Steuerbescheide zu prüfen kann sich lohnen

Fast zwei Drittel der angefochtenen Steuerbescheide waren in den vergangenen Jahren fehlerhaft und mussten geändert werden, berichtet die Zeitschrift „Finanztest“ (Heft 8/2017) der Stiftung Warentest. Und zwar zugunsten der Steuerzahler. Deshalb lohnt es sich eigentlich fast immer, den Steuerbescheid unter die Lupe zu nehmen…
Focus/ Steuerbescheid

Ein Finanzamt ist eine örtliche Behörde der Finanzverwaltung. Das Finanzamt hat grundsätzlich die Aufgabe alle Steuern zu verwalten – mit Ausnahme der Verbrauchsteuern. Ausgeschlossen sind ebenfalls die Steuern, deren Verwaltung die Bundesfinanzbehörde oder die Gemeinden betreffen. Im Finanzamt werden damit hauptsächlich Umsatzsteuer, Lohnsteuer beziehungsweise die Einkommenssteuer verwaltet. Welcher Bürger wie viel Steuern zahlen muss, berechnet das Finanzamt auf Grundlage der jeweiligen Steuererklärung. Die Steuererklärung kann mittlerweile elektronisch mittels Elster-Formular abgegeben werden, welches online beim jeweils zuständigen Finanzamt abgerufen werden kann.

Harm Bengen
www.w-t-w.org/en/harm-bengen

Gibt es 2017 wieder Vorboten einer Weltwirtschaftskrise?

Eine gravierende Weltwirtschaftskrise ist heute auf keinen Fall unwahrscheinlicher als in vergangenen Jahrzehnten – eher ist sie größer. Die zukünftige Entwicklung ist von politischen Entscheidungen abhängig. 2007 war erkennbar, dass der Immobilienboom/-crash die USA in die Schuldenkrise führen würde. Von 2007 bis 2017 haben sich die Weltschulden von 100 auf 300 Bio. Euro „angereichert“ und eine gefährlichere Sprengkraft entwickelt.

2007 war die Welt noch in Ordnung. Deutschlands Bruttoinlandsprodukt (BIP) war gegenüber dem Vorjahr von 2.393 Mrd. Euro auf 2.513 Mrd. Euro um 4,3 Prozent gestiegen. Das Beschäftigtenwachstum von mittelständischen Unternehmen lag 2007 bei 2,8 %, ist 2009 auf 0,4 % eingebrochen und hat sich 2010 auf 2,3 % erholt. Die Wachstumsrate des Umsatzes lag bei 9,4 %, 2009 minus 0,4 % und 2010 bei immerhin 6,7 % (Satista). Die Wirtschaft boomte. Damit waren die wirtschaftlichen Voraussetzungen 2007 wesentlich besser, als die heutigen. Sie haben außer neue Schulden nichts bewirkt.

Der DAX stürzte 2007 von 8.067 Punkten ab und lag Ende 2008 bei 4.810 Punkten – minus 47 %. Billion Euro wurden verbrannt.

Kann es wieder zu einer ähnlichen Krise
kommen? Eher nein, lautet eine Meinung, weil die Banken heute eine höhere Kapitalbasis hätten. Durchaus, lautet eine andere, denn viele Bedingungen seien ähnlich. Die Geldpolitik ist exzessiv locker, was die Nachfrage nach riskanten Anlagen erhöht. Bewertungen am Kapitalmarkt sind verzerrt: Viele europäische Junk Bonds haben gleiche oder tiefere Renditen als US-Treasuries mit gleicher Laufzeit. Auch das Gesamtsystem ist fragil, da das Verschuldungsniveau von Staaten und Unternehmen heute deutlich höher ist. Finanzmärkte eine Krise mit Ansage

10 Jahre Krise – wenig gelernt

„Während in den USA mittlerweile nach Aussagen der US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen eine Wiederholung der Bankenkrise vom Jahr 2007 kaum vorstellbar ist, steckt Europa noch mittendrin“, konstatiert Thomas Böckelmann, leitender Portfoliomanager der Euroswitch, in seiner aktuellen Einschätzung der Kapitalmärkte. Regional unterschiedliche politische Motive verhindern unverändert notwendige strukturelle Reformen. Derweil entwickle sich Spanien zu einem Musterland in der Eurozone, nach Umsetzung teilweise harter Reformen auch für die Bevölkerung.

Bislang habe es nur Spanien vermocht, eine Bank nach den Ideen und Regeln der Europäischen Bankenunion zwangsabzuwickeln. Nach der Umsetzung von Reformen freue sich das Land über deutlich sinkende Arbeitslosenzahlen und über ein mittlerweile 3-jähriges Wachstum jenseits von 3% pro Jahr. Davon seien andere Länder in Euroland noch sehr weit entfernt. In Italien wurde beispielsweise erst jüngst wieder zwei Banken durch Steuergelder eine längere Lebenszeit erkauft.

„Auch Deutschland bildet hier leider keine Ausnahme“, so der erfahrene Portfoliomanager. Mit Unbehagen durfte man im Juli den Vermögensbericht des Bundes studieren. Auf mehr als 600 Mrd. Euro werden dort mittlerweile die erforderlichen Rückstellungen für die Pensionen ehemaliger Beamter ermittelt, die sich aber nicht in der Schuldenstatistik wiederfinden. „Müsste Deutschland wie ein ordentlicher Kaufmann bilanzieren, läge die Schuldenquote nicht bei 68%, sondern eher bei 90% der Wirtschaftsleistung“, konstatiert Böckelmann.

Nach gängiger Meinung steige ab einer Quote von 90% das Risiko als Sanierungsfall, da die Schulden kaum aus eigener Kraft bedient werden können und der Weg zu Wachstum verstellt sei. Die Veröffentlichung der Daten falle zusammen mit den Rentenplänen des Arbeitsministeriums. Bereits heute betragen die Leistungszusagen der Rentenversicherung mehr als das Dreifache der Staatsverschuldung, ohne dass auch nur ein einziger Euro als Rücklage – von Liquiditätsmanagement abgesehen – existiert. Gebetsmühlenartig fordere der Internationale Währungsfonds IWF von Deutschland eine Reform des Rentensystems – seit Jahren ohne jede Wirkung.

Derweil schieße sich das politische Berlin – 10 Jahre nach der Pauschalverurteilung der heimischen Finanzbranche – lieber völlig undifferenziert auf die heimische Automobilbranche ein. Unabhängig von etwaigen festzustellenden Verfehlungen der Unternehmen sei erschreckend, mit welchem Halbwissen und moralischem Übereifer seitens Medien und Politik ein immenser internationaler Reputationsschaden angerichtet werde, der neben milliardenschweren Sammelklagen und Marktanteilsverlusten in der Konsequenz zum Arbeitsplatzabbau bei den größten Arbeitgebern Deutschlands führen werde, „Angesichts so viel selbstzerstörerischer Kraft staunt die internationale Wirtschaftspresse und freuen sich US-Staatsanwälte, französische, japanische und koreanische Autobauer“, kommentiert der erfahrene Investmentexperte…
10 Jahre Krise – wenig gelernt
Die Börsenblogger

Cyberspace- Gefahr für Finanzstabilität

Hacker gefährlicher als die Bankster
IWF warnt: Gefahr für Finanzstabilität kommt heutzutage aus dem Cyberspace.

Hackerangriffe auf Unternehmen der Finanzbranche stellen nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds IWF eine Gefahr für die globale Finanzstabilität dar. Solche Attacken nähmen zu und würden in ihrer Machart immer ausgeklügelter, hieß es in einem am Dienstag veröffentlichten IWF-Papier. Die Finanzwirtschaft sei von relativ wenigen technischen Systemen abhängig. Deswegen hätten von Hackern und Kriminellen ausgelöste Ausfälle und Störungen das Potential, das gesamte Weltfinanzsystem zu erschüttern. »Cyber-Risiken sind Schulbuchbeispiele für systemische Risiken.«

Bisher galt das tagtägliche Werkeln der Banker selbst als möglicher Anlass für den nächsten GAU. Diese akute Gefahr, so scheint der IWF zwischen den Zeilen mitteilen zu wollen, sei gebannt. Zehn Jahre nach dem Ausbruch der globalen Finanzkrise, die als sogenannte Subprimekrise bei der Immobilienfinanzierung begann, könnte das als gute Nachricht gewertet werden, falls es stimmt. Am 9. August 2007 waren die Zinsen für Interbankenfinanzkredite sprunghaft angestiegen. Eines der ersten prominenten Opfer war die Investmentbank Bear Stearns, die mit Hilfe des Staates vom Platzhirsch JP Morgan Chase geschluckt (»gerettet«) wurde.

Alle Banken – von kleinen lokalen und regionalen Instituten bis hin zu den größten US-Häusern – hätten schon Gefährdungen ihrer Zahlungssysteme erlebt, heißt es im IWF-Papier. Als Beleg verwiesen wird auf Attacken gegen dass internationale Banken-Transaktionssystem Swift, den Online-Diebstahl von 81 Millionen US-Dollar von der Zentralbank in Bangladesch durch gefälschte Überweisungsaufträge sowie kriminelle Angriffe auf Handelssysteme durch Schadsoftware.

»Praktisch jedermann ist Cyberrisiken in irgendeiner Form ausgesetzt«, so die IWF-Experten. Die wirtschaftlichen Aspekte würden immer wichtiger und sichtbarer. »Die wahren Kosten von Cyberangriffen zeigen sich erst über einen Zeitraum von mehreren Jahren.« Daher gebe es auch keine verlässlichen Daten dazu. In Schätzungen ist von weltweit zwischen 250 Milliarden und einer Billion Dollar im Jahr die Rede. Attacken auf die Finanzbranche seien besonders gefährlich wegen deren weltweit enger Vernetzung.

Die IWF-Experten mahnten ein verlässliches Meldesystem für derartige Angriffe und -Bedrohungen an. Dies sei entscheidend. Dabei brauche es eine enge Kooperation mit den Ermittlungsbehörden. Die Bankenaufseher müssten zudem ihre Überwachungsrolle flexibler interpretieren und sich rasch auf neu aufkommende Praktiken einstellen. Firmen müssten sicherstellen, dass nur vorher geprüfte und zertifizierte Software eingesetzt werde. Zudem sollten sie die Zahl ihrer Systemadministratoren mit besonderen Vollmachten begrenzen…(Reuters/jW)
Cyber Risk, Market Failures, and Financial Stability

Dr. Jan Tomaschoff
www.w-t-w.org/en/dr-jan-tomaschoff/

Gender Pay Gap-Deutschlands Lohnlücke

Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer, das hat das Statistische Bundesamt berechnet. Als Gender-Pay-Gap bezeichnet man diese Lücke. In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl nur sehr langsam verringert. In Großbritannien, Frankreich und Italien etwa ist der Unterschied bereits deutlich kleiner.

Der Bundestag hat das Gesetz zu mehr Lohntransparenz verabschiedet. Ministerin Schwesig will so für mehr Gleichberechtigung sorgen. Der Opposition reicht das nicht.

Ein Teil dieser Lohnlücke lässt sich auf sogenannte strukturelle Unterschiede zurückführen. Viele Frauen erlernen Berufe, die schlechter bezahlt sind, arbeiten seltener in Führungspositionen und häufiger in Teilzeit oder in Minijobs. Doch selbst wenn man diese Faktoren herausrechnet und sich nur Fälle wie den von Maria und ihrem Co-Teamleiter ansieht, von Frauen und Männern also, die in der gleichen Branche und gleichen Position gleich viel arbeiten, dann ergibt sich in Deutschland immer noch eine Lohnlücke von sechs Prozent.
Gender Pay Gap- Ungleichheit Gleichstellung
Lohngleichheit

 

Neue digitale Finanzordnung

Das Finanzsystem könnte mit der Entwicklung des «Value Web» revolutioniert werden. Welche Hürden jedoch auf dem Weg sind.

Die Digitalisierung verändert derzeit die bestehende Mechanik des Finanzsystems. Der Treiber hinter dieser Entwicklung ist die Evolution des sogenannten «Value Web», das zu einem fundamentalen Paradigmenwechsel unseres bisherigen Finanzsystems in den kommenden Jahrzehnten führen könnte.

Thomas Puschmann berichtet:  Zu den bisher bekannten Akteuren wie etwa (Zentral-) Banken, die über bekannte Währungen Transaktionen über bekannte Finanzmarktinfrastrukturen vornehmen, könnten schon bald neue Akteure, neue Währungen und neue Finanzmarktinfrastrukturen kommen bzw. die alten könnten teilweise verschwinden. Stehen wir also am Beginn einer neuen digitalen Finanzordnung?

Bislang war ein Finanzsystem als ein Gefüge definiert, das Finanzströme zwischen dessen Teilnehmern ermöglicht. Bedeutende Institutionen im Finanzsystem sind beispielsweise die Zentralbanken, supranationale Banken, wie zum Beispiel die Weltbank, die Aufsichtsbehörden wie die Finma, die Geschäftsbanken mit den primären Intermediären (Banken) und den sekundären Intermediären (z.B. Kapitalanlagegesellschaften) sowie Organisationen und Privatpersonen, die als Anleger und Kreditnehmer auf Finanzmärkten interagieren…..Neue digitale Finanzordnung

Roland Kopp-Wichmann
www.cartoon4you.de

Startup Börsengänge werden seltener

Wir erleben gerade einen tiefen Fall hochgejubelter Startups. Investoren haben sich kürzlich die Finger verbrannt mit Engagements in Startups, seitdem sind deren Börsengänge seltener geworden. Eine realistischere Bewertung tut not.

Nicht nur Snap, eines der Flaggschiffe bei den Börsengangen von diesem Jahr, sondern auch zahlreiche andere IPO* mussten in den letzten Wochen herbe Verluste hinnehmen. Blue Apron zum Beispiel, ein Lebensmittel-Lieferdienst, musste seit dem Börsengang Ende Juni eine Korrektur von rund 25% hinnehmen. Und das, nachdem das IPO selber schon tiefer lanciert wurde als ursprünglich geplant. Ebenfalls schiefgegangen ist das IPO von Presidio IT Solutions, einem Informatikunternehmen, sowie Altice USA, einem Kabelbetreiber. Etwas weniger peinlich ist die Performance von Cloudera gewesen, einem Softwareanbieter, dessen Aktienperformance seit dem IPO flach verlaufen ist. Wie kann es sein, dass gleich mehrere IPO in kürzester Zeit misslingen, während der Gesamtmarkt stabil ist?

Spannend wird auch dei Entscheidung von Dropbox, ein Softwareunternehmen aus San Francisco, dessen Marktkapitalisierung laut Branchenschätzungen über 10 Mrd. $ erreichen könnte. Dropbox-Gründer Drew Houston hat sich mit den Jahren zu einem Silicon-Valley-Star entwickelt, und das IPO wird daher mit Spannung erwartet.

*IPOs: von einem initial public offering (IPO), bzw. dem going public, oder einer Neuemission wird gesprochen, wenn Unternehmen erstmals ihre Aktien an der Börse platzieren. Dabei bildet sich die erste Preisspanne dieser Aktien vor dem eigentlichen IPO in der sog. Bookbuilding-Phase. Nach Abschluss des Bookbuildings erfolgt die Notiz an der Börse (erster Handelstag).

Das digitale Erbe

Seit Jesus am Kreuz gestorben und auferstanden ist, streben Christen nach dem ewigen Leben. Heute bekommen sie es auch ohne Beten und Fasten – im Internet.

Wie gibt man Einsen und Nullen weiter – das digitale Erbe. Wer erbt im Fall der Fälle mein Linkedin-Netzwerk, mein Facebook-Account und meine Bitcoins? Es gibt verschiedene konventionelle und digitale Lösungen.

Zum Rechtlichen: je nach Land wird die Erbschaft als Ganzes auf die Erben übertragen. Digital Daten fallen zusammen mit allen anderen vererblichen Vermögenswerten in die Erbmasse. Deshalb gelten für Daten bei einer letztwilligen Verfügung die gleichen strengen Vorschriften. Das bedeutet aber auch, dass die Erben die online bestellten Kleider bezahlen, eine Reise stornieren oder die Gebühr eines Online-Abos zahlen müssen.

Gemäss Artikel 31 des Schweizer Zivilgesetzbuches «beginnt die Persönlichkeit mit dem Leben nach der vollendeten Geburt und endet mit dem Tode». Wenn aber die Persönlichkeit im Tod untergeht, gibt es danach auch keinen Persönlichkeitsschutz mehr für personenbezogene Daten im Internet.

«Digitaler» Willensvollstrecker

Angesichts der Rechtslage ist es ratsam, dass man einen Willensvollstrecker einsetzt, der sich nach dem Tod um den digitalen Nachlass kümmert. Dafür muss der Erblasser einen Nachtrag zu einem bestehenden Testament verfassen, ebenfalls von Hand geschrieben, mit Datum und Unterschrift. Es ist aber auch möglich, eine Person nur für den digitalen Nachlass einzusetzen. Dazu schlägt etwas das Magazin «Beobachter» folgende Formulierung vor: «Ich setze (Vorname, Name und Geburtsdatum) als Willensvollstrecker ein. Zu seinen Aufgaben gehört es, meine E-Mails zu sichten und alle sich daraus ergebenden nötigen Schritte vorzunehmen. Er darf keine E-Mails oder deren Inhalt an andere Personen weitergeben, und das Konto ist danach zu löschen. Meine Zugangsdaten befinden sich in einem verschlossenen Kuvert im Safe.»

Die Zusätze sind wichtig, da kaum ein Verstorbener will, dass sein gesamter E-Mail-Verkehr allen Erben zugänglich wird. Mittlerweile dürften die meisten Anwender über eine Vielzahl von Passwörtern verfügen. Sicherer als ein Couvert sind da digitale Aufbewahrungsdienste wie etwa passwordbox.com und securesafe.com.

Stellt sich heraus, dass ein Paypal-Konto bestand, können sich die Erben gegen Vorlage des Erbscheins das Guthaben überweisen lassen. Das führt aber zu einigem «Papierkram». Problemlos sind dagegen Bitcoins. Wer im Besitz des ellenlangen Codes ist, kann die virtuelle Währung verwenden. Schwieriger ist dabei, herauszufinden, ob und wo überhaupt virtuelle Währungen im Besitz des Verstorbenen waren. Ein Zettel mit der Zahlenfolge «5HpHagT65TZzG1PH3CSu63k8DbpvD8s5ip4nEB3kEsreAnchuDf» könnte der einzige Hinweis darauf sein.

Inzwischen gibt es Webseiten und Apps die kostenpflichtig den digitalen Nachlass regeln können. Beispiel: DeinAdieu.ch 

Grösster Staatsfond erwirbt Berliner Zentrale des Axel-Springer-Verlags

Ein Norwegischer «Erdölfonds, der grösster Staatsfonds der Welt kauft in Berlin ein.

Der norwegische «Erdölfonds» erwirbt die neue Berliner Zentrale des Axel-Springer-Verlags, der unter anderem die «Bild»-Zeitung herausgibt. Ein eher seltenes Geschäft, denn der Fonds setzt vor allem auf Aktien.

Der norwegische Auslands-Pensionsfonds, im Volksmund besser bekannt als der «Erdölfonds», ist im Kreise der institutionellen Anleger eine bekannte Grösse. Wobei der Begriff «Grösse» auch im engeren Wortsinn zu verstehen ist: Mit einem Gewicht von zurzeit rund 970 Mrd. $ handelt es sich um den grössten Staatsfonds weltweit. Dieser Finanzkraft entsprechend wird jeweils von Fachkreisen interessiert beobachtet, welche Anlagen die Norweger tätigen.

Die Norweger bezahlen für das Gebäude laut Reuters einen Preis von 486 Mio. $. Im Gesamtportfolio des «Erdölfonds» wird dieses jedoch mit bloss einem halben Promille zu Buche schlagen. Von norwegischer Seite wird betont, dass es sich einerseits nicht um einen klassischen Rentenfonds handle und andrerseits der lange Anlagehorizont die gewählte Strategie rechtfertige.

 

Bitcoin- Kryptowährungen

Die US Commodity Futures Trading Commission CFTC gab bekannt, dass LedgerX den offiziellen Status als Swap Execution Facility SEF bekommen hat. Mit dieser Genehmigung ist LedgerX die erste anerkannte Börse auf der man Bitcoin-Optionen handeln kann. Jetzt fehlt nur noch die Einstufung der CFTC als Derivates Clearing Organization, um alle Genehmigungen beisammen zu haben.

Inzwischen ist Bitcoin ist in Venezuela zur wichtigsten Parallelwährung aufgestiegen. In Krisenländern wie Venezuela sind Kryptowährungen ein willkommener Schutz gegen Behördenwillkür und Inflation. Das entfaltet idealerweise eine disziplinierende Wirkung.

Kryptowährungen ringen mit einem schlechten Ruf. Sie gelten als das Geld der Kriminellen. Bei globalen Attacken auf Rechner sind jüngst Hunderttausende von Bürgern mit digitalen Währungen erpresst worden. Die Besitzer der infizierten Computer wurden dazu aufgefordert, als Lösegeld einen bestimmten Betrag in Bitcoins zu bezahlen. Tue man dies nicht, drohe der Verlust der vom Schadprogramm verschlüsselten Daten. Weil solche Zahlungen auf komplexe kryptografische Techniken zurückgreifen, ist es fast unmöglich, den Empfängern der Lösegelder auf die Schliche zu kommen…Kryptowährungen 

Kryptowährung diese Dinge müsst ihr jetzt über Bitcoins wissen