Das digitale Erbe

Seit Jesus am Kreuz gestorben und auferstanden ist, streben Christen nach dem ewigen Leben. Heute bekommen sie es auch ohne Beten und Fasten – im Internet.

Wie gibt man Einsen und Nullen weiter – das digitale Erbe. Wer erbt im Fall der Fälle mein Linkedin-Netzwerk, mein Facebook-Account und meine Bitcoins? Es gibt verschiedene konventionelle und digitale Lösungen.

Zum Rechtlichen: je nach Land wird die Erbschaft als Ganzes auf die Erben übertragen. Digital Daten fallen zusammen mit allen anderen vererblichen Vermögenswerten in die Erbmasse. Deshalb gelten für Daten bei einer letztwilligen Verfügung die gleichen strengen Vorschriften. Das bedeutet aber auch, dass die Erben die online bestellten Kleider bezahlen, eine Reise stornieren oder die Gebühr eines Online-Abos zahlen müssen.

Gemäss Artikel 31 des Schweizer Zivilgesetzbuches «beginnt die Persönlichkeit mit dem Leben nach der vollendeten Geburt und endet mit dem Tode». Wenn aber die Persönlichkeit im Tod untergeht, gibt es danach auch keinen Persönlichkeitsschutz mehr für personenbezogene Daten im Internet.

«Digitaler» Willensvollstrecker

Angesichts der Rechtslage ist es ratsam, dass man einen Willensvollstrecker einsetzt, der sich nach dem Tod um den digitalen Nachlass kümmert. Dafür muss der Erblasser einen Nachtrag zu einem bestehenden Testament verfassen, ebenfalls von Hand geschrieben, mit Datum und Unterschrift. Es ist aber auch möglich, eine Person nur für den digitalen Nachlass einzusetzen. Dazu schlägt etwas das Magazin «Beobachter» folgende Formulierung vor: «Ich setze (Vorname, Name und Geburtsdatum) als Willensvollstrecker ein. Zu seinen Aufgaben gehört es, meine E-Mails zu sichten und alle sich daraus ergebenden nötigen Schritte vorzunehmen. Er darf keine E-Mails oder deren Inhalt an andere Personen weitergeben, und das Konto ist danach zu löschen. Meine Zugangsdaten befinden sich in einem verschlossenen Kuvert im Safe.»

Die Zusätze sind wichtig, da kaum ein Verstorbener will, dass sein gesamter E-Mail-Verkehr allen Erben zugänglich wird. Mittlerweile dürften die meisten Anwender über eine Vielzahl von Passwörtern verfügen. Sicherer als ein Couvert sind da digitale Aufbewahrungsdienste wie etwa passwordbox.com und securesafe.com.

Stellt sich heraus, dass ein Paypal-Konto bestand, können sich die Erben gegen Vorlage des Erbscheins das Guthaben überweisen lassen. Das führt aber zu einigem «Papierkram». Problemlos sind dagegen Bitcoins. Wer im Besitz des ellenlangen Codes ist, kann die virtuelle Währung verwenden. Schwieriger ist dabei, herauszufinden, ob und wo überhaupt virtuelle Währungen im Besitz des Verstorbenen waren. Ein Zettel mit der Zahlenfolge «5HpHagT65TZzG1PH3CSu63k8DbpvD8s5ip4nEB3kEsreAnchuDf» könnte der einzige Hinweis darauf sein.

Inzwischen gibt es Webseiten und Apps die kostenpflichtig den digitalen Nachlass regeln können. Beispiel: DeinAdieu.ch 

Draghis Bremsversuch

Draghis Bremsversuche stoppen den Euro nicht. Der Euro ist gegenüber dem Dollar auf den höchsten Stand seit knapp zwei Jahren gestiegen. Dies dürfte mit der Russland-Affäre um das Wahlkampfteam von Donald Trump zu tun haben.

Der Dax knickt ein. Die EZB lässt die Zinsen zwar auf Rekordtief. Doch Anleger kaufen EZB-Chef Mario Draghi seine Story nicht ab, der Euro setzt seinen Höhenflug fort. Zudem geraten die Autotitel VW, Daimler und BMW stark unter Druck.

Am Devisenmarkt haben sich seit Jahresanfang die Zeichen der Zeit verändert. Die Dollar-Euphorie ist verflogen und andere Währungen erholen sich – allen voran der mexikanische Peso und der Euro.

Dank dem Trump Faktor ist der Euro nach der geldpolitischen Lagebeurteilung der Europäischen Zentralbank (EZB) gegenüber dem Dollar auf den höchsten Stand seit August 2015 gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung erreichte am Nachmittag den Stand von $ 1.1658, am Abend stand sie bei $ 1.1626. Auch gegenüber dem Franken legte der Euro zu. Am Morgen stand das Währungspaar Euro/Franken noch bei Fr. 1.0997, am Abend waren es Fr. 1.1064. Dabei hatte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag an einer Medienkonferenz keine Hinweise darauf gegeben, dass die Zentralbank ihre ultraexpansive Geldpolitik zurückfahren werde.

Harm Bengen
www.w-t-w.org/en/harm-bengen

Die reichsten Frauen der Welt

In den letzten Jahren sind mehr Frauen als Männer in den Rang eines Milliardärs aufgestiegen. Von den 2.043 Milliardären des „Forbes“-Rankings sind 227 weiblich.

Die derzeit reichste Frau der Welt ist die Französin Liliane Bettencourt. Sie besitzt gemeinsam mit ihren Kindern 33 Prozent des Make-up-Giganten L’Oréal. Ihr Vater Eugene Schueller gründete den Kosmetikkonzern im Jahr 1907.Die Anteile Bettencourt sind heute ganze 44,4 Milliarden US-Dollar (ca. 38,4 Euro Milliarden Euro) wert.

Alice Walton ist die einzige Tochter von Wal-Mart-Gründer Sam Walton, der den US-Einzelhandelskonzern 1962 ins Leben rief. Die 67-Jährige ist allerdings – im Gegensatz zu ihren beiden Brüdern Jim und Rob – mehr in der Kunstszene zuhause als im Familienbetrieb. Unter anderem ist sie Vorstandsmitglied im Amon Carter Museum. Ihre persönliche Kunstsammlung soll mehrere hundert Millionen Dollar wert sein. Insgesamt kann Alice Walton 37 Milliarden US-Dollar (ca. 31,9 Milliarden Euro) ihr Eigen nennen.

Die Italienerin Maria Franca Fissolo ist die Witwe von Michele Ferrero, dem Eigentümer des Süßwarenherstellers Ferrero – Stichwort Nutella und Kinderschokolade. Das Familienunternehmen wird derzeit von ihrem Sohn Giovanni weitergeführt, der CEO des Unternehmens ist. Das Vermögen der 82-Jährigen beläuft sich auf 28,5 Milliarden US-Dollar (ca. 22,7 Milliarden Euro).

Jacqueline Mars gehört ein Drittel von „Mars Incorporated“, einem der weltgrößten Süßwarenhersteller. Sie ist die Enkelin des Firmengründers und hat die Anteile geerbt. Mars ist bekannt für ihre sozialen Engagements. 2017 kaufte sie den Tierklinikbetreiber VCA Inc. (Veterinary Centres of America) für 7,7 Milliarden US-Dollar – exklusive Schulden. Dem Vermögen der 77-Jährigen hat das keinen wirklichen Abbruch getan. Sie besitzt immer noch 26,3 Milliarden US-Dollar (ca. 22,7 Milliarden Euro).

Die deutsche Unternehmerin Susanne Klatten wird als die reichste Frau Deutschlands gehandelt. Von ihrem Vater, dem Industriellen Herbert Quandt, und ihrer Mutter Johanna Quandt hat die 55-Jährige die Anteile am bayerischen Autohersteller BMW geerbt. Zusammen mit ihrem Bruder hält sie laut „Forbes“ fast 50 Prozent an BMW. Ihr Vermögen wird auf 22,5 Milliarden US-Dollar (ca. 19,4 Milliarden Euro) geschätzt.

Laurene Powell Jobs, die Witwe von Steve Jobs, gründete 2002 die Organisation „Emerson Collective“. Diese unterstützt Schulen und vergibt Stipendien an finanziell Benachteiligte. Von Apple soll sie nur geschätzte 0,7 Prozent halten. Wesentlich profitabler sind da schon ihre Anteile an der Walt Disney Company. Insgesamt ist die 53-Jährige 20 Milliarden US-Dollar (ca. 17,3 Milliarden Euro) schwer.

Abigail Johnsons Großvater Edward Johnson II hat 1946 die heute riesige US-Investmentfirma „Fidelity Investments“ gegründet. Seine Enkelin hat bereits während ihrer College-Zeit im Familienunternehmen gearbeitet, bevor sie als Analystin Vollzeit ins Geschäft eingestiegen ist – mit einem Abschluss in Harvard. Seit 2014 ist sie CEO der Firma, seit 2016 Vorsitzende. Das Vermögen der 55-Jährigen beläuft sich auf 15,7 Milliarden US-Dollar (ca. 13,6 Milliarden Euro).

Es gibt zwar einige Frauen weltweit, die auf einem größerem Vermögen sitzen als Zhou Qunfei, die meisten davon sind jedoch durch ein Erbe zu Geld gekommen – so wie der Großteil der Milliardärinnen.Die Dame hat es allerdings ebenso wie die chinesische Unternehmerin teilweise auf eigene Faust geschafft: Gina Rinehart ist mit einem aktuellen Vermögen von 14,7 Milliarden US-Dollar (ca. 12,7 Milliarden Euro) die zehntreichste Frau der Welt. Die 63-jährige australische Bergbau-Magnatin – ihr Vater entdeckte gigantische Eisenerzvorkommen in Westaustralien – hat die Geschäfte ihres verstorbenen Vaters noch ausgebaut und es so zur Milliardärin gebracht.

Offizielle Fotos existieren von Yang Huiyan nur wenige. Die 35-jährige chinesische Geschäftsfrau hält 55 Prozent des von ihrem Vater gegründeten Immobilienunternehmens Country Garden. Ihr Vermögen beläuft sich laut „Forbes“ auf rund 4,8 Milliarden US-Dollar (ca. 12,8 Milliarden Euro).

Unter den reichsten Frauen der Welt ist auch die Chinesin Zhou Qunfei, sie ist aktuell 9,2 Milliarden US-Dollar (ca. 7,9 Milliarden Euro) schwer. Die 47-Jährige gründete die Firma „Lens Technology“, die Handy-Displays herstellt und hauptsächlich Apple und Samsung beliefert. Dabei hat Zhou Qunfei mit 16 die Schule verlassen und als einfache Fließbandarbeiterin bei einem Uhrenglashersteller angefangen. Heute ist sie die reichste Selfmade-Milliardärin der Welt (Platz 14 der Forbes-Liste).
Self Made Women World Billionaires List Wealth

Grösster Staatsfond erwirbt Berliner Zentrale des Axel-Springer-Verlags

Ein Norwegischer «Erdölfonds, der grösster Staatsfonds der Welt kauft in Berlin ein.

Der norwegische «Erdölfonds» erwirbt die neue Berliner Zentrale des Axel-Springer-Verlags, der unter anderem die «Bild»-Zeitung herausgibt. Ein eher seltenes Geschäft, denn der Fonds setzt vor allem auf Aktien.

Der norwegische Auslands-Pensionsfonds, im Volksmund besser bekannt als der «Erdölfonds», ist im Kreise der institutionellen Anleger eine bekannte Grösse. Wobei der Begriff «Grösse» auch im engeren Wortsinn zu verstehen ist: Mit einem Gewicht von zurzeit rund 970 Mrd. $ handelt es sich um den grössten Staatsfonds weltweit. Dieser Finanzkraft entsprechend wird jeweils von Fachkreisen interessiert beobachtet, welche Anlagen die Norweger tätigen.

Die Norweger bezahlen für das Gebäude laut Reuters einen Preis von 486 Mio. $. Im Gesamtportfolio des «Erdölfonds» wird dieses jedoch mit bloss einem halben Promille zu Buche schlagen. Von norwegischer Seite wird betont, dass es sich einerseits nicht um einen klassischen Rentenfonds handle und andrerseits der lange Anlagehorizont die gewählte Strategie rechtfertige.

 

Geldvermögen in Deutschland weiter gewachsen

Das Geldvermögen der Deutschen ist weiter gewachsen. Im Jahr 2007 hatten die privaten Haushalte in Deutschland Geldvermögen in Höhe von 4,56 Billionen Euro aufgebaut. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 153 Milliarden Euro oder dreieinhalb Prozent Zuwachs. Das ist ein um eineinhalb Prozent geringeres Wachstum als im vergangenen Jahr.

Der Club der deutschen Millionäre wächst

Nach der Analyse der Boston Consulting Group liegt Deutschland im internationen Vergleich auf Rang sieben. Gründe für den Zuwachs an Vermögen sind ein besseres Wirtschaftswachstum und haussierende Aktienmärkte.

Die privaten Haushalte in Deutschland sind in der Summe so reich wie nie: Ihr Geldvermögen stieg im ersten Quartal des laufenden Jahres weiter auf den Rekordwert von rund 5676 Milliarden Euro, wie die Bundesbank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Berücksichtigt werden dabei Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen – nicht jedoch Immobilien.

Im Vergleich zum Schlussquartal 2016 erhöhte sich das Geldvermögen um 1,5 Prozent oder gut 84 Milliarden Euro. Hauptgrund dafür: Dank des robusten Arbeitsmarkts und steigender Reallöhne konnten viele Menschen mehr auf die hohe Kante legen.

Immer mehr Geld horten die Menschen dabei als Bargeld oder parken es als Sichteinlagen bei Banken – also auf Giro- oder Tagesgeldkonten, deren Bestände man rasch umschichten kann. 17 Milliarden Euro kamen hier im ersten Quartal hinzu. Insgesamt belaufen sich die Bestände der privaten Haushalte an Bargeld und Sichteinlagen nun auf 1379 Milliarden Euro.

Gut 24 Milliarden Euro investierten die Bundesbürger in den ersten drei Monaten 2017 in Versicherungen und Pensionseinrichtungen, die ähnlich wie Bankeinlagen als risikoarm gelten. Hier summieren sich die Bestände der privaten Haushalte auf rund 2136 Milliarden Euro.

Aber auch steigende Aktienkurse trugen ihren Teil bei. „Das im Berichtsquartal insgesamt günstige Kapitalmarktumfeld bescherte den privaten Haushalten in Deutschland zusätzlich zur transaktionsbedingten Zunahme des Geldvermögens Bewertungsgewinne, die für sich genommen das gehaltene Geldvermögen um etwa 25 Milliarden Euro erhöhten“, konstatiert die Bundesbank.

Weil Sparbuch und Tagesgeld kaum noch Zinsen abwerfen, trauen sich auch mehr Menschen an die Börse: Nach Verkäufen im Vorquartal wurden im ersten Quartal 2017 unter dem Strich Aktien und sonstige Anteilsrechte für fast zwei Milliarden Euro erworben.

Erste bundesweite Antimafia-Tagung

Konferenz für Freiheit und Sicherheit in Europa 12.Juli 2017, Berlin, Italienische Botschaft.

Der unmittelbar nach dem `Ndrangheta-Attentat von Duisburg 2007 gegründete Berliner Verein „Mafia? Nein danke1“ organisierte in Zusammenarbeit mit der italienischen Botschaft in Berlin und der Europäischen Bewegung Deutschland die erste bundesweite Antimafia-Tagung in Deutschland.

Nach Berlin gekommen waren zahlreiche hochkarätige Referenten aus Deutschland und Italien, aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, wodurch deutlich wurde, dass jeder auf seine Weise zum Kampf gegen das organisierte Verbrechen in Europa beitragen kann.

Es folgt eine subjektive Sammlung von Informationen, die mir besonders interessant erscheinen: Referenten der Antimafia Tagung


„Die Mafia existiert nicht, und falls doch, dann habe ich da eben geschlafen.

Wie begegnen wir der organisierten Kriminalität in Europa
„Folgt der Spur des Geldes – und Ihr trefft auf die Mafia“
Frauen und Kinder leiden unter Korruption

Ist deine Enkelin „MoneyFit“?

Die Ausprägung der Finanzbildung lasse sich zu zwei Fünfteln nicht mit dem allgemeinen Bildungsniveau in Verbindung bringen, sondern sei «sehr individuell», heisst es bei der OECD. So sind zum Beispiel die Pisa-Ergebnisse in Sachen Finanzbildung in Belgien, China, Russland und Kanada deutlich besser als jene in Mathematik.

Das zeigt, dass es neben der Schulbildung allein noch andere Einflussfaktoren geben muss. Eine empirische Untersuchung der Universität Luzern aus dem Jahr 2013 über die Wirkung der Schuldenprävention zeigt zum Beispiel, dass ein gutes Finanzwissen erst dann präventiv gegen Schulden wirkt, wenn die Einstellung zu Geld und Konsum positiv beeinflusst werden kann. «Besonders Jugendliche und junge Erwachsene, welche einen Statusverlust erlitten haben, können dazu neigen, diesen mit übermässigem Konsum auszugleichen», schreiben die Autoren der Studie.

Finanzwissen und finanzielle Bildung haben in diesen Situationen «keinen direkten Einfluss auf Ver- und Überschuldungsrisiken.» Diese Erkenntnisse decken sich erstaunlich präzis mit den individuellen Erfahrungen einzelner Lehrpersonen.

Nicole Hauser, Lehrerin einer 3. Sekundarklasse in der Zürcher Gemeinde Wädenswil, sagt am Ende eines Themenschwerpunktes zum Thema Geld: «Nach meiner Beobachtung ist der Wissensstand stark abhängig davon, ob eine Schülerin oder ein Schüler im täglichen Leben schon Geld zur Verfügung hat und den Umgang damit lernt.»

Unabhängig vom Lehrplan scheint Geld an den Schweizer Schulen zunehmend thematisiert zu werden. «MoneyFit», ein Lehrmittel, das die Postfinance den Schulen seit 2015 gratis zur Verfügung stellt, wurde nach Angaben des Unternehmens bis heute schon über 100 000-mal bestellt. Am kommenden Mittwoch veröffentlichen Credit Suisse und Pro Juventute die bislang grösste empirische Untersuchung in der Schweiz zum Themen Taschengeld.

Finanzbildung:  Wer hat Ahnung von Geld?  Geld haben will jeder, sich mit Geld beschäftigen aber nicht. Deswegen ist das Finanzwissen der Deutschen so schlecht.

Kanadische Lehrer sollen ihren Schülern Sparen, Kredite und Unternehmertum näherbringen. „Career Studies“ vermittelt Grundwissen über Volkswirtschaft, Buchhaltung und Haushaltsplanung.  Der Umgang mit den eigenen Finanzen, Einnahmen und Ausgaben, Sparen oder Krediten soll erlernt werden. Ein neues Pilotprojekt testet finanzielle Bildung im Unterricht. Ein Vorbild für Deutschland? Kanadische Schüler lernen ab sofort Sparen im Unterricht

Rudolf Schuppler
www.w-t-w.org/en/cartoon/rudolf-schuppler

OECD fordert Deutschland zum Finanzbildungs-Test:
OECD Pisa
PISA-2012-Results Students and Money

Wie begegnen wir der organisierten Kriminalität in Europa

Antimafia Konferenz in Berlin 12.07.2017

Vor zehn Jahren haben die Mafiamorde von Duisburg der Öffentlichkeit die Präsenz und Radikalität der organisierten Kriminalität in Deutschland deutlich vor Augen geführt. Mafiöse Organisationen operieren – für die Öffentlichkeit oftmals kaum sichtbar – in praktisch allen Ländern Europas. Mit Blick auf andere, oftmals deutlich präsentere Kriminalitätsformen stellen sich viele Fragen:

Bestehen Verbindungen zwischen organisierter Kriminalität und Terrorismus? Mit welchen Instrumenten der Prävention und Bekämpfung reagieren Deutschland, Italien und Europa auf diese Bedrohungen in einer globalisierten Welt? Können nationale Regierungen den Gefahren überhaupt noch entgegentreten? Wo bedarf es einer europäischen und internationalen Kooperation? Und welche zukünftigen Herausforderungen zeichnen sich bereits heute ab?

Über all diese Aspekte wird am 12. Juli auf der Konferenz „Für Freiheit und Sicherheit – Wie begegnen wir der organisierten Kriminalität in Europa?“ debattiert, die von dem Verein Mafia? Nein, Danke! e. V. in Zusammenarbeit mit der Italienischen Botschaft in Berlin und der Europäischen Bewegung Deutschland organisiert wird. Wir freuen uns sehr, Sie zu dieser Veranstaltung einzuladen.

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und der italienische Innenminister Marco Minniti sowie einige der wichtigsten italienischen und deutschen Experten im Bereich der Bekämpfung organisierter Kriminalität haben ihre Teilnahme an der Konferenz zugesagt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist frei und kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ist eine Online-Registrierung erforderlich.

„Für Freiheit und Sicherheit“ von Mafia? Nein Danke! am 12. Juli 2017.
Sie können die Veranstaltung über live stream ab 9:00 Uhr auf www.netzwerk-ebd.de verfolgen

 

Programm und Sprecher Liste:
Freiheit und Sicherheit  
Wie begegnen wir der organisierten Kriminalität in Europa

Bitcoin- Kryptowährungen

Die US Commodity Futures Trading Commission CFTC gab bekannt, dass LedgerX den offiziellen Status als Swap Execution Facility SEF bekommen hat. Mit dieser Genehmigung ist LedgerX die erste anerkannte Börse auf der man Bitcoin-Optionen handeln kann. Jetzt fehlt nur noch die Einstufung der CFTC als Derivates Clearing Organization, um alle Genehmigungen beisammen zu haben.

Inzwischen ist Bitcoin ist in Venezuela zur wichtigsten Parallelwährung aufgestiegen. In Krisenländern wie Venezuela sind Kryptowährungen ein willkommener Schutz gegen Behördenwillkür und Inflation. Das entfaltet idealerweise eine disziplinierende Wirkung.

Kryptowährungen ringen mit einem schlechten Ruf. Sie gelten als das Geld der Kriminellen. Bei globalen Attacken auf Rechner sind jüngst Hunderttausende von Bürgern mit digitalen Währungen erpresst worden. Die Besitzer der infizierten Computer wurden dazu aufgefordert, als Lösegeld einen bestimmten Betrag in Bitcoins zu bezahlen. Tue man dies nicht, drohe der Verlust der vom Schadprogramm verschlüsselten Daten. Weil solche Zahlungen auf komplexe kryptografische Techniken zurückgreifen, ist es fast unmöglich, den Empfängern der Lösegelder auf die Schliche zu kommen…Kryptowährungen 

Kryptowährung diese Dinge müsst ihr jetzt über Bitcoins wissen