Es geht um die Hunderte Milliarden

Vordergründig geht es um 800 Euro.

Tatsächlich geht es jedoch um die Hunderte Milliarden, die dieses System seinen Bürgern durch Fehler, kriminelle Energie, Korruption oder Dummheit entzogen hat – über Jahrzehnte hinweg.

Dieses System wird sich nicht freiwillig ändern.

Das System stärkt sich durch rituelle Opfer.

Danach geht es zurück in die Scheinwelten der Kasinos, Debattierclubs, Party-Hallen, Volksfeste, Aufsichtsräte, Stadien, Schönheitswettbewerbe, Talk-Shows.

Alles wird weitergehen, als hätte es Herrn Wulff nie gegeben.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Wulff-Prozess: Das System der Heuchler steht vor Gericht
PDF Only the Shadow Knows

 

Fed-Chefin will weiter lockere US-Geldpolitik

Harte Fragen im Senatsausschuss kommen auf Janet Yellen zu.

Die US-Notenbank Federal Reserve muss nach Ansicht ihrer designierten Chefin Janet Yellen noch mehr für die Erholung der US-Wirtschaft tun. Eine Unterstützung der Konjunktur sei der sicherste Weg, um zu einer normalen Geldpolitik zurückkehren zu können.
Fed-Chefin will weiter lockere US-Geldpolitik

Janet Yellen

Deflation soll Südeuropa retten: Deutscher Mittelstand verliert

Euro-Krise Portugal rutscht in die Deflation

Einige Ökonomen hatten immer wieder vor negativen Folgen der Sparpolitik gewarnt. Nun scheint es in Portugal so weit zu sein. Das Preisniveau sinkt.

Gesunkene Verbraucherpreise haben im Euro-Krisenland Portugal Befürchtungen vor einer Deflation aufkommen lassen. Wie das Nationale Statistik-Institut (INE) am Dienstag in Lissabon mitteilte, gingen die Preise im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozent zurück. Verglichen mit dem Vormonat September blieb das Preisniveau in Portugal unverändert. Die Statistiker führten die Entwicklung vor allem auf Preissenkungen im Verkehrssektor zurück. Mineralöl und Autoersatzteile seien deutlich billiger geworden.

Die Online-Zeitung „publico.pt“ wies darauf hin, dass das Absinken der Inflationsrate bis in den negativen Bereich aufgrund der geschrumpften Kaufkraft der Portugiesen absehbar gewesen sei. Halte dieser Trend an, gerate die Erholung der portugiesischen Wirtschaft in Gefahr.

Ein sinkendes Niveau der Absatzpreise führt üblicherweise zur Investitionszurückhaltung und zu einer geringeren Nachfrage nach Arbeit. Das übt wiederum Druck auf das Lohnniveau aus. Dadurch geht der Konsum zurück und die Preise sinken weiter. Erwarten die Verbraucher irgendwann weiter fallende Preise, kommt es zu einer weiteren Konsumzurückhaltung und weiter fallenden Preisen. Aus dieser Spirale ist es schwer zu entrinnen. Vor diesen Folgen warnen Kritiker der Sparpolitik immer wieder.
Deflation soll Südeuropa retten Deutscher Mittelstand verliert

"Wir werden bestohlen, lang lebe Portugal", die Krise in dem Land könnte sich verschärfen

Von den Männern lernen? Frauen-Karriereseminare in Firmen

Schluss mit zaghaft und nett: In Karriereseminaren sollen Frauen lernen, mit mehr Selbstvertrauen und Eigenlob den Weg nach oben zu schaffen. Der Schlüssel ist ein gutes Selbstmarketing, glauben Experten. Doch nicht nur die Frauen müssen umdenken.

An der Spitze wird es für Frauen in vielen Unternehmen einsam. Den Weg dorthin schaffen noch immer nicht alle, die das Zeug dazu hätten. In Karriereseminaren speziell für Frauen arbeiten Mitarbeiterinnen an ihrem Auftreten und ihrer inneren Haltung, um überhaupt als potenzielle Führungskraft wahrgenommen zu werden: Wie präsentiere ich mich? Was tun gegen Widerstände? Wie trete ich in einem männerdominierten Umfeld auf? Und vor allem: Was machen Männer anders?
Von den Männern lernen Frauen-Karriereseminare in Firmen

Von den Männern lernen? Frauen-Karriereseminare in Firmen

EZB hält weitere Zinssenkung für möglich

Es kann noch tiefer gehen

Lockere Geldpolitik stößt in Deutschland traditionell auf vehemente Kritik. Doch kaum ebbt die Entrüstung über die jüngste Zinssenkung der EZB ab, legen Notenbanker nach.

Das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank, Jörg Asmussen, hat eine weitere Lockerung der Geldpolitik nicht ausgeschlossen. „Je nachdem, wie sich die Inflation entwickelt, sind wir beim Zinssatz noch nicht am Ende unserer Möglichkeiten“, sagte Asmussen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Inflation im Euroraum war im Oktober überraschend deutlich auf 0,7 Prozent und damit den tiefsten Stand seit vier Jahren gefallen. Daraufhin senkten die Währungshüter den Leitzins auf das Rekordtief von 0,25 Prozent.
EZB hält weitere Zinssenkung für möglich

Zinsen

 

Ex-Oberstaatsanwalt Bülles Kampf gegen Mafia

Richter sind lasch und überfordert.

Dem pensionierten Oberstaatsanwalt Egbert Bülles zufolge stehen Justiz und Polizei in Deutschland beim Kampf gegen die organisierte Kriminalität auf verlorenem Posten.

In seinem Buch kritisiert er einen überforderten Justizapparat, lasche Richter und politische Quertreiber.

„Deutschland Verbrecherland“ heißt das Buch des langjährigen Kölner Ermittlers Egbert Bülles. Darin kritisiert er, dass ein überforderter Justizapparat, lasche Richter und politische Quertreiber die Jagd nach internationalen Verbrechersyndikaten behinderten.
Verfahren würden „kaputt geschrieben“, weil bei Polizei und Justiz personelle Kapazitäten fehlten. Zudem kommen laut Bülles deutsche Behörden Mafia-Banden nur selten auf die Schliche, weil der Informationsfluss zwischen deutschen und italienischen OK-Einheiten miserabel sei. „Ich zweifele daran, dass wir momentan nur im Entferntesten wissen, was die italienische Mafia in Deutschland treibt“, so Bülles. „Wenn wir nicht aufpassen, wird Deutschland zum Brennpunkt des Organisierten Verbrechens,“ wie FOCUS berichtet..
Aktenkoffer voll mit Euroscheinen
Fotolia/bilderbox

Dem pensionierten Oberstaatsanwalt Egbert Bülles zufolge stehen Justiz und Polizei in Deutschland beim Kampf gegen die organisierte Kriminalität auf verlorenem Posten.

Braucht eine stabile Währungsunion verankerte Schuldenbremsen?

Weidmann2Weidmann warnte vor den falschen Anreizen, welche entstehen, wenn sich in einer Währungsunion einzelne Mitglieder verschulden und die Kosten dafür über eine Erhöhung des allgemeinen Zinsniveaus auf die anderen abwälzen können. Dagegen brauche es mehr Selbstverantwortung. Diese könne durch eine glaubwürdige Nichtbeistandsklausel (no «bail-out») und eine damit einhergehende Risikodifferenzierung hergestellt werden, wie das im Falle von Leukerbad bewährte Beispiel der Schweizer Kantone zeige, die nicht für Gemeinden einstehen müssten. Weidmann plädierte zudem für ein Ende des «Basler Sündenfalls», wonach in eigener Währung begebene Staatsanleihen als risikolos behandelt werden und von Banken nicht mit Eigenkapital unterlegt werden müssen. Staatsanleihen müssten gleich behandelt werden wie andere Obligationen. Und Staaten sollten genauso wie grosse Banken auch in Konkurs gehen können, forderte Weidmann.

Wenig verspricht sich der in letzter Zeit öfters als relativ einsamer Warner fungierende Bundesbank-Chef davon, wenn «potenzielle Sünder über aktuelle Sünder richten».
Eine stabilere Währungsunion brauche verankerte Schuldenbremsen und eine starke EU-Kommission, die Fiskalregeln unabhängig überwachen und durchsetzen könne.
Weidmann für Begrenzung des Bank-Engagements bei nur einem Staat

 

Einsamer Warner