkte Vorsprung auf die weiblichen Anleger mit 13,3 % Rendite. Auch im volatilen Marktumfeld 2014 behaupteten die Männer ihre Position. Mit 4,5 % lagen sie vor den Frauen mit 3,4 %. Allerdings konnten die Frauen den Abstand deutlich verringern.

Depotstruktur: Männer in der Offensive, Frauen setzen auf kontrollierte Offensive

Beide Geschlechter unterscheiden sich in ihrem Anlageverhalten. Der Anteil von Einzelaktien am Depotvolumen lag bei den Männern Ende 2014 bei rund 54,4 %. Auch bei den Frauen überstieg der Aktien-Anteil mit 50,8 % mehr als die Hälfte des Depotvolumens. Hingegen vertrauen Frauen etwas stärker auf Investmentfonds. Bei ihnen ist der Anteil mit 37,2 % deutlich höher als bei den männlichen Kontrahenten mit 33,1%. Breit gestreute Investmentfonds sind weniger risikobehaftet als Einzelaktien. Bei den Anleihen, die als vermeintlich sichere Anlageform gelten, liegen beide Geschlechter mit 7,9 % gleichauf, wobei die Tendenz im Vergleich zu 2013 rückläufig ist. Der Anteil bei den spekulativen Optionsscheinen zeigt die erhöhte Risikobereitschaft der Männer. Sie haben 2013 und 2014 mit 0,8 % ihres Depotvolumens doppelt so stark in Optionsscheine investiert als die weiblichen Anleger. Auch in den „sichere Hafen“ Gold investierten beide Geschlechter. Männer legten 0,4% ihrer Depotsumme in das Edelmetall an, Frauen 0,3 %. Im volatilen Börsenjahr 2014 erhöhten beide Geschlechter ihren Gold-Anteil im Depot.

Transaktionen: Männer beim Trading deutlich aktiver

Wer sich mit seinem Depot beschäftigt und auf Marktentwicklungen reagiert, hat gerade in volatilen Märkten Erfolg bei der Geldanlage. Im analysierten Studienzeitraum waren die Männer deutlich aktiver beim Traden als Frauen. Im steigenden Börsenjahr 2013 tätigten die Männer im Schnitt 7,8 Transaktionen, die Frauen 3,8 Transaktionen. Die Anzahl der Käufe bzw. Verkäufe im Depot nahm bei beiden Geschlechtern im volatilen Marktumfeld 2014 zu. So führten die Männer im vergangenen Jahr 8,5 Transaktionen durch, die Frauen 4,0 Transaktionen. Die vollständige Studie als PDF-Dokument

www.schleycartoons.com

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