Vordergründig geht es um 800 Euro.
Tatsächlich geht es jedoch um die Hunderte Milliarden, die dieses System seinen Bürgern durch Fehler, kriminelle Energie, Korruption oder Dummheit entzogen hat – über Jahrzehnte hinweg.
Dieses System wird sich nicht freiwillig ändern.
Das System stärkt sich durch rituelle Opfer.
Danach geht es zurück in die Scheinwelten der Kasinos, Debattierclubs, Party-Hallen, Volksfeste, Aufsichtsräte, Stadien, Schönheitswettbewerbe, Talk-Shows.
Alles wird weitergehen, als hätte es Herrn Wulff nie gegeben.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Wulff-Prozess: Das System der Heuchler steht vor Gericht
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Weidmann warnte vor den falschen Anreizen, welche entstehen, wenn sich in einer Währungsunion einzelne Mitglieder verschulden und die Kosten dafür über eine Erhöhung des allgemeinen Zinsniveaus auf die anderen abwälzen können. Dagegen brauche es mehr Selbstverantwortung. Diese könne durch eine glaubwürdige Nichtbeistandsklausel (no «bail-out») und eine damit einhergehende Risikodifferenzierung hergestellt werden, wie das im Falle von Leukerbad bewährte Beispiel der Schweizer Kantone zeige, die nicht für Gemeinden einstehen müssten. Weidmann plädierte zudem für ein Ende des «Basler Sündenfalls», wonach in eigener Währung begebene Staatsanleihen als risikolos behandelt werden und von Banken nicht mit Eigenkapital unterlegt werden müssen. Staatsanleihen müssten gleich behandelt werden wie andere Obligationen. Und Staaten sollten genauso wie grosse Banken auch in Konkurs gehen können, forderte Weidmann.