Schmerzlose Wege aus dem Schlamassel gibt es nicht

Plädoyer gegen das Papiergeldsystem
Schmerzlose Wege aus dem Schlamassel gibt es nicht
Die Autoren machen das System des Papiergeldes für viele Probleme unserer Zeit verantwortlich.

Wohl kein anderes Thema beschäftigt Ökonomen und am Wirtschaftsgeschehen Interessierte so sehr wie die Finanzkrise von 2008 inklusive deren noch nicht abgeschlossene Bewältigung. Eine Frage, die so manchen Anleger umtreibt, lautet, wie sicher sein auf Bankkonten liegendes Geld ist. Zudem befürchten viele eine massive Geldentwertung angesichts der dramatischen Ausweitung der Geldmenge in den vergangenen Jahren.
Schmerzlose Wege aus dem Schlamassel gibt es nicht

Schmerzlose Wege aus dem Schlamassel gibt es nicht

Schmerzlose Wege aus dem Schlamassel gibt es nicht

Jede zweite Blüte ist ein 50-Euro-Schein

In Deutschland sind wieder mehr gefälschte Euro-Banknoten in Umlauf. Im ersten Halbjahr wurden knapp 25.000 Blüten aus dem Verkehr gezogen, teilte die Bundesbank mit. Das waren rund 27 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2013, als 19.500 falsche Banknoten registriert wurden. Der durch die Blüten verursachte Schaden stieg in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf 1,5 Millionen Euro. Besonders beliebt waren bei Fälschern 50-Euro-Scheine. Etwa die Hälfte aller Blüten waren laut Bundesbank falsche Fünfziger.

Der Anstieg gehe im Wesentlichen auf eine europaweit bekannte Fälschung zurück, die nun auch in Deutschland vermehrt Absatz finde. Nach Einschätzung der Bundesbank gibt es allerdings keinen Anlass zur Sorge. Das Falschgeldaufkommen in Deutschland bleibe trotz des Anstiegs „auf einem äußerst niedrigen Niveau“, erklärte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele. Mit sechs falschen Noten auf 10.000 Einwohner pro Jahr weise Deutschland im internationalen Vergleich eine sehr niedrige Fälschungsrate auf. Bei den Euro-Münzen ging die Zahl der Fälschungen weiter zurück. Mit rund 20.000 falschen Münzen wurden im ersten Halbjahr 2014 rund 4000 Münzfälschungen weniger aus dem Verkehr gezogen als im zweiten Halbjahr des Vorjahres. Europaweit wurden im ersten Halbjahr 2014 nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) rund 331.000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen – das waren 6,2 Prozent weniger als in den letzten sechs Monaten des Jahres 2013. Ende September wird eine neue Zehn-Euro-Banknote mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen herausgegeben. Dadurch soll der Schutz vor Fälschungen weiter erhöht werden. Die bisherigen Zehn-Euro-Scheine bleiben gültig.
Falschgeld

Aussteigen?! Jetzt?!

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Absicherung von Aktienportfolios. Im vorliegenden Video zeigen wir Ihnen die simpelste dieser Möglichkeiten – den einfachen Stop-Loss. Doch Achtung, er hat Tücken, die man kennen muss.

Aktienportfolios - den einfachen Stop-Loss

Aktienportfolios – den einfachen Stop-Loss

Videos / Kategorie / Finanzkompetenz

Warum ist UBS weltweit der grösster Wealth-Manager?

CS auf Platz vier

Die UBS hat im Jahr 2013 ihre Position als weltweit grösster Vermögensverwalter für wohlhabende Kunden verteidigt. Per Ende vergangenen Jahres verwaltete die Grossbank 1966,9 Mrd. $ im Bereich Private Banking, die Summe legte 2013 um rund 15% zu. Dies zeigt eine Studie des Londoner Beratungsunternehmens Scorpio Partnership. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die US-Finanzhäuser Bank of America Merrill Lynch mit 1866,6 Mrd. $ und Morgan Stanley mit 1454 Mrd. $, auf dem vierten Rang landete die Credit Suisse (CS). Der Private-Banking-Bereich der Schweizer Grossbank verwaltete per Ende des vergangenen Jahres Vermögen von 888,2 Mrd. $. In der Rangliste der 25 grössten Wealth-Manager finden sich mit Pictet (Platz 10), Julius Bär (12), Lombard Odier (17) und Bank J. Safra Sarasin (24) sechs Schweizer Banken.

Die Beratungsgesellschaft schätzt die verwalteten Vermögen von wohlhabenden Privatkunden bei Finanzhäusern auf ein Volumen von 20 300 Mrd. $ per Ende 2013. Ein Jahr zuvor seien es noch 18 500 Mrd. $ gewesen. Die 25 grössten Wealth-Manager verwalteten 78% dieser Gelder, teilte Scorpio mit.
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Julius Bär steigerte die verwalteten Private-Banking-Vermögen um knapp 41% auf 282,5 Mrd. $, was die Studienautoren zum Teil mit dem Kauf des internationalen Vermögensverwaltungsgeschäfts der Bank of America erklärten. Damit kletterte Julius Bär in der Rangliste um drei Plätze auf Platz zwölf. Die Grossbank HSBC verlor derweil zwei Plätze und landete auf Rang acht. Dies hänge mit dem Rückzug des Finanzhauses aus verschiedenen Märkten zusammen, teilte Scorpio mit.

Laut der Studie legten die Ausgaben bei den Wealth-Managern im vergangenen Jahr um 14% zu. So verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Kosten und Ertrag («Cost-Income-Ratio») auf 83% – ein Jahr davor hatte es noch 80% betragen. Die Beratungsgesellschaft wertete dies als «Alarmzeichen».Index

Aufstieg in Südostasien: Indonesiens Mittelstand boomt und bangt

Aufstieg in Südostasien

Indonesiens Mittelstand boomt und bangt

Marco Kauffmann Bossart, Cibubur berichtet:  Im südostasiatischen Schwellenland Indonesien sind innert eines Jahrzehnts Millionen von Privathaushalten in die Mittelschicht aufgestiegen. Viele können den neu erworbenen Status nur mit Entbehrungen halten.

Der indonesische Mittelstand mag es historisch-verspielt. In Cibubur, einem Vorort der Hauptstadt Jakarta, wacht eine gigantische Sphinx über dem Eingangstor zur Mittelklasse-Siedlung mit zweistöckigen Einfamilienhäusern. Ein paar hundert Meter entfernt sind Motive aus dem Reich der Römer angesagt: In der Mitte eines begrünten Kreisels wurde ein Wagenrennen im Stile Ben Hurs nachgebildet. Drumherum gruppieren sich Ableger der amerikanischen Gastronomie zur Schnellverpflegung, die der Kundschaft Drive-through-Services anbieten oder den Nachwuchs mit modernen Kinderspielplätzen locken. Leben in der Retorte…
Indonesiens Mittelstand boomt und bangt

Urwaldgebiet im südostasiatischen Staat Indonesien

Urwaldgebiet im südostasiatischen Staat Indonesien

EU macht ernst: Spanien erhebt Zwangsabgabe auf Spar-Guthaben

Spanien macht in Europa den Anfang und erhebt eine Steuer auf Bankguthaben. Ab sofort müssen alle Sparer eine Zwangsabgabe von 0,03 Prozent ihres Kontoguthabens entrichten. Bemerkenswert: Die Steuer wird rückwirkend eingeführt.

Die spanische Regierung hat ein Gesetz zur Einrichtung einer festen Steuer von 0,03% auf Bankeinlagen in ganz Spanien verabschiedet. Einige Regionen hatten die Abgabe bereits zuvor erhoben, die das Finanzministerium jetzt auf das gesamte spanische Territorium ausweitet. EU-weit ist Spanien damit Vorreiter als erstes Land mit einer generellen Abgabe auf Bankguthaben.
Die Steuer wirkt rückwirkend bis zum 1. Januar 2014, eine Steuerflucht ist damit praktisch ausgeschlossen. Laut Kabinett könnte die Abgabe mehr als 340 Millionen einbringen. Die Einlagen des Privatsektors in Spanien wuchsen im Jahr 2013 um 3,1% auf 1,14 Billionen, wie El Mundo berichtet.
Ziel der Steuer sei es „die Markteinheit zu stärken und zu garantieren.“ Bisher fällt die Abgabe kaum ins Gewicht, einmal eingeführt kann der Prozentsatz leicht erhöht werden. Der spanische Finanzminister de Guindos, der im Gespräch für den Posten des Euro-Gruppen-Chefs ist, hat damit jedenfalls sein Versprechen von 2013 gebrochen, als er während der Zypern-Krise die Sparguthaben unter 100.000 Euro noch als „heilig“ – also unantastbar bezeichnet hatte
Sparguthaben Zwangsabgabe

Dividenden sind gefährlich

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Die Dividende allein darf nicht Ansporn sein, irgendeine beliebige Aktienposition einzugehen. Das Argument der Dividendenrendite spielt insbesondere in Tandem mit einem langen Anlagehorizont. Anhand der Nestlé Aktie und der Dividendenpolitik von Nestlé werden die Argumente im vorliegenden Video verdeutlicht.
DividendenVideos / Kategorie / Finanzkompetenz

Bestechungsvorwürfe: Razzien in Büros und Wohnungen

Debeka-Datenaffäre

Im Zuge der Bestechungsvorwürfe gegen Mitarbeiter der Debeka-Versicherung haben Polizisten 24 Büros oder Privatobjekte in mehreren Bundesländern durchsucht. Es bestehe der Anfangsverdacht, dass die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes als Tippgeber den Debeka-Mitarbeitern Daten von Personen verkauft hätten. Damit hatten Versicherungsverkäufer dann Policen abschließen können.

In der Datenaffäre beim Versicherer Debeka hat es am Mittwoch Razzien in mehreren Bundesländern gegeben. 116 Beamte seien zu Einsätzen in 24 Büro- und Privatgebäuden in Rheinland-Pfalz, Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und dem Saarland aufgebrochen, teilte die Koblenzer Staatsanwaltschaft mit. Die Behörde ermittele gegen 14 Verdächtige.
Razzien in Bueros und Wohnungen

Nel / Ioan Cozacu www.w-t-w.org/en/nel-ioan-cozacu www.nelcartoons.de

Nel / Ioan Cozacu

Dividenden sind trivial

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In einem Zinsumfeld wie wir es im Frühjahr/Sommer 2014 haben, sind die Dividendenrenditen, die im Augenblick bezahlt werden, alles andere als trivial. Es lohnt sich durchaus, über dieses Argument nachzudenken.

Beachten Sie dazu auch unsere Videos „Dividenden sind langweilig“ und „Was ist ein Index?“
DividendVideos / Kategorie / Finanzkompetenz

 

Repression: Finanz-Eliten wollen den Deutschen das Sparen abgewöhnen

Sparguthaben: Repression

Die geplante Geldschwemme der EZB verfolgt den Zweck, den Deutschen ihre antiquierte Spar-Manie abzugewöhnen. Die deutschen Sparer werden ins Risiko getrieben, wenn sie ihrer Enteignung entgehen wollen. Die ganz Operation verfolgt nur einen Zweck: Die Schuldenstaaten wollen sich sanieren, ohne zu sparen. Das ist finanzielle Repression in Reinkultur.

Bei den Amerikanern gibt es nichts mehr zu holen, daher will Fed-Chefin Janet Yellen die Zinsen irgendwann wieder erhöhen. Für Europa fordert IWF-Chefin Christine Lagarde dagegen die volle Geldschwemme, um die Sparer aus ihren Verstecken zu locken.

„Von Enteignung zu sprechen ist übertrieben“, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Sabine Lautenschläger Anfang Juli in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. „Wir verfolgen mit dem niedrigen Zinssatz unser Mandat, für Preisstabilität zu sorgen.“

Mario Draghi drückte es bei der Pressekonferenz im Juni anders aus: Enteignung der Sparer? – „Nicht unser Problem“. Die Weitergabe der Zinsen an die Sparer entscheide ja nicht die EZB, sondern die Banken.

Doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Politik des billigen Geldes der EZB nicht zu den gewünschten Ergebnissen führte .
Der IWF fordert eine massive Geldschwemme von der EZB – und das immer drängender. Die Experten von Christine Lagarde sagen, dass der Ankauf von Staatsanleihen kein Rechtsbruch ist, und fordern von Draghi daher Aktionen.
Finanz-Eliten wollen den Deutschen das Sparen abgewöhnen

Christiane Pfohlmann www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann www.pfohlmann.de

Christiane Pfohlmann